„Die Nachwehen der US – Kriege”
- Teil 74 -
Zuckerberg und Airbus
Die Entzauberung des amerikanischen Traums?
31. März 2010
Seit dem unaufhaltsamen Niedergang der amerikanischen Wirtschaft stellen sich viele Auswanderer, die in den USA ihr Glück versuchen wollten, die Frage:
Was ist eigentlich der amerikanische Traum?
[ englisch: American Dream ]
Anscheinend ist der Irrglaube noch immer weit verbreitet, dass jeder Mensch gleichgültig welcher Rasse, welchen Glaubens und welcher Ausbildung durch harte Arbeit, Ausdauer sowie unbändige Willenskraft sein Leben allein dadurch verbessern könnte.
Wenn dem so wäre, dann müssten
die meisten Menschen in unserer Heimat zum mehrfachen
Euro – Millionär aufsteigen.
Denn täglich meistern Frauen wie Männer, aktuelle und zukünftige Rentenbezieher ihr Leben mit Ausdauer, einer guten Ausbildung sowie mit anhaltender Willenskraft.
Bei vielen amerikanischen Bürgern ist das genauso, obwohl die sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen in den USA wesentlich schlechter sind als in unserer Heimat oder in Westeuropa und kleinen Teilen von Osteuropa.
Woher kommt also die Lüge vom amerikanischen Traum?
Wer zieht Nutzen aus
der Aufrechterhaltung dieser Unwahrheiten?
Sicherlich kann man die Glitzerwelt in Hollywood oder die Grundgedanken, die der Unabhängigkeitserklärung zu Grunde liegen sollen, als Bestandteil des
„American Dream”
herausstellen. Solche verbalen Kraftakte sind aber niemals von längerer Dauer.
Ist es vielleicht das von vielen sehr reichen Amerikanern so gerne zitierte
„Streben nach Glück”
[ englisch: pursuit of happiness ],
das bei 97% aller Amerikaner noch nicht dazu führte, dass sie zum Dollar – Millionär aufsteigen konnten?
Funktioniert „pursuit of happiness” nicht?
Wen man auch fragt, der amerikanische Traum wird von allen Menschen anders ausgelegt.
Für die einen ist es die täglich warme Suppe der privaten Fürsorgeorganisationen, für die anderen ist es der Wunsch, einmal wieder in einer Krankenversicherung geschützt zu sein.
Lediglich für einen verschwindend kleinen Teil der amerikanischen Bevölkerung bedeutet tatsächlich der
„American Dream”
ein Leben in Wohlstand und Luxus. Traumvilla, Mercedes, Audi oder BMW und Geld im Überfluss.
Doch hier stellt sich die Frage:
Wie wurde dieser amerikanische Traum erkauft?
Ist er wirklich mit moralischer Integrität,
Gerechtigkeit, hartem Arbeiten, Ehrgeiz, Ausdauer sowie
Ehrlichkeit erwirtschaftet worden.
Diese Frage kratzt ohne Zweifel am Selbstverständnis der reichen Amerikaner, denn wie in sehr vielen Publikationen nachzulesen ist, wurde oftmals das Ansammeln von Reichtum durch die systematische Ausbeutung anderer nachgeholfen.
Befragt man Rückkehrer aus den USA, inwieweit sie den grundlegenden amerikanischen Werten wie zum Beispiel
individuelle Freiheit, Selbstständigkeit,
fairer Wettkampf oder sogar Chancengleichheit
im täglichen Leben begegnet sind, so erntet man in den meisten Fällen nur ein
müdes Lächeln.
Denn die soziale wie wirtschaftliche Lage spitzt sich täglich bedenklich zu. Abseits der von den Politikern und Reichen beeinflussbaren
Mainstream – Medien
wird immer offensichtlicher, wie äußerst gefährlich die finanzielle Lage in den USA zurzeit tatsächlich ist.
Die Explosivkraft der finanziellen und sozialen Vernichtungssysteme steigt ins Unvorstellbare.
Zuckerberg und Airbus
belegen für realistisch denkende amerikanische Wirtschaftswissenschaftler, dass es
nicht mehr allzu lange dauern wird und dann platzt der
„American Dream”.
Wann kommt der große Knall?
Zuckerberg und Airbus
ist nur ein kleiner Ausschnitt des gesamten Versagens der Mächtigen in den USA.
Wann der große Knall kommen wird, das kann auch der DRSB e.V. zurzeit nicht verlässlich und seriös voraussagen.
Es mehren sich jedoch die Anzeichen, dass dies möglicherweise noch in diesem Jahr passieren könnte.
Schon seit Monaten sind alle verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft, die rationalen Grenzen längst überschritten, so dass Barack Obama demnächst und diesmal wahrheitsgemäß verkünden kann:
„Yes we can”,
denn die Staatsverschuldung stieg bereits seit längerer Zeit über das jemals Zurückzahlbare.
Über mindestens fünf bis acht Generationen hinweg kann die derzeitige Verschuldung der USA nicht mehr getilgt werden.
Amerikanische Staatsanleihen sind schwer absetzbar und so ist die FED gezwungen, rund 75% aller ausgelegten Staatsanleihen selbst zu zeichnen.
Das bedeutet im Klartext:
„Die Geldpresse der USA gibt sich selbst Kredit”.
Geld ist aber auf der Welt im Überfluss vorhanden. Wenn aber selbst die gierigsten Spekulanten sich viel lieber in Griechenland, Portugal oder Spanien einkaufen, so ist das der Gradmesser für den rasanten Verfall der USA.
Man vertraut auf die Leistungsfähigkeit und Stabilität des Euros und setzt dadurch den ohnehin wankenden US – Dollar vollkommen unter Druck.
In Spekulantenkreisen erwartet man den einen baldigen Crash der US – Währung und
beginnt Investments auf US – Dollarbasis kritisch zu hinterfragen.
Ein Finanzdesaster für den größten US – Dollar – Investor, die Volksrepublik China.
Für die Euroländer stellt sich somit die Frage:
Schaffen die Chinesen
noch rechtzeitig die sichere Flucht aus dem US – Dollar?
Und welche Auswirkungen wird das auf unsere Heimat haben?
Der wichtigste Faktor für alle denkbaren Szenarien ist jedoch, wie sich China verhalten wird.
Die Volksrepublik China wird in erster Linie an sich selbst denken müssen, um das bedrohte eigene Wirtschaftssystem und die eigene Währung zu schützen und zu stabilisieren.
In jedem Fall werden sie sehr viele Milliarden US – Dollars verlieren. Inwieweit durch die zu erwartenden US – Dollarverluste das chinesische Banken- und Währungssystem in Mitleidenschaft gezogen wird, ist derzeit extrem schwer zu beurteilen.
Höchstwahrscheinlich wird aber auch der Euro durch die globale Verflechtungen der Banken in eine ruinöse Situation abstürzen können.
Es stellt sich dann natürlich die Frage:
Wie sehr können die Europäer
ihren Banken- und Währungssystemen noch vertrauen?
Wohin marschieren Commerzbank und Deutsche Bank?
Denn steht auch das System der labilen Banken in unserer Heimat still, so wird unausweichlich der Euro sofort kollabieren.
Dann ist der Punkt erreicht, vor dem der DRSB e.V. seit der Pleite von Lehman Brothers warnt:
Rien ne va plus! – Nichts geht mehr!
Dass der Facebook – Gründer,
Mark Zuckerberg
die Idee und den Code für sein Netzwerk gestohlen haben soll, ist nicht neu. Doch tat er möglicherweise einiges, um seine Gegner auch noch vorsätzlich zu behindern.
Als der Harvard-Student im zweiten Semester war, gründete der damals 19-jährige Zuckerberg am 4. Februar 2004 das soziale Netzwerk Facebook. Inzwischen soll Facebook eine der größten und wichtigsten Webseiten der Welt sein und zwischen 350 bis 400 Millionen Mitglieder haben.
Mark Zuckerberg
erreichte „seinen” amerikanischen Traum vermutlich durch die Ausbeutung seiner Freunde und wurde dadurch mit 24 Jahren der reichste so genannte
Selfmade – Milliardär
der Geschichte. Glaubt man den amerikanischen Medien, dann hat dieser „glanzvolle” Aufstieg weitere dunkle Seiten.
Mark Zuckerberg
soll nicht nur die Idee für sein Facebook samt einiger Teile des Codes von drei seiner Kommilitonen geklaut, sondern die Bestohlenen auch noch sabotiert haben.
Amerikanische Blogger – Seiten berichten anonym sogar darüber, dass Zuckerberg im Rahmen seiner unstillbaren Geld – Gier gezielt Facebook – Nutzer ausgeforscht haben soll, um vermutlich auch sie übers Ohr zu hauen.
Dazu schrieb der US – Blogger Simon Columbus bei Twitter
Zitat Auszüge:
„privacy is a social issue, not a technical one.
facebook”s privacy options are only
bad because people are not aware of the issue”.
Zitat Ende.
Freie Übersetzung:
„Wer sich nicht mit den Einstellungen beschäftigt
und sich keine Gedanken über seine Privatsphäre macht, ist selbst schuld, wenn alles über ihn im Netz zu finden ist”.
So viel zum Ausverkauf des amerikanischen Traums und der nicht vorhandenen moralischen Integrität, Gerechtigkeit, Ehrgeiz, Ausdauer sowie Ehrlichkeit.
Mark Zuckerberg
muss jedem durch sein vermeintliches Verhalten als Prototyp des amerikanischen Ausbeuters erscheinen.
Die Niederlage von Airbus bei der Vergabe eines Großauftrages für Tankflugzeuge der US – Luftwaffe wurde bereits vor zwei Jahren vom DRSB e.V. prognostiziert, so dass die angeblichen Prostete des deutschen Atlantik – Brücken – Jüngers und Chef von Airbus
Thomas Enders
bei Licht betrachtet völlig lächerlich sind. Der Volksmund bezeichnet solche skurilen verbalen Fehlleistungen als reine Spiegelfechterei.
Bleibt zum Schluss also nur noch die Frage, nach der prekären Aussage eines
Wall – Street – Banker zu den Deutschen offen
Zitat:
„Yeah, I”m realy going to fuck them”
[ freie Übersetzung: Ja, ich bin dabei sie zu ficken ],
was wir in unserer Heimat und in Europa noch alles von unseren amerikanischen
„Freunden”
tatsächlich zu erwarten haben?
Eines steht aber bereits felsenfest:
Dass wir in Europa recht bald eine spezielle Ausgabe des „American Dream” frei Haus geliefert bekommen, nämlich einen
„Amerikanischen Albtraum”.
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