DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Hurra , wir leben noch !
Deutschlands
neue Beraterwelt!
von
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
und
Rechtsanwalt Heinrich Sternemann
Vorsitzender der Antikorruptionskommission des DRSB e.V.
und
Steuerberater Hans – Josef Leiting
Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.
Meerbusch, den 05. Februar 2007
Milva
Maria Ilva Biolcati
nahm 1978 ihre erste deutsche Single „Zusammenleben” auf und wurde dadurch auch in Deutschland schnell bekannt.
Es folgten zahlreiche Konzerte, Tourneen und weitere deutschsprachige Aufnahmen, von denen
„Freiheit in meiner Sprache” und „Hurra, wir leben noch”
die erfolgreichsten waren.
„Hurra, wir leben noch”
könnte auch recht bald die
Versicherungsberater – Hymne
in der deutschen Assekuranz werden.
Schon die ersten vier Zeilen drücken höchstwahrscheinlich das Gefühl vieler selbständiger
Versicherungsberater
aus, wenn sie an das Vertriebsjahr 2006 denken:
Wie stark ist der Mensch, wie stark?
Wie viel Ängste, wie viel Druck kann er ertragen?
Ist er überhaupt so stark wie er oft glaubt?
Wer kann das sagen?
Als am 01. Januar 2002 die so genannte
Riester – Rente
im Rahmen des
Rot – Grünen – Regierungsversuchs
auf die Vertriebsschiene genagelt wurde, ahnten die meisten selbständigen Versicherungsberater noch nicht, dass damit eine Verschärfung ihrer wirtschaftlich Situation eingeläutet wurde.
Die Fortsetzung des Grauens erfolgte zum 01. Januar 2005 mit der so genannten
Rürup – Rente!
Wer danach dachte, das Maß der Dinge sei erreicht, wurde im Jahr 2006 eines Besseren belehrt.
Die ständigen Verunsicherungen eines ganzen Berufsstandes, der sich zu Recht als
selbständige Mittelständler
fühlt, finden wahrscheinlich selbst mit der Einführung der
Vermittlerrichtlinien
sowie dem neuen
Versicherungsvertragsgesetz
kein Ende.
Die notwendig gewordene Entrümpelung der so genannten
Riester – Rente
zeigt zwar beeindruckend die handwerklichen Fehler ihrer Macher, lässt aber einen echten
Hoffnungsschimmer am Altersvorsorgehimmel
nicht entstehen.
Die Einführung der neuen
Vermittlerrichtlinien
schützt die Interessen der deutschen Bürger besser und fördert gleichzeitig die Qualifikation und das Image eines ganzen Berufstandes.
Dem selbständigen und qualifizierten
Versicherungsberater
eröffnet sie darüber hinaus die Teilnahmemöglichkeit am europäischen Binnenmarkt.
Was aber passiert auf anderen Vertriebskanälen?
Welchen Nutzen haben deutsche Bürger wirklich?
Der
Multi – Kanal – Vertrieb
von Versicherungsprodukten war bis zum Jahr 2006 beschränkt auf
Internetanbieter, Direktvertreiber und Kaffeeröster.
Aus den fragwürdigen Gründen eines
>>> Shareholder – Value <<<
kommt es bereits ab 2007 zu einer Ausweitung der Vertriebsaktivitäten der Assekuranz
auf
Handelsketten, Bekleidungsgeschäfte
und
Discounter.
Vermutlich hört man demnächst die Bestellung
„2 Steaks und eine Haftpflichtversicherung”
oder
„Einen Pullover und eine Unfallversicherung”
beim täglichen Einkauf öfter.
„1 Pfund Kaffee und eine Riesterrente”
war ja schon geläufig.
Damit wird womöglich >>> gezielt <<< die Geschäftsgrundlage von den
selbständigen und qualifizierten
Versicherungsberatern
auf Dauer vernichtet.
Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Makler und / oder firmengebundene Generalagenten handelt.
Betroffen sind alle!
Die erkennbare Missachtung der
selbständigen und qualifizierten
Versicherungsberater
bei gleichzeitiger augenscheinlicher
>>> Geringschätzung <<<
der eigenen
Versicherungs – Produkte
wird höchstwahrscheinlich alle deutschen Versicherungsunternehmen in der Zukunft teuer zu stehen kommen und ist nie zu vor so deutlich zum Ausdruck gebracht worden.
Seitdem sich der
Rot – Grüne – Regierungsversuch
vermutlich hauptsächlich aus ideologischen Gründen in eine intakte und funktionierende
Versicherungs- und Vorsorgewelt
einmischte, leidet die Wettberbsfähigkeit, nicht nur der privaten Krankenversicherer erheblich.
Der damit verbundene Strukturwandel wird an den
selbständigen und qualifizierten
Versicherungsberatern
nicht spurlos vorübergehen können.
Schon heute meinen
79,6% der qualifizierten Fachberater,
dass der
Rot – Grüne – Regierungsversuch
und die
Rot – Schwarze Regierung
beim sinnvollen und konsequenten Ausbau der privaten Vorsorge – Systeme
auf der ganzen Linie versagt haben.
Die Rot - Schwarze Regierung stellt sich dabei sozusagen als Fortsetzung des
Rot – Grünen - Grauens dar!
Die Hauptkritikpunkte:
1. > Die Belastung der deutschen Bürger durch Abgaben und Steuern steigt ungebremst weiter, deshalb fehlen Geldmittel für die private Vorsorge <
2. > Fehlende Anerkennung der sozialen Leistungen der Versicherungsberater <
3. > Riesterrente trotz Entrümpelung immer noch zu Bürokratieüberladen <
4. > Gesundheitsreform schädigt nachhaltig das Geschäftsmodell der privaten Krankenversicherer <
5. > Geplante Einführung der Sozialversicherungspflicht in der Entgeltumwandlung ( BAV ) <
6. > Sinnvolle und langfristige Planbarkeit durch sprunghafte Politiker unmöglich <
>>> Blinder Aktivismus <<<
unserer Politiker zeigt deutlich und erkennbar auf, woran es in Deutschland
fehlt und woran es trotz einer
Wirtschaftsbelebung
im System kränkelt.
Möglicherweise hat das im Jahr 1983 von der Sängerin
Milva
vorgestellte Lied
„Hurra, wir leben noch”
die Chance, als nationale
Versicherungsberater – Hymne
in die deutsche Versicherungsgeschichte einzugehen.
Der Liedtext lässt aber im
Gegensatz zum Politikerhandeln
Hoffnung und Zuversicht entstehen.
Liedtext
Wie stark ist der Mensch, wie stark?
Wie viel Ängste, wie viel Druck kann er ertragen?
Ist er überhaupt so stark wie er oft glaubt?
Wer kann das sagen?
Hurra, wir leben noch!
Was mußten wir nicht alles überstehn
und leben noch.
Was ließen wir nicht über uns ergehn.
Der blaue Fleck
auf unserer Seele geht schon wieder weg,
wir leben noch.
Hurra, wir leben noch!
Nach jeder Ebbe kommt auch eine Flut,
wir leben noch.
Gibt uns denn dies” Gefühl nicht neuen Mut
und Zuversicht.
So selbstverständlich ist das nicht,
wir leben noch.
Wie stark ist der Mensch, wie stark?
In der Not hilft weder Zorn noch Lamentieren.
Wer aus lauter Wut verzagt und nichts mehr tut,
der wird verlieren.
Hurra, wir leben noch!
Was mußten wir nicht alles überstehn
und leben noch.
Was ließen wir nicht über uns ergehn.
Ach, einerlei!
Der Kelch ging noch einmal an uns vorbei,
wir leben noch.
Hurra, wir leben noch!
Nach jeder Ebbe kommt auch eine Flut,
wir leben noch.
Gibt uns denn dies” Gefühl nicht neuen Mut
und Zuversicht.
So selbstverständlich ist das nicht,
wir leben noch.
Hurra, wir leben noch!
Nach all dem Dunkeln sehn wir wieder Licht,
wir leben noch.
Der Satz bekam ein anderes Gesicht,
so schlimm es ist.
Es hilft, wenn man das nie vergisst,
wir leben noch.
Wir leben…
Liedtext Ende
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