Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!
Was diese allgemein bekannte Redewendung bedeutet, dürfte sich jedem Deutschen sofort erschließen. Doch woher kommt diese alte Redewendung?
Denn es geht nicht darum ->
Menschen, Manager, Journalisten oder Politiker als Ratten zu beschimpfen. Früher waren auf Segelschiffen auch ungewollt blinde Passagiere an Bord. Oftmals bevölkerten ganze Ratten-Familien die Lade- und Vorratsräume von Segelschiffen. Nach überlieferten Aussagen von Seeleuten waren stets Ratten die Allerersten, die einen drohenden Schiffsuntergang frühzeitig witterten und sofort das Schiff verließen. In der heutigen Zeit findet diese Redewendung noch immer Anwendung, wenn ein Vorhaben klar erkennbar zum Scheitern verurteilt ist. Das merkt man immer noch an den Ersten, die aufgeben oder flüchten -> anstatt zu versuchen, das Versagen zu korrigieren oder eine Fehlentwicklung sauber zu beenden. Im Fall des sterbenden Kunstgebildes der völlig zerstrittenen EU-Vertragsgemeinschaft wird der Absprung von Mitgliedsstaaten und Politikern den Untergang sogar noch wesentlich beschleunigen. Möglicherweise ist es noch hilfreich, wenn die Volksvertreter in Brüssel und Straßburg umgehend eine Selbstauflösung beschließen, denn das politische Versagen und die kruden Possen werden immer bedrohlicher für alle Mitgliedsstaaten in der völlig untauglichen EU-Vertragsgemeinschaft. Und damit ist nicht nur das Schmierenstück um Ceta oder TTIP gemeint, sondern die aktuelle politische Posse um das Verbot von Bio-Lachs aus Norwegen. Der Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels hat das Importverbot von norwegischem Bio-Lachs durch die EU-Kommission scharf kritisiert. Es ist schon erschreckend, dass die EU-Kommission den Import kurzfristig im Sommer 2016 verboten hat und nicht einmal die wirtschaftlichen Konsequenzen einkalkulierte. Wieder einmal dreht sich alles um ein formales Problem. Der Bio-Lachs wird so produziert wie die EU das vorschreibt. Norwegen hat nur noch nicht die entsprechende EU-Ökoverordnung beschlossen. Der Grund liegt darin, dass Norwegen solche Verordnungen gemeinsam mit den anderen Nicht-EU-Mitgliedern im europäischen Wirtschaftsraum abstimmen möchte. Doch dieser demokratische Prozess dauerte der EU-Kommission zu lange. Ergo muss man wieder einmal unnötig massiv und absolut sinnlos Druck machen. Vermutlich muss deshalb sogar wertvoller Fisch vernichtet werden. Erneut ein schlagender Beweis für die Unsinnigkeit und Untauglichkeit des sterbenden Kunstgebildes der EU-Vertragsgemeinschaft. Aber solche Beispiele kann man Seitenlang aufführen. Höchstwahrscheinlich liegt hier der tiefere Grund verborgen, dass der SPDler Martin Schulz von Brüssel nach Berlin wechseln möchte. Bis heute gibt es nur eine Nachricht vom Spiegel, die als nicht belastbar einzustufen ist. Der noch amtierende Präsident des Europäischen Parlaments ->
Martin Schulz ->
hat die Informationen des Nachrichtenmagazins weder bestätigt noch glaubhaft dementiert. Auch die SPD-Führung in NRW wollte den Spiegel-Bericht noch nicht kommentieren. Man möchte sich nicht an Spekulationen beteiligen. Mit der Unterstützung von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker kämpft der SPDler Schulz zurzeit für eine Verlängerung seiner Amtszeit um weitere 2 Jahre. Eine definitive Entscheidung soll im Oktober 2016 gefällt werden. Wird Martin Schulz in Brüssel scheitern, so ist vermutlich von der SPD geplant, dass der EU-Politiker seine politische Laufbahn nach 22 Jahren als EU-Parlamentarier im Bundestag fortzusetzen kann. Dazu müsste sein Landesverband Nordrhein-Westfalen Martin Schulz einen sicheren Listenplatz zugestehen. Gemäß des Flurfunks im Düsseldorfer Landtag laufen dafür schon Vorbereitungen. Böswillige Stimmen in Brüssel und Straßburg sprechen jedoch nach dem BREXIT bereits davon, dass die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Auch diese Stimmen sind derzeit nicht als belastbar einzuordnen. Auszuschließen ist eine vorzeitige Flucht der Politiker aus Brüssel oder Straßburg jedoch nicht.
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