Das Wort am Sonntag – 20. Januar 2013

Nur ein Brücken – Dilemma?

 

Ist die Euro – Krise lediglich eine vorübergehende Erscheinung? Über Jahre wurde der Wille zur Gründung einer unabhängigen europäischen Ratingagentur am Kochen gehalten, aber niemals ernsthaft erwogen. Mit einer Machbarkeitsstudie war die Beratungsgesellschaft

Roland Berger Strategy Consultants

hierzu beauftragt, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Burckhard Schwenker auch stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Atlantik Brücke e.V. ist.

 

Im April 2012 wurde das Projekt – vorläufig wie es heißt – wegen fehlender Investoren eingestellt. Es sollen nicht ausreichend private Investoren für das geplante Projekt einer unabhängigen europäischen Ratingagentur gefunden worden sein? Wer glaubt noch solche Brücken – Märchen? Die Ratingagentur sollte in der Rechtsform einer Stiftung mit einem Investitionsvolumen von 300 Millionen Euro ausgestattet werden.

 

Der Co – Vorstand der Deutschen Bank Jürgen Fitschen ist in seiner weiteren Funktion als Vorstandsmitglied der Atlantik Brücke e.V. womöglich auch am Procedere zur Verhinderung einer unabhängigen europäischen Ratingagentur beteiligt. Die anfängliche Forderung der Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer unabhängigen europäischen Ratingagentur hat sich als reines Lippenbekenntnis erwiesen.

 

Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank Martin Blessing und begeisterte Netzwerker vergleicht das Projekt mit dem Monster von Loch Ness,

Zitat Anfang:

Es tauche immer wieder auf, sei aber noch nie gesehen worden.

Zitat Ende.

Aus dem Gesamtschaden für Deutschland und Europa aus der Euro – Krise, bedingt durch die Folgen der US – Wirtschafts – und Finanzkrise, lassen sich vermutlich mehr als 20.000 unabhängige europäische Ratingagenturen finanzieren.

 

Die Strategie von calvinistisch, mosaisch geprägten atlantischen Netzwerkern besteht nach der bereits vollzogenen Einführung des Euros womöglich darin, zusätzlich Eurobonds und Solvency II einzuführen, um einen vollen Durchgriff auf das Vermögen aller Deutschen und Europäer zu erreichen. Hierüber konnte der DRSB bereits ausführlich berichtet. Nur im diesem Zusammenhang macht die präventive Forderung einzelner Politiker, wie zum Beispiel vom Grünen – Politiker Jürgen Trittin, einen Sinn, eine Vermögensabgabe nach dem Vorbild des Lastenausgleichsgesetzes aus der Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges einzuführen. Selbst in einigen Medien sprach man bei den US – Ratingagenturen von einer Verschwörung und Angriff auf den Euro.

 

Aus den aufgeführten Gründen stellen sich Fragen, die einer sofortigen Antwort bedürfen:

1.

Warum gründet die EU keine eigene unabhängige europäische Ratingagentur?

2.

Könnte eine unabhängige europäische Ratingagentur die Euro – Krise beheben?

3.

Warum kommt aus den „Euro – Rettungsschirmen“ keiner einziger Cent bei den Menschen in den Empfängerländern an?

4.

Würde eine Linderung und Besserung der Lebenssituation der griechischen Bevölkerung eintreten, wenn umgehend eine unabhängige europäische Ratingagentur eingerichtet würde?

5.

Wäre für Spanier durch eine unabhängige europäische Ratingagentur eine weitere Zwangsräumung ihrer Wohnungen vermeidbar?

6.

Könnte eine Ausweitung der bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Griechenland, Portugal und Spanien mit einer europäischen Ratingagentur vermieden werden?

7.

Ist es das Hauptziel der calvinistisch, mosaisch geprägten atlantischen Netzwerker, das Vermögen der Europäer zur Finanzierung der US – Schulden heranzuziehen?

8.

Wofür braucht man eine Vermögensabgabe, wenn ein Zugriff auf das Vermögen der Menschen in unserer Heimat für fremde Zwecke nicht geplant ist?

9.

Ist die Einführung der D – Mark in unserer Heimat die beste Vorbeugung, um sich vor weiteren Angriffen aus den USA zu schützen?

10.

Ist das Altersvorsorgevermögen der Deutschen nur in nationaler Währung, nationalem Recht und nationalen Kapitalanlagen sicherzustellen?

 

Die Euro – Krise ist keine Fata Morgana sondern künstlich erzeugt und wäre durch ein zupackendes Handeln der verantwortlichen Politiker, unter sofortiger Ausschaltung der atlantischen Netzwerker, relativ rasch zu bewältigen.

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