„Dampf ablassen“
Das demokratisch soziale Ventil - 49. Kalenderwoche 2011
Leserbriefe von DRSB - Lesern
06. Dezember 2011
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail / anonymisiert
Wann tritt Merkel endlich zurück?
Verzweifelte Politiker wollen es nicht wissen oder wahrhaben, aber selbst mit neu gedrucktem „Spielgeld“ von der EZB lassen sich die Schuldenberge in Europa nicht mehr aus der Welt schaffen. Dies geht nur durch Anerkennung der „nackten“ Realität, dass man die Einnahmen und Ausgaben wieder in Übereinstimmung bringen muss. Alles andere sind fieberfeuchte Mädchenträume einer Pfarrerstochter aus der Uckermark. Also weg mit den Mädchenträumen und weg mit Merkel.
Was die USA angeht, so sollten wir alle
auf den Scherbenhaufen, der dort entstanden ist, schauen.
Ein 15 Billionen US – Dollar hoher Schuldenberg ist kein kleiner wirtschaftlicher Unfall, sondern der Niedergang von Großmannssucht. Wer wie Angela Merkel seine Handlungsanweisungen in Washington erhält, der sollte nun endlich von der politischen Bühne in Berlin abtreten. Deutschland braucht Merkel nicht. Deutschland braucht wieder eine verantwortliche Führung.
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E – Mail / anonymisiert
Euro ohne Deutschland oder besser ohne Merkel?
Die tatsächliche Leistungsfähigkeit Deutschlands ist gegenwärtig die allergrößte Gefahr für Europa. Obwohl die deutsche Wirtschaft am aller meisten von der Euroeinführung profitierte kommt bei den Bürgern noch immer nichts an. Lohnsenkungen, Leiharbeit und Kürzungen der Sozialausgaben sind die Begleiter seit der Euroeinführung. Dies hat dazu geführt, dass die deutsche Wirtschaft enorm an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen konnte.
Alles natürlich auf Kosten
der noch in Arbeit befindlichen Bürger.
Der Rest der EU – Länder versorgte sich derweil mit billigen Krediten aus deutschen Banken, damit man sich auch weiterhin deutsche Waren preiswert einkaufen konnte. Deutschland hat die Exportsteigerungen ins Land des Euros mit Krediten erkauft.
Nun steht Deutschland im Regen – und was machen wir jetzt?
Merkel redet jetzt nicht von den „paar“ Bürgschaften, die man den Griechen gegeben hat.
Aber es kommt ja noch wesentlich besser. Wenn es aufgrund fehlender Erfahrungen im Land des Euros nicht gut läuft kommt Merkel um die Ecke und zwingt die anderen zum Sparen. Das wirklich
„TOLLE“
dabei ist, dass diese Sparmaßnahmen auch Deutschland direkt treffen werden. Wenn alle anderen Sparen müssen – wer soll dann unsere Waren abnehmen? Ist doch logisch: Wen jemand exportiert müssen andere importieren.
So einfach ist das mit der Ökonomie.
Trotzdem kann uns Merkel immer noch nicht aufklären, wie das auf Dauer funktionieren soll. Für Physiker ist die Wirtschaftswissenschaft vermutlich ein schwarzes Loch.
Eine Politikerin, die nur den Interessen der Wirtschaft dient und auf den Bürger einen feuchten Dreck gibt, die sollte sofort zurücktreten.
Wenn die EZB nicht endlich durchgreift, dann wird der Euro scheitern. Nicht Dank Deutschland – sondern mit Deutschland. Stets betonte Merkel, Griechenland sei ein Sonderfall.
Was bitteschön ist
Italien, Spanien, Portugal, Belgien oder Frankreich?
Die Mehrzahl von Sonderfall ist
„SONDERFÄLLE“.
Merkel forderte die europäische Bankenaufsicht auf, schnell bekanntzugeben, welche Banken eine Kapitalerhöhung dringend benötigen. Auch die Ausgestaltung des Hebels für den Rettungsfonds EFSF will Merkel zügig geklärt wissen, sonst werde es Unruhe an „den Märkten“ geben.
Ist euch allen klar warum Merkel so handelt?
NEIN!?
Die Großteile der Rettungsschirmgelder fließen direkt auf die Konten der „systemrelevanten“ Banken in Deutschland und Europa. Bei uns an der Uni nennt man so etwas
VERSTECKTE SUBVENTION.
Hilft den Banken, Kapitalgebern und den Investoren. Den Bürgern aber nicht.
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