DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Heinrich Sternemann ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 25. November 2009
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 48. Kalenderwoche 2009
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 17. November 2009
SPD – Parteitag in Dresden
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
Ihre Berichterstattungen und Aussagen zur SPD sind schon hammerhart. Sie sollten bei aller Kritik berücksichtigen, dass die SPD als Opposition noch gebraucht wird.
Würde es die SPD nicht geben, wäre das deutsche Pressesyndikat die einzig Möglichkeit
Oppositionsarbeit wahrzunehmen.
Und was da an Unsinn herauskommt, muss ich Ihnen beim besten Willen nicht schildern.
Trotzdem geht der Trend für die SPD weiter steil nach unten.
Das ist auch gut so, denn der Parteitag in Dresden hat nach meiner Meinung nichts Grundlegendes verändert.
Die Architekten der Armut haben nur andere Gesichter bekommen und werden an den
ungerechten Reformen, wie die Einführung von Harz IV, der Rente mit 67 und der Lockerung des Kündigungsschutzes, keine Veränderungen vornehmen.
Wie auch?
Denn wer die Legitimierung der sklavenhaften Leiharbeit eingeführt hat, der darf vor weiteren Einschränkungen unserer Freiheit nicht zurückweichen.
Ab nur noch 8% Wählerzustimmung könnte die Möglichkeit bestehen, dass aus der SPD wieder eine „soziale” Partei wird.
Mit freundlichen Grüssen aus XXXXXXXXX
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
c/o Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 19. November 2009
Neuanfang der SPD?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
glaubt man innerhalb der SPD ernsthaft daran, dass durch die Figuren Gabriel, Kraft, Wowereit und Nahles die Wähler in Scharen zurückkommen?
Frühestens in einem Jahr werden wir in der Lage sein, über die Oppositionsarbeit der neuen SPD – Führung ein verlässliches Urteil abgeben zu können.
Nachgelagerte Zwangsbesteuerung der Renten, Leiharbeitssklaverei und die Mehrwertsteueranhebung auf 19% haben doch in Wahrheit den „Sozis” das Genick gebrochen.
Ob nun 20% oder 21% Zustimmung – das ist doch völlig wurscht. Was sollen diese unnötigen Umfragen aussagen? Die Demoskopen machen sowieso ihre eigene Politik.
Schwankungen von mehreren Prozentpunkten im Rahmen von Umfragen sind eigentlich normal.
Wesentlich wichtiger erscheint
uns die Landtagswahl in NRW zu sein.
Denn wenn Frau Kraft einbricht und unter 20% die Ziellinie durchläuft, wissen die Verantwortlichen wo sie tatsächlich stehen. Wir wetten auf 19% der Wählerzustimmung.
Für uns ist diese ehemalige Volkspartei unwählbar geworden.
Liebe Genossen euer baldiges Ende naht! – Glück auf!
Mit freundlichen Grüssen aus XXXXXXXXX
Arbeitsgemeinschaft
RENTNER MUCKEN AUF
DRSB
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