DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Heinrich Sternemann ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 09. November 2009
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 46. Kalenderwoche 2009
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 03. November 2009
„Die Erleuchtung”
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
über das von der EU beschlossene Verbot der Glühlampe haben Sie bis heute keine Zeile geschrieben.
Warum nicht?
Besonders wir Rentner haben darunter zu leiden, dass wildgewordene herangezüchtete Politprofis [ siehe hierzu Ihr DRSB - Artikel „Das Brauksiepe - Syndrom” ] wieder einmal „einsam” in Brüssel wirklichkeitsfremde Beschlüsse gefasst haben.
Schon die Bezeichnung:
„Energiesparlampe”
ist unzutreffend, denn es wird keine Energie eingespart sondern lediglich ein wenig Strom.
Als Begründung dient diesen herangezüchteten „Politprofis” ohne jede Ahnung, dass ein großer Teil der elektrischen Energie bei einer Glühlampe in Wärme umgesetzt wird, die man in Brüssel als „Verlustwärme” bezeichnet.
Doch Wärme verpufft nicht einfach sinnlos!
Denn schließlich ist auch die Strahlung der Sonne zum großen Teil nur Wärmestrahlung und sie wärmt die Erde auf, was weltweit niemand als „Verlustwärme” bezeichnen würde.
Deshalb regt sich Widerstand gegen das EU – Verbot auf vielen Ebenen.
Wenn „DIE” da oben in Berlin oder in Brüssel „SO” weitermachen wie bisher, sollten Sie, sehr geehrter Herr Piasetzky, recht bald über die Gründung einer eigenen Partei für alle Rentner [ z.B. Bürgerbündnis für Demokratie - BfD ] nachdenken.
In fünf Jahren stellen wir ein Wählerpotential von rund 24 Millionen Wahlberechtigten.
Mit freundlichem Grüssen aus XXXXXXXXX
DIE VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstand des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 04. November 2009
Nonsens – Berichte und Mainstream Bullshit
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
ich bin seit zwei Jahren Rentner und habe mit 63 Jahren auch viel Zeit Ihre sehr interessanten Aufsätze zu lesen.
Am meisten freue ich mich aber immer auf Ihr
Wort am Sonntag,
dass an journalistischer Schärfe kaum noch steigerungsfähig ist.
Hiermit übermittele ich Ihnen meine Wertschätzung.
Wesentlich weniger sprechen mich dagegen die Berichterstattungen in SDZ, FAZ, Welt und FTD an. Und sogar mein „früher heiß” geliebtes Düsseldorfer Handelsblatt schreibt oft im Gossenstil der gelben Presse.
Ich krieg da immer ein ekliges Gefühl bei vielen so genannten „seriösen” Beiträgen, denn sie sind meistens schlampig recherchiert und manipulativ geschrieben.
Bedauerlicherweise ist es langsam wesentlich interessanter die Leserbriefe in diesen Zeitungen zu lesen als die von den „Redakteuren” geschriebenen Texte.
Warum findet man heute, selbst in vormals guten Zeitungen, fast nur noch verblödende Nonsens – Berichte und Mainstream Bullshit?
Haben denn die verantwortlichen Macher kein Format, keine Moral, keinen Anstand und keinen gesunden Menschenverstand mehr?
Oder darf man in den Zeiten der „Globalisierung” nichts anderes mehr erwarten?
Ihre permanente Presseschelte hielt ich lange Zeit für überzogen. Mit diesem Brief leiste ich dafür Abbitte. Sie treffen mit Ihren Darstellungen ins Schwarze – irgendwas stimmt in unserem Staat nicht mehr.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSR
DRSB
Wir kämpfen seit 21 Jahren mit der Stimme der Demokratie
für
einen modernen Sozialstaat,
sichere, langfristige Arbeitsplätze,
sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,
sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,
und für
korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.
