dampf ablassen 19 08

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 10. Mai 2008

 

 

Dampf ablassen
Das demokratisch soziale Ventil - 19. Kalenderwoche 2008

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

Herrn

Udo Piasetzky

Vorstandsvorsitzender

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 01. Mai 2008

 

 

Mit der eigenen Finca in die Rente

 

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

egal welche Tageszeitung aufgeschlagen wird, überall wird der Eindruck erweckt, dass die reichen deutschen Rentner gar nicht wissen wohin mit dem vielen Geld.

 

Lustige ausgedehnte Tagestouren in die fast unberührte Natur sind an der Tagesordnung. Rentner und Pensionäre gönnen so oft wie möglich diese Idylle an 12 Monaten im Jahr.

 

Die fröhliche Generation 50 Plus, die sich ausschließlich mit einem Immobilienkauf den Ruhestand erleichtern und ihre Lebensqualität absichern will, schlägt auf allen europäischen Immobilienmärkten zu.

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky, wo leben diese Journalisten?

 

Wer die Mühe macht und einmal in Essen, Bochum, Recklinghausen oder in jede andere deutsche Rentner – Region vorwagt, stellt sehr schnell fest:

 

Hier herrscht Armut pur!

 

Mit der eigenen Finca in den Ruhestand bleibt für die meisten Rentner ein unerfüllter Traum. Viele haben noch nicht einmal die Miete für ihren Schrebergarten und müssen auch auf diesen kleinen „Luxus” verzichten.

 

Wenn man dann im Handelsblatt liest, wie gut es den deutschen Rentnern geht, kommt langsam aber sicher ein ungutes Gefühl auf.

 

Nachdem Sie der Bildzeitung, der RP und der WAZ schon gepfefferte Briefe geschrieben haben, wäre doch jetzt einmal das Düsseldorfer Handelsblatt an der Reihe.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

DER VERFASSER

 

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Herrn Udo Johann Piasetzky

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

 

XXXXXXX, den 02. Mai 2008

 

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

angeblich gehen die Arbeitslosenzahlen stetig zurück. Unberücksichtig bleiben aber die ALG II – Empfänger und die 1Euro – Jobber. Als engagiertes SPD – Mitglied habe ich mir die Arbeit gemacht und alle Zahlen zusammen getragen.

 

Das erschreckende Ergebnis – wir haben in Deutschland mehr als 6 Millionen Menschen ohne regelmäßige Arbeit.

 

Aus nackter Angst vor dem Jobverlust ging die Zahl der Krankmeldungen in meinem Betrieb drastisch zurück.

 

Die krankheitsbedingten Fehlzeiten betreffen fast ausschließlich schwerst Erkrankte. Kollegen mit Fieber, Grippe oder Husten schleppen sich an den Arbeitsplatz.

 

Bundesgesundheitsministerium bejubelt nahezu diese Entwicklung und veröffentlicht „positive” Statistiken mit dem Rückgang der Fehlzeiten. Die Zahl der Krankenstände ist in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgegangen und hatte 2007 ein Rekordtief erreicht.

 

So etwas hat es seit dem ich auf der Welt bin ( 1972 ) noch nicht in Deutschland gegeben.

 

Wann gebietet der DRSB e.V. diesen neoliberalen Strömungen endlich Einhalt. Aus unseren Briefen wissen Sie, dass meine Kollegen und ich voll hinter ihnen stehen.

 

Bitte stimmen Sie einen Termin mit mir ab, damit Sie einen Vortrag bei uns halten können. Ich rechne mit mehr als 30 Teilnehmern. Für die Räumlichkeiten, Getränke und Verpflegung ist gesorgt.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

DER VERFASSER

 

 

 

DRSB

 

Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie

für

einen modernen Sozialstaat,

sichere, langfristige Arbeitsplätze,

sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme,

sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme,

und für

korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der EU.

 

 

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