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Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Folgt nach Eurobonds das
„toxische Umschichtungsmodell“ bei Versicherungen?
Nicht ohne Grund treiben die USA die EU, Eurobonds einzuführen. Nachdem im letzten Jahr von der EU das Gesetz „Solvency II“ verabschiedet wurde, drängen die USA nun auf die Gesamtverschuldung der EU mittels Eurobonds. Das vermeintliche Erfordernis von Solvency II wurde der Versicherungswirtschaft durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und den Versicherungskonzern Allianz nahe gelegt. Aber nicht die Eigenkapitalstärkung der Versicherungen sondern die Umschichtung der Kapitalanlagen [ zurzeit ca. 8 Billionen Euro ] steht im Vordergrund von Solvency II. Für Staatsanleihen müssen die Versicherungen entgegen Immobilien, Aktien oder Firmenanleihen keine Eigenkapitalstärkung vornehmen. Solvency II führt zum Zwangsaufkauf von Staatsanleihen durch Versicherungen. Mit Eurobonds wären auf einem Schlag die Staatsanleihen von Griechenland, Frankreich, Ukraine, Polen oder Deutschland gleichwertig, weil ALLE für ALLES haften. Die EZB steht bereits in den Startlöchern. Mit der Garantie von Deutschland besteht für Versicherungen kein Veruntreuungstatbestand bei der Umschichtung der Kapitalanlagen und für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften kein Haftungsrisiko beim Testat der Bilanzen. Wollen KPMG und Allianz bereits vollzogene Handlungen sogar rückwirkend reparieren [ PIMCO-Syndrom ]? Sind das die wahren Gründe für das „uneigennützige Engagement“ von KPMG und Allianz für Solvency II und für die EU? In den USA würde nach der Einführung von Eurobonds ein Wirtschaftsaufschwung durch die Rüstungsindustrie ausgelöst, wenn die neuen NATO – Partner in Osteuropa sich nach US – Standard mit neuen Rüstungsgütern ausstatten dürfen, nachdem sie mit dem „toxischen Umschichtungsmodell“ frische Staatsanleihen erhalten haben. Das Wirtschaftswunderland Deutschland würde zum „Wunderland Deutschland“ mutieren, nachdem der Dominoeffekt der Haftungsinanspruchnahme durch US – Ratingagenturen ausgelöst wurde. Alle würden sich wundern, wo ihr Geld geblieben ist. Aus vorhandenen Staatsmitteln kann Deutschland nicht für andere Staaten haften. Die Bürger werden nach Einführung von Eurobonds als Steuerzahler für die eigene Altersvorsorge zweimal zur Kasse gebeten. SPD und Bündnis 90 / Die Grünen sind uneingeschränkte Befürworter von Eurobonds. Nehmen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zur nächsten Bundestagswahl die Hilfe von willfährigen atlantischen Netzwerkern in Anspruch, um auf Kosten einer zukünftigen Altersarmut der Bürger zu regieren? Wie sagte bereits einmal Altkanzler Schröder: „Zum Regieren brauche ich BILD, BamS und die Glotze“. Wiederholt sich im Kalenderjahr 2017 mit Eurobonds die Geschichte aus der Bundestagswahl 1998 über die „Errungenschaften“ der Agenda 2010?
DIE VERFASSER
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