Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Alle reden in den größten Tönen von Alexis Tsipras!
Nach der letzten Bundestagswahl brauchten die Union und die SPD Monate, bis ein Koalitionsvertrag gestrickt war. Die GroKo hat bis heute nichts auf die Kette bekommen. In Griechenland geht alles in Windeseile und in Italien, Spanien und Frankreich spricht man in den größten Tönen vom neuen Regierungschef Griechenlands. Als erster hatte Russlands Präsident Putin zum Wahlerfolg gratuliert. In Brüssel und in Berlin glauben die Politiker immer noch, Griechenland in brutalster Form respektlos demütigen und schikanieren zu können. Haben die neoliberalen Politiker den Schuss noch nicht gehört, der aus Griechenland abgefeuert wurde? Das griechische Volk hat gewählt und Brüssel und Berlin schmeckt das Wahlergebnis nicht? Was sind das für Demokraten in Brüssel und in Berlin? Braucht man in Westeuropa wieder ein charismatischen Politiker, so wie Willy Brandt es zu Zeiten des Kalten Krieges war, der in Europa ungezwungen mit den „bösen und kriegslüsternen Russen“ sprechen kann? Wird Tsipras in Europa diese verantwortungsvolle Rolle übernehmen? Wollen jetzt die Falken aus den USA alleine die Sanktionen gegen Russland führen, wo es über die EU nicht mehr klappt?
DER VERFASSER
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Email / anonymisiert
Das Ende der profanen Ideen
Der neue griechische Finanzminister hat recht, dass es ohne Wirtschaftswachstum keinen Cent Schuldentilgung aus Griechenland geben wird.
Ohne Moss nix los!
Das ist eine ganz einfache kaufmännische Regel. Mit der aufgezwungenen Sparpolitik und den „Reformen“ durch Arbeitsplatzabbau und Lohndumping kann man keine Wirtschaft ankurbeln. Um Wirtschaftswachstum zu schaffen, muss zuerst investiert werden. Das sind Binsenweisheiten, die offensichtlich die deutsche Bundeskanzlerin nicht beherrscht. Das große Steueraufkommen in Deutschland verdanken wir nicht den Politikern sondern dem deutschen Mittelstand, der über Jahrzehnte Garant für sichere Arbeitsplätze und Wachstum war. Und zu Zeiten, wo die Grundregeln der sozialen Marktwirtschaft angewendet wurden, hat es besser funktioniert als im heutigen Neoliberalismus.
DIE VERFASSER
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