DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Andreas Kallen ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 13. März 2009
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 11. Kalenderwoche 2009
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans – Josef Leiting
Vorsitzender der Rentenkommission des DRSB e.V.
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 21. Februar 2009
Mißfelder Entgleisungen
Sehr geehrter Herr Leiting,
dass der CDUler Mißfelder ständig zu verbalen Missgriffen neigt ist bekannt, denn schon 2003 langte der CDU – Heißsporn voll daneben, als er sich gegen künstliche Hüftgelenke für ältere Leute aussprach.
Wie lange müssen wir uns solche Gemeinheiten gefallen lassen?
Was haben diese charakterlosen Typen in deutschen Parlamenten zu suchen?
Gehört dieser CDU – Missgriff auch zum Atlantik – Brücken – Netzwerk?
Nachdem Brauksiepe, Guttenberg und Mißfelder sich als Volksfeinde geoutet haben, sollte die CDU bei den anstehenden Wahlen einen spürbaren Denkzettel erhalten.
So kann es nicht weitergehen!
Mißfelders neuerlicher Fehlgriff ist in den Zeiten, wo gierige Banken und deren verantwortungslosen Manager zig Milliarden Euro verzockt haben, ein weiterer Beweis dafür, dass die Charakterlosen in den Parteien Überhand gewonnen haben.
Die Volksverachtung der Atlantik – Brücken – Netzwerker ist offenbar noch viel größer als befürchtet.
Räumen Sie und Ihr Verein endlich mit diesen Fehlentwicklungen in unserem Land auf.
Meine Unterstützung und die meiner Freunde ist Ihnen sicher. So lange wie Typen wie Mißfelder noch in der CDU sind, bekommt diese Partei von uns keine Stimme mehr.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 24. Februar 2009
Rüttgers USA – Mission
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
der NRW – Ministerpräsident war in den USA als Botschafter für eine bessere Art der Marktwirtschaft unterwegs. Das ist umso bemerkenswerter, da niemand in der Welt zurzeit wirklich weiß, welchen Schleuderkurs der neue US – Präsident in den nächsten Wochen fahren möchte.
Das Rüttgers – Statement für einen europäischen Alleingang ließ aufhorchen, denn die „CDU – Mutti” in Berlin steuert einem vollkommen anderen Kurs.
Das bekam der tapfere Rüttgers in den USA zu spüren und wurde abgewimmelt, damit der Atlantik – Brücken – Netzwerker Guttenberg die Chance erhält, als Retter von Opel Lorbeeren einzuheimsen, die ihm nicht zustehen.
Die Opelaner in Europa haben eine faire Chance verdient, aber ohne GM und den
Ex – McKinsey – Berater Forster. Das Saab – Modell könnte als Vorbild dienen, denn wenn die deutsche Opel GmbH Konkurs angemeldet hat, sind Rettungsgelder besser und sicherer anzulegen.
Opel braucht dringend Ruhe, denn nur dann können die Opelaner auch wieder Qualitätsautos bauen.
Unter den Ausbeutern von GM und der Führung von willfährig den USA dienenden Managertypen war das jahrelang nicht mehr möglich.
Deshalb fordern wir Sie auf, lieber Herr Piasetzky, die Bemühungen von Jürgen Rüttgers zu unterstützen.
Wir glauben sogar daran, dass die CDU mit Ihrem persönlichen Einsatz zu alter Stärke zurück finden kann.
Also frisch ans Werk. Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSER
3. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 03. März 2009
Versagen die Eliten? Germany 1
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
in unserer wöchentlichen Stammtischrunde verfolgen wir regelmäßig Ihre Meinung zu den politischen Ereignissen, insbesondere deshalb, weil Ihre kritische Betrachtungsweise und tief greifenden Analysen in keinem anderen Medium zu finden sind.
Fast alle Mitglieder der Stammtischrunde waren bei Ihrem Artikel „Germany 1” der Meinung, dass Ihr Verein schon „weiße Mäuse” sehen würde und Ihre Ableitung, dass die Veröffentlichung von Unternehmensdaten im Internet zu ganz anderen Zielen dient als öffentlich erklärt wird, doch etwas an den Haaren herbeigezogen schien.
Mit Entsetzen lass ich am Montag, den 02. März 2009, in der Financial Times Deutschland unter der Schlagzeile „Middelhoff wird Heuschrecke”, dass der ehemalige Superminister Clement im Aufsichtsrat für die Heuschreckengesellschaft „Germany 1” tätig wird.
Es ist demnach doch wahr, dass von den selbst ernannten Eliten die Zwangsveröffentlichung von Unternehmensdaten unseres Mittelstandes perfide geplant war und Clement sich nun die Ernte einfahren will, die er gesät hat. Deshalb möchte ich an dieser Stelle Ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen, dass ich nicht nur in meiner Stammtischrunde dieses Thema klar und eindeutig zur Sprache bringen werde. Jetzt bezweifele ich auch an keiner Stelle mehr, dass die von Ihnen aufgezeichneten Ziele der einzige Grund für die Zwangsveröffentlichung von Unternehmensdaten war.
Genau nach dem Motto:
„Bezahlt wird hinterher”
lässt sich Clement jetzt seinen „verdienten” Anteil an dem Verkauf und der Vermarktung von deutschen mittelständischen Unternehmen bezahlen.
Auch wird mir jetzt erst klar, welche Rolle Roland Berger in der Rürup – Kommission eigentlich gespielt hat.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
DRSB
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