DAMPF ABLASSEN – > Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V.
nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Nachricht / anonymisiert
Mythos der Grünen!
Der Mythos der Grünen entstand in den 70ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts aus den Fragen zur Nachhaltigkeit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung von Deutschland. Anschließend durfte zur Erhaltung eines Arbeitsplatzes nicht jeder Fluss von Industrieunternehmen mehr verseucht werden. Das war die Geburtsstunde der grünen Idee. Das Thema „Nachhaltigkeit“ hatten anschließend auch die etablierten Parteien verstanden. Mit dem Wechsel von den Fundis zu den Realos folgte auch der Wechsel von der Friedensbewegung zur Kriegspartei mit der Teilnahme am Afghanistankrieg. Für die Lügengeschichten um den „sauren Regen“ und um den „Treibhauseffekt“ haben sich die Grünen bis heute bei den Bürgern nicht entschuldigt. Zur Schaffung eines neuen Alleinstellungsmerkmals erfand man anschließend den Klimaschutz. Mit einem imaginären Thermostat will man die Klimaerwärmung bis zum Jahr 2050 auf 1,5 Grad Celsius begrenzen. Wer glaubt wird selig. Auf diesen Zug ist auch Merkel aufgesprungen. Vom ehemaligen Steinewerfer und Turnschuhträger wurde für Joschka Fischer der amerikanische Traum vom Tellerwäscher zum Millionär über den vermeintlich beliebtesten Politiker Deutschlands und anschließenden Lobbyisten der internationalen Konzerne und Schatten-Kapitalisten zur Wirklichkeit. Der Mythos der Grünen war schon lange zuvor mit dem Tod von Petra Kelly zu Grabe getragen worden. Fragen Sie bitte mal ihren grünen Bundestagsabgeordneten nach
„Bio to liquid“,
dem Herstellen von Benzin aus Algen, dann werden Sie sich wundern und den Beweis vor Augen haben. Höchstwahrscheinlich ergreift Ihr Bundestagsabgeordneter nach der Frage sofort die Flucht. Heute setzen Grüne alles daran, die Nachhaltigkeit einer sinnvollen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortentwicklung von Deutschland zu blockieren und zu boykottieren. Falls es Sie als Grünen-Wähler Trost spenden kann: Unter Merkel läuft bei der CDU und unter Gabriel bei der SPD das gleiche falsche Spiel ab. Mit leicht veränderten Themen und anderer Rhetorik. Alles atlantische Netzwerker!
DIE VERFASSERIN
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Brief / anonymisiert
Panik auf der Titanic?
Im Überlebenskampf der Deutschen Bank fordert der Vorstandschef Cryan von seinen Mitarbeitern mehr Einsatz und Kreativität ein. Um nicht unter zu gehen, muss die Deutsche Bank noch mehr Ballast über Bord werfen. Neben der bereits angekündigten Personaleinsparung von 10.000 Mitarbeitern müssen noch weitere 10.000 Mitarbeiter von Bord springen. Wie sollen die an Bord befindlichen Mitarbeiter unter diesen Umständen Einsatz und Kreativität steigern? Außer Angst, Furcht und Panik findet man nichts mehr. Weltweit ist bei der Deutschen Bank ein Einstellungsstopp verfügt worden. Werden nur noch „Geigenspieler“ eingestellt, um musikuntermalt den Untergang zu begleiten? Von den circa 100.000 Mitarbeitern der Deutschen Bank arbeiten circa 10.000 Mitarbeiter in den USA. Nach den neuesten Medienberichten muss ein Teilbereich des US-Geschäfts eingestellt werden. Welches Chaos werden die geschassten Mitarbeiter in den USA der Deutschen Bank hinterlassen, wenn sie vor die Tür gesetzt werden sollen? Noch mehr Verluste im Investmentbanking? Noch mehr Verluste kann sich die Deutsche Bank aber nicht mehr erlauben. Im völligen Chaos ist nichts mehr zu managen! So langsam bricht Panik auf der Titanic aus!
DER VERFASSER
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Nachricht / anonymisiert
„Start UP“ oder „Start DOWN“?
Ohne die Milliarden der Schattenkapitalisten kann kein so genanntes Start-UP-Unternehmen seine innovative Geschäftsidee am Markt durchsetzen und sich in kürzester Zeit an die Börse begleiten lassen. Die Bilder und die Strickmuster sind immer die gleichen. Smarte und dynamische Jungunternehmer gründen eine Gesellschaft und lassen keinerlei Störgefühl aufkommen, dass die Geldgelber im Hintergrund die Fäden in den Händen halten. So entstanden zum Beispiel in den USA Unternehmen wie Google, Facebook, Twitter, eBay, PayPal, Uber und der Versandhändler Amazon. Würde zum Beispiel hinter dem Datensammelbecken Facebook nicht das smarte Gesicht eines jungen Zuckerbergs, sondern sofort erkennbar die Investmentbank Goldman Sachs stehen, würden Eltern den Kindern den ständigen Zugriff auf Facebook sofort verbieten. Mit dem smarten Aussehen junger erfolgreicher Studenten, die etwas Neues erfunden haben wollen, lassen sich die wahren Absichten und das Zustandekommen eines neuen gigantischen Unternehmens leicht verbergen. In Deutschland wurde von der Gesellschaft Choren in Dresden das innovative Herstellungsverfahren von Benzin aus natürlichen Ressourcen erfunden. „Leider“ ohne Unterstützung aus Politik und Wirtschaft. In den USA ist in New Mexico „zufällig“ das Start-UP-Unternehmen Joule gegründet worden, die genau das gleich erfunden haben wollen und mit der Produktion angefangen haben.
Zufall oder Wirtschaftsspionage?
Wurde in Deutschland die Förderung dieser innovativen Geschäftsidee vorsätzlich von den atlantischen Netzwerkern „ausgebremst“? Vieles deutet darauf hin. Deutschland könnte sich von der Waffe Erdöl völlig unabhängig machen, wenn man es nur wollte. Findet auch nach dem 2. Weltkrieg das Ausbeuten von deutschen Erfindungen weiterhin statt? So bleibt Deutschland in ewiger Abhängigkeit von den Märkten der USA. Anstelle von „Start UP“ in den USA somit „Start DOWN“ in Deutschland.
DER VERFASSER
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Email / anonymisiert
Tod eines Managers: Der Fall Wauthier
„Joe Ackermann is so far the worst Chairman I ever met.“ / “Josef Ackermann ist der schlechteste Vorsitzende, den ich je getroffen habe.” Mit diesen Worten beginnt der Abschiedsbrief von Pierre Wauthier, bis 2013 Finanzchef [ CFO ] der Zurich Versicherung. Als diese Zeilen seinen Arbeitgeber erreichen, ist er schon tot in seinem Haus am Zuger See aufgefunden worden, erhängt, die Hände hinter den Rücken gebunden. Kurze Zeit nach Wauthiers Tod tritt Josef Ackermann von seinem Posten als Verwaltungsrat bei der Zurich zurück.
Pierre Wauthier
galt als stiller Perfektionist, rational, ein Zahlenmensch, integer und konsequent. Seine wenige freie Zeit verbrachte er mit der Familie. Sein Posten als Finanzchef der Zurich Versicherung füllte ihn offenbar aus. Mehr noch: Es war sein Lebensziel, diesen Posten zu erreichen. Doch 2012 verändert sich etwas bei der Zurich Versicherung. Der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann wird Verwaltungsratpräsident und bringt ein anderes Klima in die Versicherungswelt. Pierre beklagt seiner Frau gegenüber, dass Ackermann der Versicherung die Philosophie einer Bank überstülpen wolle. Ackermann habe mit der Firmentradition ruhiger, höflicher Meetings gebrochen, bestätigen ehemalige Kollegen. Es kommt zu Situationen, in denen sich Wauthier völlig allein gegenüber Ackermann agieren sieht, ohne dass ihn sein direkter Chef, CEO Martin Senn, geschützt hätte. In dieser Zeit verlassen einige hochrangige Kollegen Wauthiers das Versicherungsunternehmen.
Wauthier aber bleibt.
Er gilt als extrem gewissenhaft und idealistisch, auch perfektionistisch, pflichtbewusst, sensibel, aber hart in der Sache. Wauthier ist mit Leib und Seele Finanzchef, gilt weltweit als einer der besten seines Fachs. In der Woche vor dem Suizid absolviert er 16 Meetings in zwei Tagen an unterschiedlichen Orten. Vor seinem Unmut gegenüber Ackermann erfahren nur seine Familie und enge Kollegen. Der schwelende Konflikt zwischen Pierre Wauthier und Josef Ackermann eskaliert im Sommer 2013. Vor der Veröffentlichung des Halbjahresberichts gibt es eine interne Debatte, wie man die Investoren über die Geschäftsentwicklung informieren solle. Der Streit dreht sich um wenige Worte. Ein Machtkampf um eine Petitesse, der aber den grundsätzlichen Zwist zwischen den Kontrahenten verdeutlicht.
Nach außen war nichts zu merken:
Finanzchef Wauthier und sein Chef Martin Senn präsentieren kurz darauf routiniert die Halbjahreszahlen. Elf Tage später ist Pierre Wauthier tot. Wurde tatsächlich, so der offiziell geprüfte Vorwurf, „ungebührlicher Druck“ ausgeübt? Das Ergebnis der Schweizer Finanzaufsicht besagt: nein. Aber wie stand es wirklich um das Betriebsklima bei Wauthiers Arbeitgeber, der Zurich Versicherung? Wauthiers Tod ist individuell und tragisch, sollte jedoch nicht der einzige Suizid im Umfeld der Zurich Versicherung bleiben: Im Mai dieses Jahres erschoss sich Pierre Wauthiers ehemaliger Chef Martin Senn. Unter welchem Druck stehen Manager in Banken, Finanzunternehmen und Versicherungskonzernen?
DIE VERFASSER
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