DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky und Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 14. Oktober 2009
Spezialausgabe zur Vergabe des Friedensnobelpreises
„Barack Obama - Dampf ablassen”
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans – Josef Leiting
Vorstandsmitglied
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 10. Oktober 2009
Friedensnobelpreisverleihung 2009
Sehr geehrter Herr Leiting,
es ist die größte Lachnummer des Jahres. Obwohl die Nachricht von der Auszeichnung des US – Präsidenten in Kenia mit Begeisterung aufgenommen wurde, fragen sich weltweit die meisten Menschen wofür und für welche „Leistungen” Barack Obama diese Auszeichnung erhalten haben soll.
Spötter mutmaßen schon, dass Barack Obama den Friedensnobelpreis dafür erhält, dass es ihm bis jetzt zu gelingen scheint die Amerikaner von der Führung eines zweiten Bürgerkriegs abzuhalten.
Andere Ablehner der Auszeichnung mutmaßen, weil Obamas Vater aus Kenia stammt und weil er dort zahlreiche Familienangehörige hat, die er aber teils kaum kennt, man eine Familienzusammenführung beschleunigen möchte.
Wer aber wie ich regelmäßig Ihre Artikel liest, der weiß genau warum Barack Obama diese Auszeichnung erhalten soll:
Kein Amtsinhaber vor ihm war in so kurzer Zeit
so erfolgslos wie Obama und soll nun durch den Friedensnobelpreis international aufgewertet werden.
Leider ist das Gegenteil der Fall. Durch die Verleihung der Auszeichnung an Obama wird der Friedensnobelpreis für alle Zeiten abgewertet.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorsitzender des Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 10. Oktober 2009
„Yes we can”
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
am Freitag war dem amtierenden US – Präsidenten für seine Bemühungen um die atomare Abrüstung und die internationale Zusammenarbeit der Friedensnobelpreis zuerkannt worden.
Angeblich [ ??? ] stieß weltweit diese überraschende Entscheidung überwiegend auf Zustimmung.
Nach Angaben seines Regierungssprechers möchte Barack Obama das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von umgerechnet rund einer Million Euro für wohltätige Zwecke spenden.
Welcher Organisation das Geld zugute kommen soll, sei jedoch noch nicht von ihm entschieden.
Wie auch?
Denn lediglich eine Million Euro werden nicht ausreichen die Armut und die große Not in den USA zu lindern. Dazu bräuchte der US – Präsident täglich 10.000 Nobelpreise bis zum Ende seiner Amtszeit.
Wieder einmal zeigt sich wie unsere Welt in Wirklichkeit funktioniert:
„Yes we can”
auch einem erfolglosem US – Präsidenten den Friedensnobelpreis verleihen.
Oftmals habe ich die sarkastischen Formulierungen in der DRSB – Artikelserie
„Die Nachwehen der US – Kriege”
für überzeichnet gehalten.
Seit dem 09. Oktober 2009 glaube ich jedoch, dass Sie, sehr geehrter Herr Piasetzky, ein Freund der USA sein müssen.
Deshalb meine unmissverständliche Aufforderung an Sie und Ihren Verein:
Durchleuchten Sie die tatsächlichen Absichten
der Bilderberger um Henry Kissinger und
berichten Sie endlich „ohne Filter” über die wahren Absichten dieser Sektierer die Weltherrschaft zu übernehmen.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSER
3. E – Mail – Nachricht / anonymisiert
Herrn
Steuerberater Leiting
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
11. Oktober 2009 – 12:13 Uhr
Hallo Herr Leiting,
der Friedensnobelpreis für US – Präsident Barack Obama ist das alles beherrschende Thema in den internationalen Medien.
Für mich ist die Vergabe an Obama die gewagteste Verleihung in der Geschichte dieser
- bis heute – honorigen Auszeichnung.
Egal mit wem man darüber spricht – die Reaktion ist immer die gleiche:
Eine peinliche Entscheidung!
Seit wann gibt es den Friedensnobelpries auf Vorschuss? Und für welche Leistungen?
US – Präsident Barack Obama hat bis heute nur „heiße” Luft produziert. Das kann unsere Kanzlerin wesentlich besser.
Ich fordere aus diesem Grund den Friedensnobelpreis für Angela Merkel.
Mit freundliche Grüßen
DIE VERFASSERIN
4. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 10. Oktober 2009
Friedensnobelpreis?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die Auszeichnung des Nobelkomitees an US – Präsident Barack Obama entwürdigt den Friedenspreis und sollte die damit Beteiligten zu tiefst beschämen.
Denn in Wirklichkeit ist die Auszeichnung
weniger eine Anerkennung von Obamas Leistungen – sondern vielmehr ein Zeichen
der Unterwerfung der Welt vor der Militärmacht der USA.
Was eigentlich eine Krönung für geleistete Friedensarbeit sein sollte, wird für Barack Obama demnächst zu einer bleiernen politischen Last.
Möglicherweise fühlt sich US – Präsident Obama aktuell noch geschmeichelt, doch vermutlich bereits zum Ende des Jahres wird er schmerzlich begreifen, dass der Preis für ihn eher „lästig” als „nützlich” sein wird.
Wenn in Amerika die ersten „sozialbedingten” Unruhen ausbrechen – wird für alle Menschen in der Welt erkennbar – welcher Umfang das Versagen der amerikanischen Eliten in Wahrheit hat.
Ihre Amerikaberichte überzeichnen zwar stellenweise die Entwicklungen in den USA, sind aber trotzdem ein realistisches [ ironisches? ] Spiegelbild wohin der Weg der „stolzen” Nation führen wird.
Mit Frieden oder Friedenswillen hat dieser Weg nichts – aber auch gar nichts – zu tun.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
5. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorsitzender des Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 10. Oktober 2009
Friedensmission Irak? – Oder Afghanistan?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
wie mit Ihnen telefonisch diskutiert, hielt ich Ihre Berichte aus Amerika für weit überzogen.
Seit dem „schwarzen Freitag” für den Nobelpreis leiste ich hiermit Abbitte.
Für den „
Friedensnobelpreisträger Barack Obama”
wird es schwer erklärbar werden, dass eine Aufstockung der 68 000 Soldaten in Afghanistan aus reinen Friedensgründen notwendig sein soll.
Die Verleihung des Nobelpreises an Barack Obama vergrößert nur die internationale Spannungen und zeigt wie einseitig und aggressiv die begonnene Politik seines Vorgängers George W. Bush noch immer ist.
Für alle Muslime wird die Verleihung des Nobelpreises an Barack Obama als Schlag ins Gesicht gewertet.
Ohnehin fragen sich viele Amerikaner derweil, welche Verdienste Obama in den neun Monaten seiner Amtszeit erworben haben soll.
Es erscheint ihnen als großes Unrecht, dass die Versprechen von Politiker belohnt werden sollen, die bis heute nichts einhalten konnten.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
6. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Präsident des
Deutschen Rentenschutzbundes
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 10. Oktober 2009
„Friedensnobelpreis 2009”
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
wer in den zurückliegenden Tagen die Nachrichten verfolgte fühlte sich zurückversetzt in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die Auswahl von Barack Obama provoziert Lachsalven auf Lachsalven, ähnlich wie ein Sketch von Monty Python oder Mister Bean im englischen TV.
Hier wurde der Präsident einer wackeligen „Supermacht” nach der medialen Attraktivität seiner Schlagwörter beurteilt und nicht nach den Ergebnissen seiner Politik.
Nicht nur deshalb kommt die Verleihung des Nobelpreises für Barack Obama zur Unzeit.
Die neun Monate seiner Amtszeit haben allerdings vorgeführt, dass ein Barack Obama nicht auf Wasser wandeln und kein Brot vermehren kann.
Seine messianische Botschaft
„Yes, we can”
hat selbst im eigenen Land nichts bewirkt und wird in fast allen amerikanischen Comedysendungen regelmäßig durch den Mist gezogen.
Für mich benötigt ein seriöser und erfolgreicher Führer einer vorgeblichen Großmacht keine Unterstützung durch den Friedensnobelpreis.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
7. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
des Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXX, den 09. Oktober 2009
„Nobelpreisverwirrung”
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die Friedensnobelpreis für Barack Obama ist eine äußerst verwirrende Entscheidung, die dazu führt, dass die Spannungen mit der muslimischen Welt rapide anwachsen und die Diplomatiebemühungen der USA weiter erschweren sowie isolieren werden.
Eine bemerkenswert kontroverse Verleihung, die einen Großteil der Welt geschockt hat und unsägliche Debatten über die Qualität der anderen Nobelpreise auslösen wird.
In den USA stiftet der Nobelpreis keinen Frieden und bringt den Menschen keinerlei Verbesserungen in ihren harten Alltag. Das Gegenteil wird der Regelfall sein.
Spätestens nach dem Ausbruch innerer Unruhen werden auch die Bürger in unserer Heimat erkennen wie richtig Sie mit Ihrer Berichterstattung über die Entwicklungen und Vorgänge in den USA liegen.
Wir freuen uns schon auf die „Rolle rückwärts” die dann die deutschen Medienvertreter versuchen werden.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSERINEN
DRSB
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