Countdown der Rache
Jahrzehntelang schien es absolut unvorstellbar – > dass ein vorgeblich demokratisches Land einfach „nur so“ auf der ganzen Welt Kriege anzettelt und vermeintlich souveräne Staaten zum Mitmachen zwingt. Aber man muss manchmal das Unmögliche denken – > damit man die Spur der Wahrheit aufnehmen kann. Eigentlich können sich die meisten Menschen im Kunstgebilde der EU sowie in den NATO-STAATEN nicht vorstellen – > dass die USA so etwas mit ihren vermeintlichen FREUNDEN oder PARTNERN praktizieren. Europa, Asien und besonders der Nahe Osten haben schon viele Krisen erlebt! Doch es wird immer offensichtlicher – > dass die Schlüssel zur Auslösung der Krisen ausschließlich in Washington zu suchen sind. Natürlich wissen auch unsere Politiker in Athen, Brüssel, London, Paris, Madrid, Rom, Warschau oder Berlin sowie überall auf der Welt – > welches SPIEL die Mächtigen in Washington mit ihnen spielen. Aber ihnen fehlt jenes Quäntchen Solidarität – > das die Staaten im Kunstgebilde oder der NATO in der Stunde der Not zusammenschweißen könnte. Sie sind halt vermutlich alle – > von den USA abhängige – > selbstverliebte Egoisten. Weder das kränkelnde Kunstgebilde der EU noch das total obsolete NATO-Bündnis haben noch die Kraft den Wünschen, Drohungen und ständigen Drangsalierungen der USA etwas entgegen zusetzen. Diese Form der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Selbstzerfleischung ist ein unvorstellbar großer Kollateralschaden für jede ECHTE Demokratie. Es ist also kein Wunder – > oder sogar Zauberei – > dass sich die Europäer immer öfter alleingelassen fühlen und man überall antiamerikanische Gefühle entwickelt – > denn LIBERAL, SOZIAL oder gar VERSTÄNDNISVOLL springen die USA weder mit FREUNDEN noch mit PARTNERN um. Nach dem 11. September 2001 war diese Vorgehensweise für Jedermann klar erkennbar.
Ground Zero war der Auftakt zum Countdown der Rache!
Obwohl kein einziger Taliban oder Afghane am Terrorakt in New York beteiligt war – > drohte Washington den Afghanen:
Wir bomben euch zurück in die Steinzeit!
Es war gleichzeitig die unverhohlene Drohung der USA an Pakistan und Indien nicht aus der Reihe zu tanzen. Im Pentagon plante man sogar ein Eingreifen der US-Streitkräfte über Indien und Pakistan. Davon wurde jedoch noch rechtzeitig Abstand genommen – > denn sonst würde heute auch Indien vor einem politischen und militärischen Scherbenhaufen stehen. Weder Pakistan noch Indien verweigerten den USA die militärische Zusammenarbeit.
War es politischer Weitblick
der indischen und pakistanischen Politiker?
Oder nur die Angst vor einer Invasion der US-Armee?
Höchstwahrscheinlich war es von BEIDEN etwas – > vermischt mit einer großen Portion sozialer Vernunft. Geholfen hat das der ganzen Region nicht – > denn am 07. Oktober 2001 begann die US-Offensive gegen Afghanistan. Die militärische
Drecksarbeit
am Boden überließen die USA zunächst der so genannten NORD-ALLIANZ der afghanischen War-Lords. Dafür wurden die wild zusammengewürfelten Truppen der War-Lords von den USA militärisch aufgepeppt, ausgerüstet und erhielten zusätzlich die massive Luftunterstützung der US-Air-Force. Die extrem brutalen Übergriffe und Plünderungen der NORD-ALLIANZ an der afghanischen Bevölkerung wurden von Washington toleriert. Auch dadurch rutschte die damals noch größte Armee Welt – > nach dem Desaster im Vietnam-Krieg – > in ihr zweites Waterloo. Nur 5 Wochen nach dem Beginn der Offensive der NORD-ALLIANZ hatten die War-Lords – > ergo die willfährigen Handlanger der USA – > die Taliban in Afghanistan vertrieben und aufgerieben. Bedauerlicherweise hatten die USA für die Zeit nach den Taliban wieder einmal keinen validen Plan. Deshalb endete die so genannte Afghanistan-Konferenz in Bonn auch im politischen Nirwana! Afghanistan wurde zur Bühne der unterschiedlichsten Interessen von War-Lords, Kriegsverbrechern und politischen Minderheiten.
Das soziale, politische und militärische Chaos
war also durch das Versagen der USA vorprogrammiert.
Denn eine mögliche Versöhnung mit den Taliban oder mit liberalen Kräften wurde bereits im Vorfeld vom damaligen US-Verteidigungsminister Rumsfeld sowie von Ex-Präsident George Walker Bush sabotiert. Immer mehr – > sachlich und souverän – > agierende Historiker sehen in diesem Fehlverhalten der US-Politiker das heutige katastrophale Ergebnis der gescheiterten US-Außenpolitik. Heute stehen die USA vor den Trümmern ihrer laienhaften Außenpolitik – > die sich quasi nur noch auf die US-Armee stützt.
Der Countdown der Rache hat Afghanistan
weder Frieden, Demokratie noch Wohlstand gebracht.
Die euphorischen Erwartungen der NATO-STAATEN sind zerstoben. Gesellschafts- und Wirtschaftspolitisch befindet sich das geschundene Land fast schon in der Steinzeit wieder. Das militärische Versagen der ISAF-TRUPPEN kann nun nicht länger verschleiert werden. Die US-Armee sowie ihre willfährigen Helfer aus den NATO-STAATEN haben sogar die ganze Region destabilisiert. Weitere politische und militärische Konflikte sind ergo vorgezeichnet. Der nächste BIG BANG wartet schon. Der
COUNTDOWN DER RACHE
hat alle Hoffnungen auf Besserung – > nicht nur in Afghanistan – > nachhaltig zerstört. Die USA mögen liberale Ideen und gewisse Visionen von Demokratie haben – > aber sie ignorieren sie ständig. Fundiert verbreiten können sie weder liberale Ideen noch die Visionen von Demokratie. Afghanistan, der Irak sowie auch die Ukraine sind der allerbeste Beweis dafür.
______________________________________
Möchten Sie sich unabhängig und sachlich korrekt informieren? Ohne Beeinflussung von Werbe- oder Produktpartnern. Ohne Beeinflussung von Geheimdiensten oder angeschlossenen Tarnorganisationen, Geheimbünden oder dubiosen NGO´s.
JA!
Dann lesen Sie regelmäßig kostenfrei die DRSB – Internetseite mit den hochinteressanten Artikelserien. Nutzen Sie die Vorteile der Demokratie.
Bilden Sie sich Ihre unabhängige Meinung.
