Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Sollten wir aus der Vergangenheit lernen?
Für den erfahrenen US – Politiker Henry Kissinger ist der Westfälische Frieden von 1648 das entscheidende Ereignis, das die globale Weltordnung bis heute geprägt hat. Es war der Durchbruch zu einem modernen, pluralistischen Staatensystem, in dem große und kleine Länder einander auf gleichberechtigter Ebene begegnen. Erschöpft von 30 Jahren Krieg und zu der Überzeugung gekommen, dass Europa weder unter einer Hegemonialmacht noch unter einer gemeinsamen Weltanschauung vereinigt werden konnte, schmiedeten große und kleine Mächte in Europa eine Art Verhaltenskodex, um die Vielfalt auf dem Kontinent zu organisieren. So stand es im Interview der Tageszeitung DIE WELT. Genau dieses Modell hatte mit der EWG in Europa im letzten Jahrhundert reibungslos funktioniert. Die Zusammenführung zu dem Kunstgebilde EU unter dem Einfluss der Hegemonialmacht USA hat dazu geführt, dass aus den anfänglich so genannten „EU-Richtlinien“ die heutigen EU-Gesetze entstehen konnten, die für die Menschen in den einzelnen Ländern von Europa nur zu Schaden führen. Fraglich ist auch, ob die USA der geborene Wächter unserer Erde ist, um den Geist des Westfälischen Friedens am Leben zu erhalten. Kein anderes Land der Welt hat in diesem Jahrtausend so viele Kriege inszeniert wie die USA. Der Sitz der UN in New York führt nicht dazu, dass die USA automatisch Statthalter des Weltfriedens sind. Ein Weg, die UN als Wächter des Weltfriedens wieder zu festigen und als gemeinsamen Versammlungsort der Welt zu installieren, wäre sicherlich, den Sitz der UN auf neutralen Boden zu verlegen, der von allen Staaten der Welt akzeptiert werden kann. Als Sitz der UN kommt das westfälische Münster sicherlich nicht in Frage. In Europa sind zum Beispiel Genf, Wien, Kopenhagen oder Stockholm eher dafür geeignet.
DER VERFASSER
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Email / anonymisiert
Machtlose Gefangene im eigenen Land
Nach einer aktuellen Umfrage vertraut nur noch jeder 7. Deutsche den deutschen Politikern. Die knappe Entscheidung über das Referendum in Schottland hat gezeigt, wie tief die Angst der Menschen vor der Dominanz eines Nachbarlandes noch immer verfestigt ist. Die Angst vor wirtschaftlichen Sanktionen der EU war in Schottland entscheidend für das Wahlergebnis. Die Schotten wussten, dass sie von der EU durch versteckte Drohungen keine Rückendeckung bei einer Abspaltung zu erwarten hatten. In der EU gibt es noch nicht einmal eine Regelung für die Folgen eines Referendums in einem EU-Land.
Der Brite Cameron konnte somit
voll auf die Unterstützung aus Brüssel setzen.
In der EU gibt es nur Überlegungen für eine Ausdehnung des Machteinflusses in Richtung Osten. Die Menschen in Europa wollen nicht der Spielball der USA für eine Erweiterung der NATO Richtung Osten sein. Auch in Spanien möchten sich die Katalanen von der Zentralregierung in Madrid lösen und lassen sich von dem Wahlergebnis in Schottland nicht abschrecken. Gleiche Bewegungen und Überlegungen gibt es im Baskenland, in Tirol, in Venedig und in Bayern.
Sind wir in Europa bedingt durch das Zwangsgebilde der EU
nur noch machtlose Gefangene in den einzelnen Nationalstaaten?
Diese Fragen werden in Europa nach dem Referendum in Schottland und den dubiosen Ereignissen in der Ukraine nicht mehr zu verdrängen sein!
DIE VERFASSERIN
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