DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Andreas Kallen ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 22. Dezember 2008
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 52. Kalenderwoche 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Andreas Kallen
Vorsitzender der Rechtskommission
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 15. Dezember 2008
Opel, BMW und die gute alte Zeit
Sehr geehrter Herr Kallen,
urplötzlich schwelgen alle wieder in Erinnerungen und bekunden ihre starke Liebe und tiefe Verbundenheit mit der Automarke Opel und BMW.
Angeblich trauen selbst Audi- und Mercedesfahrer, die in früherer Zeit ihre Kindheit in Opelfahrzeugen zubrachten, den heutigen Modellen wieder eine gute Qualität zu. Wahrscheinlich sind das die gleichen Menschen, die noch vor nicht allzu langer Zeit unter dem Lopez – Syndrom leiden mussten und der Marke Opel abschworen und zunächst nach BMW wechselten.
Es ist geradezu bemitleidenswert, wenn man heute miterleben muss, dass nun mit einem neuen Opel – Modell ruck zuck alles wieder in Butter sein soll.
Jahrelang haben die Opel – Manager, auf direkte Anweisung von GM, jeden nur möglichen Cent aus den deutschen Werken heraus gequetscht.
Die Inkompetenz und Amerikahörigkeit des Ex – McKinsey Gurus Forster tötete jegliche Kreativität und demontierte über Jahre hinaus das Image von Opel.
Stetig fielen die Marktanteile in den Keller, so dass auch ohne US – Krisen zu befürchten war, dass über kurz oder lang die Marke Opel vom Markt verschwindet.
Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass in den nächsten Jahren eine rigorose Marktbereinigung einsetzen wird.
Womöglich wird es sogar noch BMW treffen, denn das rapide Absinken der Qualität und die geschossenen Designböcke sowie das unangepasste Preisniveau und Finanzmanagement hinterlassen schon heute erkennbare Spuren.
Um Opel also wieder als Zuverlässigen zu bezeichnen, bedarf es einer riesigen Portion Humor. Wer regelmäßig Dauertestberichte in den Autozeitschriften liest, kennt die Unzuverlässigkeit von Opel und zunehmend auch von BMW.
Über die guten alten Zeiten lässt sich vortrefflich streiten, über Qualität nicht. Vermutlich erinnert sich in zehn Jahren niemand mehr an die Automarken Opel und BMW.
Deutschland ohne Opel und BMW, die von Ex – Mckinsey Managern vor die Wand gefahren wurden – auch das überleben alle Deutschen ohne Probleme.
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Präsident des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 19. Dezember 2008
Berlin brennt
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
mit dem Beginn der Merkel – Ära zünden gewalttätige Chaoten fast täglich in Berlin Luxusfahrzeuge an. Als friedliebende Beamtin billige ich diese Gewaltauswüchse nicht.
Ich kann jedoch die möglichen Hintergründe der Zündelaktionen begreifen.
Seit der Agenda 2010 fühlen sich brave Bürger ausgegrenzt und hilflos.
Viele Menschen resignieren, wenn sie sehen, wie ihre sicher geglaubten Arbeitsplätze über Nacht Verschwinden und sie zusätzlich kräftig von Berliner Politikern verhöhnt werden. Besonders sauer stößt der CDUler Brauksiepe den meisten Bürgern auf, der zu fast jedem Thema seinen Senf ungefragt hinzugibt. Auf glaubwürdige Antworten wartet man bei diesem Typ von Politiker vergebens.
In dieser Situation sehen viele Bürger als letzten Ausweg die primitive Botschaft der Gewalt und zündeln.
Ist Brauksiepe eigentlich Mitglied im Atlantik – Brücken – Netzwerk?
Welche Rolle spielt dieser Ahnungslose?
Wer fördert solche Politikertypen eigentlich und warum?
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSERIN
DRSB
Wir kämpfen seit 20 Jahren mit der Stimme der Demokratie
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