DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Andreas Kallen ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 17. Dezember 2008
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 51. Kalenderwoche 2008
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Vorsitzender der Rechtskommission
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 05. Dezember 2008
Das wahre Gesicht der Politik
Sehr geehrter Herr Kallen,
bekanntlich wählen nur die dümmsten Kälber ihren Metzger selbst aus. Anders ist nicht erklärbar, warum Angela Merkel sich an der Spitze der CDU halten kann. Entweder Merkel hat magische Kräfte oder das Stimmvieh Bürger erfasst die Situation im Land nicht. Niemand will die wirtschaftliche Probleme in den USA beschönigen, doch es darf nicht sein, dass unser Staat in der Gestalt von KfW, IKB oder Landesbanken Milliarden Euro in Übersee vernichten und die Bürger müssen fleißig weiter hohe Steuern bezahlen.
Man darf abwarten, wie sich die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse tatsächlich in den kommenden Monaten entwickeln werden.
Keine Ahnung von Nichts ist offenbar der Wahlspruch dieser Selbstversorger.
Der Abgang von dem hochgelobten Finanzexperten Merz ist symptomatisch dafür.
Doch woher hat dieser Herr Merz eigentlich das Prädikat „Finanzexperte”?
Wer Friedrich Merz wie ich genau kennt, der weis, dass dieser Finanzgroßsprecher nicht in der Lage wäre, eine einfache Frittenbude zu managen.
Interessant wäre in diesem Zusammenhang die Frage, über welche Eigenschaften müssen diese Finanzgroßsprecher verfügen, um in das Raster der eifrigen Lobbyisten zu passen?
Für mich ist die CDU mit Merkel und ihrem Laienteam nicht mehr wählbar. Mit dem Finanzgroßsprecher Merz hätte sie ohnehin bei vielen Bürgern keine Chance gehabt.
Völlig egal, was auf dem Parteitag beschlossen oder nicht beschlossen wurde.
Die CDU ist unter Angela Merkel unwählbar geworden. Es ist schon fatal, dass nur weil die Linken, SPD und Grüne in Deutschland noch schlechter sind und der DRSB keine Partei gründet, man zwangsläufig CDU oder FDP wählen muss.
Es wird allerhöchste Zeit für eine neue demokratische, bürgerlich wertkonservative Partei mit echtem Vaterlandsbezug.
Alles andere ist indiskutabel und wird den Niedergang Deutschlands nur noch beschleunigen.
Muss unser Land erst mit voller Wucht gegen Wand fahren, damit unser Volk wieder zu alter Stärke findet und sich auf das Wesentliche konzentriert?
Mir wird jetzt schon wieder ganz schlecht, wenn ich sehe, was ich demnächst wieder an den Fiskus abdrücken darf. So schlimm wie unter Merkel, Steinbrück und Müntefering war es noch nie in Deutschland.
Die Abzockermentalität von Angela Merkel, Laurenz Meyer oder Wolfgang Clement machen den Bürgern das Leben schwer. Deutschland braucht solche Egoisten nicht. Deutschland braucht Bürger mit Lebenserfahrung und Weitsicht in den Parlamenten damit das Brauksiepe – Syndrom endlich ein Ende findet.
Mit den besten Grüssen aus XXXXXXXX
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Rechtsanwalt und Vorsitzender
der Rechtskommission des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 08. Dezember 2008
Sehr geehrter Herr Kallen,
mit Angela Merkel an den Schalthebeln der Macht in Berlin es ist nicht nur wahr, sondern auch verständlich, dass die Bürger in Deutschland am Ende dieses Jahres Angst haben.
Denn, wenn Banken zusammenbrechen und simple neue Schreckensnachrichten sicher geglaubte Arbeitsplätze bedrohen können, dann lässt das niemanden kalt.
Wie lange noch müssen wir in solch einer Angst verharren?
Von der Kanzlerin der größten und leistungsfähigsten europäischen Volkswirtschaft erwartet man, dass sie sich auf die Suche nach glaubwürdigen Antworten macht und die ökonomischen Herausforderungen der Zeit meistert.
Doch weit gefehlt. Wer wie Merkel gleichzeitig auch Mitglied der Atlantik – Brücke ist, muss in erster Linie diesem amerikanischen Netzwerk dienen.
Irgendwann einmal kommt dann auch der Bürger in den Gedankengängen von Merkel vor.
Angela Merkel hat in den zurückliegenden Wochen im Bundestag nicht mehr zu überzeugen vermocht.
Ein Bankenrettungsschirm, unter den niemand kriechen möchte und ein kleinkariertes Konjunkturpaket, das zudem äußerst umstritten ist, sind keine überzeugende Initiative zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Situation. Wer wie Merkel allen Experten selbst in der eigenen Partei so offensichtlich misstraut und sich bei der Bewältigung der Krise alle Möglichkeiten offen halten will, macht die Beliebigkeit zum Programm und gefährdet gleichzeitig das Wohl aller Bürger.
Mut machen für Deutschland in schwierigen Zeiten sieht anders aus.
Es ist schon äußerst merkwürdig, dass ausgerechnet die CDU – Vorsitzende, die gutgemeinten Ratschläge aus ihrer eigenen Partei so deutlich zurückweist und eher den Empfehlungen aus Amerika folge leistet.
Ist solch ein Verhalten nicht auch ein Verrat am eigenen Volk?
Müsste nicht die Mitgliedschaft im Atlantik – Brücken – Netzwerk schon längst unter Strafe stehen?
Wann veröffentlicht Ihr Verein endlich die umfangreichen Mitgliederlisten und Netzwerke dieser mutmaßlichen Verschwörer gegen Deutschland?
Fehlt dem DRSB e.V. der Mut dazu?
Beigelegt erhalten Sie, sehr geehrter Herr Kallen, meine Ermittlungsunterlagen zum Thema Atlantik – Netzwerke.
In Erwartung Ihrer recht baldigen Rückantwort, verbleibe ich
mit freundlichen Grüssen
Ihr
VERFASSER
DRSB
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