Steht Japan vor dem Mega – Gau?
Japan kämpfte höchstwahrscheinlich über zwei Jahrzehnte in tiefer Deflation und wirtschaftlicher Stagnation völlig vergeblich um das wirtschaftliche Überleben. Die Japaner strampelten sich täglich dafür ab. Man wollte sich aus dem Würgegriff von IWF und der USA befreien. Quälende 21 Jahre hängt Japan jetzt schon in den neoliberalen Seilen und am Tropf der finanziellen Peiniger.
Doch dann hoffte man auf den großen Retter der einst stolzen Nation. Bedauerlicherweise ist Shinzo Abe weder ein tapferer, kluger Samurai noch der Retter Japans. Shinzo Abe schwenkte auf eine gefährliche Geldpolitik um, die in dieser Aggressivität noch niemals zuvor Anwendung fand. Die völlige Hemmungslosigkeit der japanischen Notenbank löst Hyper – Inflationsängste im ganzen Land und in der Welt aus. Darüber hat der DRSB in den Artikelserien DEFLATION und DIE NACHWEHEN DER US – KRIEGE ausführlich berichtet. Unterstützt wird das ganze Szenario noch dadurch, dass der japanische Yen ins Bodenlose fällt und die stark exportorientierte japanische Wirtschaft dadurch einen gefährlichen Pseudo – Schub erfährt. Mit wertlosen Geld- und Steuereinnahmen möchte man die aberwitzige Rekordverschuldung von mehr als 200% des BIPs abtragen.
Mit selbst gedrucktem wertlosen Geld? Klingt viel zu schön um wirklich wahr zu sein.
Tatsächlich ist das ganze ein böses japanisches Märchen, denn was man in Tokio treibt – > ist ein finales Spiel mit dem Höllen – Feuer. Was passiert mit Japan, wenn die Inflation tatsächlich zur Hyperinflation mutiert? Die Gefahr ist extrem groß – > vor allem wenn die Pläne von Shinzo Abe nicht funktionieren. Die Wirtschaft an Schwung verliert und die japanische Notenbank den letzten Rest von Glaubwürdigkeit verspielt. Lang anhaltende Deflation ist ein tödliches Gift für jede Volkswirtschaft, denn nur ein gesundes Maß an Inflation ist gut für die Wirtschaft. Verliert die japanische Notenbank ihre Glaubwürdigkeit als Hüter der Geldwertstabilität, dann brechen in Japan sowie im gesamten asiatischen Wirtschaftsraum die Dämme. Dann wird man erneut die Geldpolitik wieder über den Leitzins als untaugliches Werkzeug nutzen. Die Zinsen werden in Japan massiv ansteigen und die Zinslast für den hoffnungslos überschuldeten Staat endgültig sprengen.
Im internationalen Anleihemarkt wächst deshalb die Unruhe, denn die gigantische japanische „Blase“ steht kurz vor dem Platzen. Ein fürchterliches und kaum vorstellbares Finanz – Inferno ist die einzig logische Folge. Denn – > wenn die Kurse der Anleihen implodieren, wird das nicht nur die japanische Wirtschaft in den Würgegriff nehmen, sondern auch den schwer angeschlagenen Euro. In keinem anderen Land spielen Staatsanleihen eine so große Rolle für die Altersvorsorge wie in Japan. Platzt die japanische Finanz – Blase, dann werden blitzartig viele aktuelle und zukünftige japanische Rentenbezieher in Panik oder Apathie verfallen. Ein zu erwartender Finanz – Crash am japanischen Bondmarkt wird heftiger und blutiger ausfallen, als noch vor Jahren vom DRSB prognostiziert. Japanische Bankenhäuser – > die bekanntlich stark in Staatsanleihen investiert sind – > werden quasi reihenweise wie verfaulte Früchte vom Baum fallen.
Heute noch eine verdrängte Horror – Vorstellung und bereits in wenigen Wochen eine grausame Realität? Sollte es tatsächlich zu dem befürchteten Mega – Crash am japanischen Anleihemarkt kommen, dürften die Folgen für Japan, für die USA sowie für die EU mindestens genauso massiv und langwierig werden wie die vor 21 Jahren geplatzte Immobilienblase. Diese vermutlich kaum vermeidbare asiatische Finanz – Erschütterung wird man in Washington, Brüssel, London, Paris und auch in Berlin deutlich spüren. Die Hoffnung stirbt zuletzt – > doch vorher kollabiert die japanische Wirtschaft und Bankenwelt. Vorsichtige Banker haben bereits in Simulationen das mögliche Szenario durchgespielt. Die Ergebnisse sprengten jede Vorstellungskraft von einem finanziellen Mega – Gau.
Wenn Sie frühzeitig über ein Platzen der japanischen Finanz – Blasen informiert werden wollen, dann lesen Sie regelmäßig DRSB, denn dort ist der Fokus derzeit auch auf Japan gerichtet. Verluste deutscher Investoren schädigen gleichermaßen unser Land, die Menschen in unserer Heimat und natürlich auch den bereits invaliden Euro sowie alle Euroländer.
