DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Heinrich Sternemann ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 03. Oktober 2009
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 40. Kalenderwoche 2009
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Johann Piasetzky
Vorstandsvorsitzender des DRSB e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 24. September 2009
Abwrackprämie – Ende mit Lustig
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
wie von Ihnen schon vor Wochen berichtet sind mit dem Auslaufen der Abwrackprämie in der deutschen Autoindustrie mehr als 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr.
Die Zahl der Insolvenzen werden sprunghaft zunehmen und dadurch tausende von mittelständischen Existenzen der Vernichtung zugeführt.
Besonders schwierig wird das Überleben für kleinere Autohändler, die zusätzlich mit den Leasingrückläufern zu kämpfen haben.
Da ist schon bald „Ende mit Lustig”. Täglich DRSB lesen hätte alle Beteiligten vor dieser wirtschaftlichen Katastrohe bewahren können.
Alleine schon deshalb sollten die DRSB – Artikel zur Pflichtlektüre für deutsche Politiker werden.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Hans – Josef Leiting
Vorstandsmitglied
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 28. September 2009
Sehr geehrter Herr Leiting,
erneut wurden „unsere Volkstreter” für 4 Jahre gewählt. Nun haben wir zunächst die Ruhe vor den Sturm, denn danach kommt die große Erkenntnis, dass nicht nur die Abwrackprämie großer Mist war.
Mittelfristig fehlen in unserem Land die Finanzmittel um Gemeinden und Städte am Leben zu halten. Wer Müllmänner nicht mehr bezahlen kann wird an dem eigenen Unrat ersticken.
Da sind die zu erwarteten Pleiten der Autohändler nur ein kleiner Nebenkriegsschauplatz auf dem Weg in die finanzielle Aushöhlung Deutschlands.
Die alte Regierung hat es doch noch geschafft, dass die Langzeit – Arbeitslosigkeit in Deutschland gesellschaftsfähig wird.
Der nächste Crash kommt ganz sicher in ein bis zwei Wochen, wenn die angekündigte Entlassungswelle erst so richtig in Fahrt kommt.
Aber dann sind die Bundestagswahlen ja vorbei und die Arbeitslosen in der Autobranche werden dann wohl von einem neuen Arbeitsminister mit „lieben und netten” Worten vertröstet.
Oder sollte man besser sagen „durch den Kakao [ Mist ] gezogen?
Spätestens im Oktober wird selbst den Träumern in unserem Land klar werden, dass die Abwrackprämie nur dazu da war als „Zeitmaschine” die wirtschaftlichen Probleme hinaus zu schieben um das totale Versagen der Politiker zu vertuschen.
Gut des es den Deutschen Rentenschutzbund gibt, der die Missstände in unserem Land schonungslos aufdeckt.
Mit freundlichen Grüßen
DIE VERFASSERIN
DRSB
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