DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Heinrich Sternemann ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 26. Februar 2010
„Dampf ablassen”
Das demokratisch soziale Ventil - 08. Kalenderwoche 2010
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.
Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare
als Brief, Telefax oder E – Mail.
Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.
Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!
Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.
Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
1. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
c / o Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 22. Februar 2010
Ihr gestriges Wort am Sonntag
„Mövenpick – Partei”
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die anstehende Landtagswahl in Nordrhein – Westfalen werden zum offenbarenden Prüfstein der seit Oktober 2009 regierenden Berliner Koalition.
Nicht nur die repräsentativen Umfragen prophezeien dem bürgerlichen Lager in NRW eine Niederlage größeren Ausmaßes, sondern auch Ihr Verein.
Befragungen in meinem engeren Freundeskreis ergaben, dass die Koalition aus Union und FDP in der Bevölkerung derzeit auf keinerlei Zustimmung stößt.
Wir fühlen uns von der von Ihnen auf den Regierungssockel gehobenen FDP verraten.
Als Unternehmer lehne ich auch ein Zweckbündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei ab, obwohl diese Farbenfrohe Interessengemeinschaft derzeit deutlich vor dem christlich -liberalen NRW – Regierungsbündnis liegen soll.
Auch Ihr Verein prophezeit für die Landtagswahl am 09. Mai 2010 das Scheitern von SCHWARZ – GELB.
Nach dem DRSB – Orakel dümpelt aber die SPD 22 Prozentpunkte herum und konnte sich nicht verbessern. Wie kommen also die „fleißigen” Wahlforscher zu dem Schluss, dass ein ROT – GRÜN – ROTES Zweckbündnis möglich sein soll?
In der Not frisst der Teufel Fliegen, doch wenn Ministerpräsident Rüttgers eine „Zweckehe” mit den Grünen anstreben sollte, wird er seine Partei mit versenken.
Nach der Enttäuschung mit der FDP stellt sich für mich und meine Freunde die brennende Frage, welche Partei Sie vor der Landtagwahl den Selbständigen, Mittelständler und Rentnern empfehlen wollen.
Mit freundlichen Grüßen
DER VERFASSER
2. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorstandsvorsitzender
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 21. Februar 2010
Mövenpick – Artikel von heute
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
die seit Tagen laufenden Wahlumfragen testieren den Christdemokraten in NRW derzeit 41% der Wählerstimmen.
Die FDP kann mit 4 bis 6% der Stimmen rechnen und kratzt wieder einmal an der Fünf – Prozent – Hürde.
Möglicherweise mit der DRSB – Unterstützung lagen zwischenzeitlich die Liberalen bei bis zu 13%.
Nach meiner privaten Wahlumfrage im Freundes- und Bekanntenkreis [ 153 echte Befragungen / davon 17 SPD - Mitglieder ] würde das Wahlergebnis im Mai 2010 wie folgt aussehen:
CDU 37%
SPD 33%
Grüne 9%
Linke 10%
FDP 4%.
Ein denkbares Regierungsbündnis aus SCHWARZEN und GRÜNEN könnte also auf maximal 46% der Stimmen kommen.
SPD, Grüne und Linke dagegen hätten eine satte Mehrheit von 52% der Stimmen. Selbst wenn die FDP die 5% – Schranke überspringt, kämen CDU und FDP nur noch auf 42%. Und der Wunschtraum von Frau Claudia Roth – SCHWARZ / GRÜN – würde mit 46% auch keine Regierungsmehrheit einfahren.
Mit großer Genugtuung habe ich aus diesem Grund Ihren Mövenpick – Artikel gelesen.
Danach stellt sich mir die Frage: Warum unterstützen Sie oder Ihr Verein nicht die SPD?
Wer wie ich den Großteil Ihrer Artikel gelesen hat, muss feststellen, dass der DRSB gar nicht so weit von meiner Partei entfernt ist.
Ihr rhetorisches sowie politisches Talent habe ich in nunmehr zwei Veranstaltungen bewundern dürfen. Mit Ihrem Charme und rheinischen Mutterwitz ziehen Sie die Menschen wie ein Magnet an.
Typen wie Sie brauchen wir in unserer Partei. Wann geben Sie Ihrem Herzen einen kräftigen „Ruck” und unterstützen die SPD?
Ich bin sicher, dass wir als wahre Sozialdemokraten mit Ihre Hilfe die magische 40% knacken könnten. So was wäre Mega – Geil.
Bitte rufen Sie mich einfach an lassen uns darüber sprechen.
Handy XXX XX XX X
Privat XXXX XX XX XX.
Mit ganz herzlichen Grüssen
DIE VERFASSERIN
3. Leserbrief / anonymisiert
Herrn
Udo Piasetzky
Vorsitzender des Vorstands
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Ikenstraße 8
40625 Düsseldorf
XXXXXXXX, den 22. Februar 2010
Chaos der Neoliberalen
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
verfolgt man die Äußerungen unseres neuen Außenministers während seiner politischen Karriere, so ist es nicht verwunderlich, dass sich im Nachhinein die Wahlversprechen als heiße Luft herausgestellt haben, obwohl G. Westerwelle viele der wunden Punkte der Wirtschaftspolitik ganz klar erkannt hatte.
Schließlich hatte er selbst das Wort „Neoliberalismus” als Markenzeichen seiner politischen Ausrichtung im Mund.
Nachdem ich Ihren Artikel
„Mövenpick – Partei”
gelesen habe, unterstelle ich Ihnen nicht mehr, in geheimer Absprache mit der FDP als Steigbügelhalter bei der Bundestagswahl gedient zu haben.
An dem grandiosen Wahlerfolg waren Sie meines Wissens nicht ganz unbeteiligt.
Ihre glasklaren und einleuchtenden Rechercheergebnisse beeindrucken mich immer wieder und öffnen mir die Augen, was sich in unserer „Republik” tatsächlich abspielt und welche fremden Mächte auf uns einwirken.
Die sich abzeichnende Abkehr von den Wahlversprechen löst aus den Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis eine herbe Enttäuschung aus, so dass sich schon einige klammheimlich freuen, wenn es im Mai für die FDP „4,9%” auf der Richterskala der Wähler heißt.
Freundliche Grüße
DER VERFASSER
DRSB
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