Dampf ablassen 2009 12 17

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky und Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 17. Dezember 2009

 

 

Spezialausgabe zum Thema:
Lügenbaron
Dampf ablassen

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

 

Die Leserbriefe wurden nach Themengebiete aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

Der DRSB e.V. versichert allen Lesern, dass der Wunsch nach Anonymität respektiert und gewahrt bleibt.

 

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

1. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Hans – Josef Leiting

Vorstandsmitglied des DRSB e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 12. Dezember 2009

 

Lügenbaron

 

Sehr geehrter Herr Leiting,

 

Ihr offener Brief an den vermutlich „besten” Nachfolger des bekannten Lügenbarons von Münchhausen, hat den tatsächlichen Baron im Verteidigungsministerium schwer in Bedrängnis gebracht. Nach den jüngsten Enthüllungen zu dem Luftangriff nahe Kunduz entpuppt sich die unselige Verschleierungspolitik von Verteidigungsministerium und Kanzleramt als unverständliche sowie unentschuldbare Irreführung.

„Nebel des Krieges”

wurde durch von Clausewitz zu einer gebräuchlichen Metapher. Damit umschrieb er die Unwägbarkeiten auf dem Gefechtsfeld.

Was sich aber in Kunduz wirklich abspielte, bleibt mit Sicherheit unter strengster Geheimhaltung der NATO – Führung.

Der von Oberst Klein angeordnete Bombenabwurf am Kundus-Fluss, bei dem bis zu 145 Menschen getötet und zwei funktionsuntüchtige Tankfahrzeuge zerstört wurden scheint militärisch gesehen ein Erfolg gewesen zu sein.

Denn unter den Toten befanden sich 60 bis 80 Taliban – Kämpfer und viele Anführer.

Der bisher folgenreichste Kriegseinsatz der Bundeswehr, hat aber vor allem mit der Berliner Vernebelungsstatik zu tun.

Wenn der Blick wieder frei ist wird Deutschland auf den größten Fluss der Lügen schauen.

Der „neue” Lügenbaron sollte deshalb sofort sein Amt aufgeben, denn die zweite Regierung Merkel steht vor ihren schwersten Stunden.

 

Mit freundlichen Grüßen

DER VERFASSER

 

 

 

2. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Udo Piasetzky

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 11. Dezember 2009

 

Lügen – Baron

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

was zu Guttenberg der deutschen Bevölkerung präsentiert ist eine unentschuldbare und politisch nicht genug zu bestrafende Irreführung.

Der Luftschlag galt nicht den Tanklastern, sondern ausschließlich den Kriegstreibern der Taliban. Das Ziel war die Tötung möglichst vieler Feinde, die in den Monaten zuvor unsere Soldaten regelmäßig angegriffen, verwundet und getötet hatten.

Im Volksmund nennt man so etwas „Krieg”.

Durfte Oberst Klein den Luftschlag befehlen oder nicht?

Andere Nationen wie zum Beispiel die Niederlande, Italien, Frankreich, Großbritannien oder die USA stellen sich solche unsinnigen Fragen nicht.

Das sogenannte UN- und ISAF – Mandat lässt rein rechtlich gesehen solche militärischen Einsätze zu.

Beide Mandate erlauben ohne Einschränkung den Einsatz von Gewalt gegen militärisch formierte Rebellen und sonstige bewaffnete Aufständische.

Der bekennende Atlantik – Netzwerker zu Guttenberg sollte seinen Hut nehmen und einfach gehen. Vielleicht haben unsere amerikanischen „Freunde” für ihn noch Verwendung.

 

Mit freundlichen Grüßen

DER VERFASSER

 

 

3. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Udo Piasetzky

Vorsitzender des DRSB e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 14. Dezember 2009

 

Guttenberg / Lügenbaron

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

einmal abgesehen von dem Befehl zum Luftschlag gelten in Afghanistan die taktischen Weisungen des Isaf – Kommandeurs.

Der amerikanische Oberbefehlshaber der internationalen Schutztruppe hält konsequentes militärisches Eingreifen gegen die Taliban für nötig.

Wie sonst ist zu erklären, dass er vehement 40.000 weitere Soldaten angefordert hat?

Das Herumwürgen von unserem „Lügenbaron fällt schon aus diesem Grund wie ein Lügengebäude in sich zusammen.

Die Bundeswehr

ist tief in den Krieg in Afghanistan verstrickt.

Die Bundesregierungen aus ROT / GRÜN und heute SCHWARZ / GELB haben nicht den Mumm aufgebracht, diese bekannte Wahrheit klar auszusprechen.

Für einen solchen echten Kriegseinsatz hätte es höchstwahrscheinlich keine Mehrheit im Palarment gegeben.

Es ist deshalb sehr unredlich, einem deutschen Obristen die politische, moralische und militärische Verantwortung aufzubürden und ihn vor Gericht zu stellen.

Minister Karl – Theodor zu Guttenberg hat nicht nur hier erkennbar versagt. Mit seinen süffisanten Äußerungen befeuert unsere neuste Ausgabe vom „Lügenbaron” den

Kriegs – Skandal

vollkommen „unangemessen”.

Die Verantwortlichkeit für das Bombardement am Kundusfluss und deren Verschleierung liegt hauptsächlich bei der Bundesregierung, beim Verteidigungsminister sowie direkt bei der Bundeskanzlerin.

Nun erhalten alle die Rechnung für neun Jahre Betrug am deutschen Volke präsentiert.

Merkel und Guttenberg müssen diesen Preis bezahlen und dieser Preis könnte sehr hoch ausfallen.

Rücktritt heißt für beide das Gebot der Stunde.

Und danach Neuwahlen!

 

Mit freundlichen Grüßen

DER VERFASSER

4. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Udo Piasetzky

Vorsitzender des DRSB e.V.

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXX, den 14. Dezember 2009

 

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

in der Kundus – Affäre hat Sigmar Gabriel [ SPD ] unserem Verteidigungsminister

Karl – Theodor zu Guttenberg

[ CSU ]

den sofortigen Rücktritt nahe gelegt.

Richtig so!

Denn wenn Herr Jung zurücktreten musste, weil er die Öffentlichkeit nicht vollständig informiert hat, dann trifft das Gleiche auf Herrn zu Guttenberg zu.

Außerdem wollen wir in der CSU keine Netzwerker der Atlantik – Brücke mehr haben.

ES REICHT! GENUG IST GENUG!

 

Mit freundlichen Grüßen aus XXXXX

DIE VERFASSER

 

 

5. Leserbrief / anonymisiert

 

 

Herrn

Udo Johann Piasetzky

Deutschen Rentenschutzbund

Ikenstraße 8

40625 Düsseldorf

 

XXXXXXXX, den 14. Dezember 2009

 

 

Sehr geehrter Herr Piasetzky,

 

wie aus Ihrem Brief an Minister Guttenberg zu entnehmen nimmt die Affäre um den Luftangriff in Kundus eine neue Dimension an.

Sogar das Bundeskanzleramt scheint nach einem Bericht der

Leipziger Volkszeitung

vor dem Luftschlag ein schärferes Vorgehen der Bundeswehr gegen die Taliban gefordert zu haben.

Die gezielte Liquidierung von Teilen der Taliban – Führungsstruktur ist nach dem

ISAF – Bericht

ein eindeutiger militärischer Erfolg.

Den verantwortlichen Oberst Georg Klein jetzt dafür an den Pranger zu stellen, zeigt womöglich die schlechte charakterliche Ausrichtung des Verteidigungsministers.

Politische Verantwortung: Fehlanzeige!

Menschliche Verantwortung: Fehlanzeige!

Soziale Verantwortung: Fehlanzeige!

Militärische Verantwortung: Fehlanzeige!

Wie sollen unsere Soldaten jemals wieder dem Minister vertrauen können?

Wäre da nicht der sofortige Rücktritt angebracht?

Wir wollen in unserer Heimat die absolute Souveränität zurück.

Atlantik – Brücken – Anhänger

scheinen uns dafür ungeeignet.

 

Mit herzlichen Grüßen aus Franken

DIE VERFASSER

 

 

 

DRSB

 

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