Sonderinfobrief – 21. Oktober 2021 / Machtwechsel in Afghanistan

Machtwechsel in Afghanistan

 

In Afghanistan haben die Taliban seit 15. August 2021 die Macht übernommen. Am 15. August 2021 -> als die Taliban die Hauptstadt Kabul kampflos einnahmen -> floh der Staats-Präsident der ->

Islamischen Republik Afghanistan ->

ins Exil. Der Politologe ->

Mohammad Aschraf Ghani ->

war von 2014 bis 2021 der Staats-Präsident der Islamischen Republik Afghanistan. Der Politologe ->

Mohammad Aschraf Ghani ->

wurde sogar von US-Medien als Marionette Washingtons bezeichnet. Mohammad Aschraf Ghani hatte kaum engere Bindungen oder Beziehungen zu der Mehrheit der Afghaninnen und Afghanen. Nach dem Abzug der US-Armee und dem Abzug der NATO-Einheiten stand der Politologe ->

Mohammad Aschraf Ghani ->

in Kabul auf einem verlorenen Posten. Die afghanische Armee sowie die afghanischen Polizei-Kräfte waren jahrelang nur eine verkrampfte Illusion von einigen realitätsfernen Politikerinnen und Politikern aus den USA sowie auch aus den NATO-Mitgliedstaaten -> die Soldatinnen und Soldaten nach Afghanistan geschickt hatten. Lange Zeit vertrat man der Ansicht -> dass der „SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

die “SO” dargestellten Werte der Demokratie und die freiheitliche Weltordnung verteidigen. Doch in ->

Afghanistan ->

sind diese unrealistischen Illusionen, kruden Visionen und euphorischen Ideen endgültig geplatzt und grandios gescheitert. Der 38. US-Präsident ->

Gerald Rudolph Ford ->

war von 1974 bis 1977 Präsident der USA. Ford war Mitglied der republikanischen Partei und wurde 1965 Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Repräsentantenhaus -> dem er von 1949 bis 1973 angehörte. In Amtszeit des 38. US-Präsidenten ->

Gerald Rudolph Ford ->

fiel der Abzug der US-Armee aus Vietnam. Das Bild des Helikopters auf dem Dach der US-Botschaft in Saigon hat sich weltweit in das Gedächtnis der Menschen eingebrannt.

So sah es aus -> als die Weltmacht USA den Vietnam-Krieg verloren hatte!

Die Weltmacht USA verließ fluchtartig die damalige Hauptstadt von Süd-Vietnam. US-Politikerinnen, US-Politiker, US-Soldatinnen und US-Soldaten schlichen sich quasi fort wie Diebe nach einem Raub in der Nacht. Diese politischen Ereignisse und militärische Niederlage in Saigon werden immer mit dem Namen des 38. US-Präsidenten ->

Gerald Rudolph Ford ->

in Verbindung gebracht -> genauso wie die politischen Ereignisse und die militärische Niederlage in Afghanistan mit dem Namen des 46. US-Präsidenten ->

Joe Biden ->

in den Geschichts-Büchern auftauchen und in Verbindung mit Biden gebracht werden. Das Versagen des „SO“ bezeichneten ->

WESTENS ->

ordnet man schon seit dem 15. August 2021 dem US-Politiker der demokratischen Partei zu. Der 45. US-Präsident ->

Donald Trump ->

hatte zwar den Prozess des Abzugs der US-Armee eingeleitet -> aber es sein Nachfolger im Weißen Haus -> gab erst den Befehl dazu. Dieser Abzugs-Befehl von Biden wurde überstürzt, hektisch und konfus umgesetzt -> sodass den Taliban ganz Afghanistan nahezu kampflos in die Hände fiel. Denn nach dem Abzug der US-Armee und den Soldatinnen und Soldaten aus den NATO-Mitgliedstaaten -> herrschte in Afghanistan Angst, Verwirrung, Orientierungslosigkeit und Chaos. Wieder einmal war die Weltmacht USA schnell getürmt und der Rest des „SO“ bezeichneten ->

WESTENS ->

hatte total versagt. Zukünftig täte es dem „SO“ bezeichneten ->

WESTEN ->

sicherlich sehr gut -> wenn man in Washington, London, Paris, Brüssel, Straßburg und Berlin politisch und militärisch bescheidener Auftreten würde -> denn sonst werden weitere schmerzhafte politische, wirtschaftliche und vor allem militärische Niederlagen folgen. In den Jahrbüchern des Weißen Hauses -> in denen die Haupt-Ergebnisse des Jahres 2021 -> verzeichnet werden ist der 38. US-Präsident Ford heute nur noch eine Fußnote. Dem Lückenbüßer Ford verwehrten -> nach Nixon und dem Watergate-Skandal -> die US-Bürgerinnen und US-Bürger eine zweite Amtszeit. Wie werden sich die Welt und die US-Bürgerinnen und US-Bürger an den 46. US-Präsidenten ->

Joe Biden ->

in 3 Jahren erinnern? Selten zuvor hat eine Präsidentschaft in den USA mit einer so unerwarteten und vor allem selbstverschuldeten Katastrophe begonnen -> wie die des Demokraten Biden. Natürlich gab es zu allen Zeiten in vielen National-Staaten Politikerinnen und Politiker -> die den Ansprüchen an eine solide und korrekte Staats-Führung sowie den Veränderungen der Zeit nicht gewachsen waren. Deshalb werden sich Saigon wie auch Kabul in den Köpfen der Menschen festsetzen. In Vietnam wurde der „SO“ dargestellte ->

Kalte Krieg ->

nach dem politischen und militärischen Debakel in Korea -> endgültig zu Grabe getragen. Nach der deutlichen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Niederlage in Vietnam waren die USA und der „SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

der Meinung -> dass man immer und überall weltweit einschreiten muss -> um die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern. Erfahrene Historikerinnen und Historiker bezeichneten diese Hysterie der westlichen Politikerinnen und Politiker als ->

DOMINO-THEORIE!

Gemäß dem politisch völlig überzogenen und irrwitzigen Motto ->

FÄLLT INDOCHINA -> DANN FÄLLT AUCH WEST-BERLIN!

Mit dieser völlig überzogenen, hirnrissigen und irrwitzigen ->

DOMINO-THEORIE ->

gelang es Jahrzehntelang westlichen Politikerinnen und Politikern die Bürgerinnen und Bürger immer wieder in unsinnige Kriegs-Abenteuer zu stürzen. Der „SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

verbrannte dadurch unzählige Milliarden US-Dollar, D-Mark, britische Pfund Sterling und Euro und gefährdete das Leben von Soldatinnen und Soldaten sowie von unbeteiligten und unschuldigen Zivilisten. In Afghanistan fand nun diese Serie von politischen, wirtschaftlichen und militärischen Fehleinschätzung ein Ende. Die USA und ihre NATO-Partner werden hoffentlich nicht schon bald wieder in eine neue Rolle des Weltpolizisten flüchten. Mit humanitären Interventionen und Sanktions- und Interessenpolitik erzwangen der „SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

auf dem BLAUEN PLANETEN viele Regime-Wechsel. Man nannte es ->

LIBERALE WELTORDNUNG ->

wenn man sich Erdöl und andere Boden-Schätze sowie geopolitische Vorteile sichern wollte. Vordergründig wollte der „SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

immer für seine sogenannten Werte einstehen und zum Schutz unterdrückter Völker agieren und deren Peinigerinnen und Peiniger stürzen. Doch nicht der Kommunismus breitete sich auf der Welt aus -> sondern die Ideologie von Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft. Der Fall der ->

Berliner Mauer ->

wurde zur Geburts-Stunde für politische, wirtschaftliche und militärischen Offensiven gemacht. Vollkommen verdrehter Idealismus wurde mit finanziellen und wirtschaftlichen Interessen vermischt. Genau genommen ist die „SO“ dargestellte ->

LIBERALE WELTORDNUNG ->

nur eine umgekehrte DOMINO-THEORIE -> die von einigen westlichen Politikerinnen und Politikern aus der Euphorie über den ->

Untergang der Sowjetunion ->

entstanden ist.

Das Versagen nahm seinen Lauf!

In vielen Krisen-Regionen blamierten sich zum Beispiel die UN-Blauhelme bis auf die Knochen. In Ex-Jugoslawien konnte man nur durch das militärische Eingreifen der USA eine Blamage des maroden und überflüssigen Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft noch rechtzeitig abwenden. Die überlegene Feuerkraft der USA und der NATO-Mitgliedstaaten wurde auf dem Balkan zum Handlungs-Muster für zukünftige politische, wirtschaftlichen und militärische Operationen. In ->

Afghanistan ->

gerieten die westlichen Ideologien und Kriegs-Ziele vollkommen durcheinander. Nach dem Terror-Anschlag in New York am 11. September 2001 wurden die Taliban und Teror-Netzwerke aus Afghanistan  vertrieben -> weil man zunächst die Invasion der US-Armee als einen legitimen Akt der Verteidigung darstellen konnte. Doch danach entwickelte sich das Kriegsabenteuer am Hindukusch zu einer Macht- und Real-Politik des „SO“ bezeichneten ->

WESTEN!

Schrittweise wurden Einsatz-Ziele und Begründungen für das Kriegsabenteuer geändert. Die USA und die NATO-Mitgliedstaaten wollten plötzlich die mittelalterlichen Lebensverhältnisse verbessern, den Frauen Gleichberechtigung geben und den Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Aus dem ethnisch zerstrittenen Flicken-Gebilde Afghanistan beabsichtigten die USA und die NATO-Mitgliedstaaten einen demokratischen, freiheitlichen und modernen National-Staat zu formen. Spätestens nach der Tötung des Erzfeindes der USA ->

Osama bin Laden ->

in Pakistan -> durch US-Spezial-Kräfte -> hätte man alle US- und NATO-Truppen aus Afghanistan abziehen müssen. Doch die verbohrte und ehrgeizige Zielsetzung von Washington, London, Paris, Brüssel und Berlin war es -> dass man aus dem ethnisch zerstrittenen Flicken-Gebilde Afghanistan einen demokratischen, freiheitlichen und modernen National-Staat formen wollte. Das machte die Präsenz der US-Armee sowie der NATO-Einheiten bis 2021 notwendig. Viele westliche Politikerinnen und Politiker entschieden sich für die schlechteste aller Varianten und müssen nun damit leben -> dass die Taliban ihre eigenen Vorstellungen von einem afghanischen Staat verwirklichen und das ganze Land nach den Kollaborateuren durchkämmen. Denn die Widersprüchlichkeit ist der zentrale Mangel der an sich „ach so schönen“ Vorstellung vieler Politikerinnen und Politiker von einer liberalen Weltordnung. Man sucht eine normative Ordnung -> die aufgebaut sein soll auf Werten wie universelle Menschen-Rechte -> aber dem Grunde nach lediglich ein eiskaltes Herrschafts-Instrument und rücksichtslose Interessen-Politik ist. Für diese politischen Heuchelein konnten sich nicht nur der US-Präsident George Walker Bush und Barack Obama sowie der britische Sozialdemokrat Tony Blair -> sondern auch der GRÜNE Joschka Fischer in unserer Heimat begeistern. Die „SO“ dargestellte ->

LIBERALE WELTORDNUNG ->

wurde zur Ersatz-Ideologie erhoben -> als sich die bewährten Feind-Bilder des Kalten Krieges nach dem Zerfall der Sowjetunion -> quasi über Nacht -> in Luft auflösten. Diese extrem unsinnige ->

Ersatz-Ideologie ->

vereinte nach dem Zerfall der Sowjetunion LINKE, GRÜNE und KONSERVATIVE Politikerinnen und Politiker in den USA und in den NATO-Mitgliedstaaten sowie im bankrotten, zerstrittenen und völlig überflüssigen Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft. Durch seinem Rückzugs-Befehl für die US-Armee ist der 46. US-Präsident ->

Joe Biden ->

höchstwahrscheinlich zum Totengräber für die „SO“ dargestellte ->

LIBERALE WELTORDNUNG ->

geworden. Mit ihrer Inkompetenz, der Inkonsequenz und der Unfähigkeit politisch sinnvoll und nutzmehrend zu handeln haben viele westliche Politikerinnen und Politiker nicht nur den Autokratien und Partei-Diktaturen -> wie zum Beispiel in Russland oder in der Volksrepublik China -> kurz VR China genannt -> zu einer Renaissance verholfen. Afghanistan hat vermutlich dem „SO“ bezeichneten ->

WESTEN ->

völlig unerwartet und unvorbereitet vor Augen geführt -> dass die vermeintlichen westlichen Werte -> die man als größte Stärke erachtete -> im Grunde genommen kaum noch attraktiv sind. Mit dem Fall von Kabul ist die Schlacht zwischen Islamismus und dem SO“ bezeichneten ->

WESTEN ->

längst nicht beendet. Am Hindukusch zeigten die hochmotivierten Gotteskrieger der Taliban welche Kampfmoral sie beflügeln konnte. In Afghanistan wurde ein Vakuum geschaffen -> das nun andere bereitwillig füllen werden. Russland unterhält seit langem sehr gute Beziehungen zu den Islamisten. Die VR China arbeitet bereits mit den neuen Machthabern in Kabul zusammen und werden den Taliban beim Aufbau des Landes und bein einem Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur behilflich sein. Der Sieg über die ungläubigen und unfähigen Politikerinnen und Politiker im SO“ bezeichneten ->

WESTEN ->

wird den Jihadisten massenhaft neue Anhängerinnen und Anhänger in die Arme treiben. Als der 46. US-Präsident ->

Joe Biden ->

vor den US-Medien die Behauptung aufstellte -> er wolle sich auf die Gefahren von heute statt auf die Kriege von gestern konzentrieren -> war das ein sehr durchsichtiger und absolut untauglicher Rechtfertigungs-Versuch für sein Versagen.

Afghanistan ->

wird in Zukunft -> genauso wie Vietnam -> ein Symbol der Schwäche und mangelnder Zuverlässigkeit des Westens sein. Der immer noch SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

kann allein mit seinen formulierten Werten die Welt nicht retten. Washington ist nicht mehr länger der politische ->

Nabel der Welt!

Brüssel, Madrid, London, Paris, Rom, Warschau oder Berlin waren es noch nie. Man kann der Welt keine westlichen Wert-Vorstellungen oder Ideale aufzwingen. Ob die Politikerinnen und Politiker im SO“ bezeichneten ->

WESTEN ->

die Lektion am Hindukusch verstanden haben -> wird sich schon bald herausstellen. Das bankrotte, zerstrittenen und völlig überflüssige Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft betrachtet sich noch immer als Vorbild für die Erreichung der selbstgesteckten ->

Klima-Ziele ->

während sich der Rest der Welt davon wenig beeindrucken lässt. Lernen die sogenannten EU-Politikerinnen und EU-Politiker nichts dazu und entfernen sich noch weiter von der Realität -> dann wird man im 21. Jahrhundert noch recht bald viele politischen und militärischen Niederlagen einstecken müssen. Der SO“ bezeichnete ->

WESTEN ->

sollte vor allem nur noch für Sachen kämpfen -> an die eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger wirklich glaubt. Klima-Wandel, Klima-Rettung, Menschen-Rechte und liberale Demokratie sowie die westliche Weltordnung sind keine erbetenen politischen Export-Schlager auf dem BLAUEN PLANETEN. Sobald die verbissenen und fehlgeleiteten deutschen Politikerinnen und Politiker das endlich begriffen haben -> kann es auch mit unserem Land wieder sehr schnell sozial, wirtschaftlich und politisch wieder aufwärts gehen. Andererseits beschleunigt es nur einen ->

Prozess der Selbst-Verleugnung und Dekadenz ->

in unserer Heimat -> der zurzeit geradezu enthusiastisch als Fortschritt von vielen links-grünen Politikerinnen und Politikern sowie von den Medien gefeiert wird -> obwohl die Auswirkungen der ->

Blamage am Hindukusch ->

über viele Jahre noch in unserer Heimat sehr deutlich zu spüren sein wird.

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