DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky ⋅ Andreas Kallen ⋅ Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 05. Dezember 2008
Versagen die Eliten?
Teil 12
Entzug der Freiheit
Wie immer, wenn die Wahrheit verfälscht wird, löst sie sich nicht in Wohlgefallen auf, sondern gräbt sich tief ins Unterbewusstsein der Menschen ein. Nach dem Ende von politischen Katastrophen, Desastern oder chaotischen Entwicklungen, werden erfahrungsgemäß vordergründige Debatten über die tieferen Ursachen geführt, ohne den Willen zur wahrheitsgemäßen Aufklärung. Dass die Weimarer Republik von rücksichtslosen, verfassungsfeindlichen politischen Kräften missbraucht wurde, konnte bis heute nur überdeckt werden von der gigantischen Aufbauleistung der deutschen Bürger nach der Beendigung des zweiten Weltkriegs. Eine zielorientierte, nützliche geschichtliche Aufarbeitung fand auch 63 Jahre nach der
Größenwahn – Katastrophe
nicht statt.
Warum auch, werden einige jetzt sagen, uns geht es doch gut.
Von den Besiegten lernen, stand deshalb im Vordergrund, als amerikanische Spezialeinheiten nach dem zweiten Weltkrieg deutsche Raketentechnik und sonstige industrielle Innovationen in die USA brachten. Doch am allermeisten interessierte die Mächtigen in Washington, wie es in kurzer Zeit möglich war, ein ganzes Volk von einer politischen Idee zu begeistern und mitzureißen. Gierig stürzten sich überhastet
ausgebildete Geheimdienstler auf die Unterlagen und Protokolle aus der Feder von Josef Goebbels. Durch die Analyse erhoffte man sich Erkenntnisse zu gewinnen, mit denen man sein eigenes Volk und andere Nationen auf disziplinierten Kurs bringen konnte. Das Weiße Haus schickte dazu ständig tief eingebettete Journalisten und Experten der CIA nach Deutschland, deren einzige Aufgabe darin bestand, die Propagandafeldzüge des Dritten Reiches weiter zu entwickeln.
Ganz besonders gefiel den Mächtigen in Washington der Einsatz von Leni Riefenstahl, die mit ihren schon damals herausragenden filmischen Mitteln den Polenfeldzug der deutschen Wehrmacht, quasi zu einem „Kinderspiel” machte. Erst nach dem Debakel in Vietnam und nachdem dieser verlustreiche Krieg mehr als fünf Jahre brutalste Realitäten tagtäglich den Amerikanern auf die Bildschirme servierte, erinnerten sich einige Strategen in Washington daran, mit welchen einfachen Mitteln Leni Riefenstahl das blutige Geschäft des Krieges dem deutschen Volk verkaufte. Fortan bettete das amerikanische Verteidigungsministerium speziell ausgesuchte und trainierte Journalisten in US – Militäreinheiten ein und begünstigte dadurch die unkritische Berichterstattung. Die Machthaber im dritten Reich ließen die Särge der gefallenen deutschen Soldaten hauptsächlich in der Nacht transportieren und ver- und ausladen. Medien – Berichte von trauernden Witwen oder Familienangehörigen waren strengsten untersagt. Erst in der Ära von Vater und Sohn Bush wurde diese „nützliche” Praxis für das US – Militär wiederentdeckt. Noch heute lässt George Walker Bush die Särge mit toten amerikanischen Soldaten im Schutz und Dunkel der Nacht ausladen. Das fotografieren dieser Vorgänge sowie eine Berichterstattung über die trauernden Witwen oder Familienangehörigen ist strengsten untersagt. Verstöße dagegen haben für die Betroffenen existenzvernichtende Auswirkungen.
Das Spielen mit Gefühlen, Ängsten und Ahnungen beherrschten die Mächtigen im Dritten Reich perfekt. Die Goebbels – Filmfabrik erstellt je nach Bedarf Hass, Aufbau- oder Durchhaltefilme. Mündige Bürger zu angepassten Mitläufern zu machen und sie zu patriotischem Denken zu erziehen obliegt in den USA den Machern der Traumfabrik in Hollywood. Gezielt werden seit jahrzehnten die schier unerschöpflichen filmischen Mittel dazu eingesetzt die US – Bürger zu manipulieren. In den Star Wars – Episoden sehen die Fieslinge quasi wie Frösche aus und sprechen natürlich mit französischem Akzent. Das beste Beispiel ist der Vize – König der bösen Handelsföderation, der die Friedliebenden „Demokraten” auf Nabboo unterwerfen will.
Franzosen und Engländer kämpften im 18. Jahrhundert um die Vorherrschaft auf dem Nordamerikanischen Kontinent. Ein Hauptkriegs – Schauplatz war dabei im Nordosten von Nordamerika. Der Buchautor
James Fenimore Cooper
1789 – 1851
ließ sich durch diesen Machtkampf der Europäer inspirieren und schrieb seinen vielgelesenen Roman
Der letzte Mohikaner.
In der letzten verunglückten historischen Umsetzung dieses Romans verbünden sich die blutrünstigen Huronen mit den bösen Franzosen und ermorden harmlose oder bereits geschlagene, abziehende englische Truppen und deren Familien.
Aber wie viel Wahrheit steckt noch in diesem Action – Film?
Weder Franzosen noch Engländer hatten Interesse daran Nordamerika den, aus ihrer Sicht, wilden und unkultivierten Indianern zu überlassen. Lediglich für blutige Kampfeinsätze auf beiden Seiten wurden sie missbraucht. Mit billigen Tricks, Geld, haltlosen Versprechungen und sehr viel Alkohol versuchen Franzosen wie auch Engländer die unterschiedlichen Indianerstämme als Verbündete zu gewinnen.
James Fenimore Cooper
beschreibt in seinem Roman das grausame Gemetzel um Fort William Henry als einen Höhepunkt des Machtkampfes. Am 03. August 1757 greifen die Franzosen und die verbündeten Indianerstämme an. Bereits nach sieben Tagen, am 10. August 1757, sind die Engländer vernichtend geschlagen und ziehen mit dem Rest ihrer Truppen ab. Blutrünstig, barbarisch und als mordende Wilde ohne Gnade stellen die Macher in Hollywood die Indianer dar, die die abziehenden geschlagenen Engländer hinterrücks überfallen. Dieses nachweisliche Ereignis geht als Massaker von Fort William Henry in die amerikanische Geschichte ein.
Im letzten Filmepos mit dem Schauspieler Daniel Day – Lewis wird dieser Eindruck von einem Massaker noch verstärkt, obwohl im Film niemand direkt von den rund 2000 Frauen, Kindern und Männern spricht, die bei dem Massaker ihr Leben gelassen haben sollen. Ernst zunehmende US – Historiker schätzen nämlich die tatsächliche Anzahl der Opfer auf maximal 200 getötete Personen. Als knapp 70 Jahre nach diesem Massaker der Buchautor Cooper über dieses Ereignis seinen Roman schreibt sind die meisten Indianerstämme in den USA bereits durch den „Weißen Mann” ausgerottet.
Die Botschaft dieses und anderer Hollywood – Filme ist seit Jahren die Gleiche:
„Wir Amerikaner handeln stets richtig,
auch wenn wir die Ureinwohner Amerikas fast ausgerottet haben.
Die Bösen sind immer die anderen”.
Nach den schrecklichen Anschlägen in New York brach eine Megaflut von Medienberichten über die Amerikaner herein, die die Ängste der Menschen dazu benutzte, damit Muslime in den USA ausspioniert und verfolgt werden konnten. Ein Begriff aus dem Vokabular der ehemaligen deutschen Abwehrspezialisten von Admiral Canaris, der aber erst durch Stalins Geheimdienst weltweite Verbreitung fand, machte fortan die Runde in allen US – Medien:
sleeper cells
- Schläferzellen -
gräbt sich schnell in das Unterbewusstsein der Amerikaner ein und schafft es auch im Jahr 2005 zum Namensgeber einer primitiv gemachten TV – Serie zu werden. Im Jahr 2006 wurde der Detroiter Staatsanwalt
Richard Convertino
wegen der Vorlage von falschen Beweisen sowie von Unterdrückung von entlastenden Beweisen vor Gericht gestellt. Danach wurden die Vorwürfe und Anklagen gegen die vermeintlichen muslimischen US – Bürger, die vorgeblich als gefährliche Schläfer auf ihre Terroreinsätze warten, alle fallen gelassen und vollständig zurückgezogen. Weder die US – Medien noch deutsche Journalisten berichteten über diese Wendungen in Detroit.
Noch heute leiden viele Amerikaner unter gruseligen Albträumen, wenn sie an die aufgebauschten Medien – Storys von den muslimischen
sleeper cells
- Schläferzellen -
denken. Ausgewiesene deutsche Amerikakenner, wie zum Beispiel Tom Buhrow oder Claus Kleber berichteten, wie nicht anders zu erwarten war, natürlich nicht über diese wahrheitsverdrehenden Vorgänge in Detroit.
Die aufgeführten Reminiszenzen lassen erkennen, wie man noch heute mit Ängsten, Hoffnungen, Wünschen und Gefühlen von gutgläubigen Bürgern spielt und sie zu Manipulationszwecken missbraucht. Über das gesamte politische Spektrum hinweg verfolgen vom Autoritarismus geprägte Politiker oder besonders gewalttätige Diktatoren stets dieselben Ideologien und benutzen dabei sehr gerne erfolgreiche Drehbücher der Geschichte.
Zunächst gilt da für alle Deutschen die Parole, wachsam zu sein, denn immer häufiger geschieht auch bei uns in Deutschland etwas, dass sich Atlantik – Netzwerker und deren Mentoren in Washington, unter dem Deckmantel demokratischer, wohlgefälliger, dem Vaterland verbundener Maßnahmen ausgedacht haben. Teuflisch geschickt werden dazu die Störungen im kollektiven Verhalten der Bürger ausgenutzt. Ob nun quasi besinnungslos vor Begeisterung während der Fußballweltmeisterschaft oder durch maßlose Verdrossenheit über die Parteien und deren Politik, stets werden dem deutschen Volk neue Verordnungen oder Gesetze untergejubelt, von deren Auswirkungen die wenigsten wissen. Solche Merkmale bestimmen zunehmend die deutsche Politik.
Ob nun ALG I oder ALG II, BAföG, 1-Euro-Jobs, Kombilöhne oder Wohngeld ständig drehen Politiker an der Schraube staatlichen Transferleistungen oder wollen sie in undurchschaubaren Paketleistungen zusammenzufassen und zurückdrehen. Der rührige Thüringische Ministerpräsident
Dieter Althaus
propagiert sogar die Zusammenführung aller staatlichen Transferleistungen, so quasi nach dem Motto:
Von Geburt an bis zum 18. Lebensjahr eine monatliche Pauschale von 300,00 Euro und danach bis zum 67. Lebensjahr eine Überlebenspauschale von maximal 600,00 Euro.
Für zukünftige und aktuelle Rentenbezieher hat sich Althaus dann das Modell einer monatlichen Bürgergeldrente ausgedacht.
Natürlich müssen solche Tagträume deutscher Politiker auch
„gegenfinanziert”
werden, so dass durch den Wegfall aller bisherigen staatlichen Förderungen das Althausmodell als gesichert darzustellen wäre. Damit sind die Debatten um den Mindestlohn oder ALG I und II überflüssig. Die unsägliche
Armutsagenda 2010
von Schröder, Müntefering, Steinbrück, Fischer, Roth und Trittin erscheint gegen solche Vorschläge wie eine Gebrauchsanweisung für das Schlaraffenland.
Zum Thema
„Politische Repressionen in der DDR und die psychischen Folgen”
wurde auf einem Symposium der Charité in Berlin über die Anzahl der Menschen diskutiert, die zwischen 1946 und 1989 inhaftiert, verhört, gedemütigt und gefoltert wurden. Die in der ehemaligen DDR von diesem Schicksal Betroffenen konnte nur grob auf circa
300 000 Bürger
geschätzt werden, die in den berüchtigten Zuchthäusern Bautzen oder Hohenschönhausen unter den Kommunisten leiden mussten.
Doch welches Symposium befasst sich heute mit dem Thema von rund
1,5 Millionen deutscher Bürger,
die aufgrund fehlgeleiteter politischer Entscheidungen ihren Lebensunterhalt nicht mehr sichern können und mit 1-Euro-Jobs und Zeitverträgen täglich gegängelt, diskriminiert und gequält werden?
Doch welches Symposium befasst sich heute mit dem Thema von rund
12 Millionen deutscher Bürger,
die Aufgrund fehlgeleiteter politischer Entscheidungen bereits heute in Armut leben müssen?
Doch welches Symposium befasst sich heute mit dem Thema von rund
20 Millionen deutscher Bürger,
die Aufgrund fehlgeleiteter politischer Entscheidungen ihre aus versteuertem Geld aufgebauten gesetzlichen und privaten Renten „nachversteuern” müssen und gefühllos der Altersarmut überlassen werden?
Vieles ist machbar, aber es wird zu wenig Nutzmehrendes und Wohlstandssicherndes für deutsche Bürger gemacht. Viel lieber deckt man den Mantel des Schweigens über die politischen Fehlleistungen und beschimpft, wie es Franz Müntefering gerne tut und getan hat, die Wähler, die angeblich keine Ahnung haben. Tatsächlich haben dadurch ein wachsende Anzahl Deutscher keine Hoffnung mehr, wenn es um die Themen Wohlstandssicherung oder kollektive Staatsleistungen geht.
Nachdem aufgrund der verschärften Sicherheitsbestimmungen auf deutschen Flughäfen, sogar Mütter von Kleinkinder ihre abgepumpte Muttermilch trinken mussten, damit sie beweisen konnten, dass die weiße Flüssigkeit keinen Sprengstoff enthält, beschleicht nicht nur die Betroffenen ein ungutes Gefühl. Selbst bei jüngeren Bürgern werden Erinnerungen wach gerufen, wie zum Beispiel in Verhören der GESTAPO oder des KGBs Menschen gezwungen wurden, ihren Urin oder andere schädliche Flüssigkeiten zu trinken.
Auch das die muslimischen Gefangenen in Guant
