Ideenlos -> Planlos -> Konzeptlos
Was geschieht zurzeit im Irak tatsächlich? Was passiert in Mossul und der Provinz Ninive -> wenn der Feuersturm vorüber ist? Wenn der letzte ISIS-Kämpfer Mossul und die Provinz Ninive verlassen hat oder getötet wurde? Diese und sehr viele andere Fragen beschäftigen verantwortungsbewusste Politiker mit Rückgrat, Charakter sowie Ethik und Moral in allen Hauptstädten der Welt. Alles erscheint quasi wie ein riesiges schwarzes Loch -> denn wo immer sich die ISIS-Bewegung zurückziehen musste -> hinterließ man verbrannte Erde. Nach dem Feuersturm ist bekanntlich immer vor dem nächsten Feuersturm. Frieden, Ruhe und Normalität werden auch nach der Eroberung von Mossul und der Provinz Ninive nicht den Tagesablauf der Menschen beherrschen. Die irakischen Truppen, die kurdischen Milizen und deren westlichen Verbündeten werden in der gesamten Region kaum noch für Demokratie oder Recht und Ordnung sorgen können. So war es schon kurz nach dem Abzug der US-Truppen -> und so wird es höchstwahrscheinlich auch in Zukunft sein. Denn nicht nur die US-Truppen haben ein gesellschafts- und wirtschaftspolitisches Chaos hinterlassen. Auch die Marionetten-Regierung in Bagdad war bis heute nicht in der Lage den gesamten Irak zu befrieden oder sogar nach demokratischen Grundregeln zu regieren. Wer solchen blanken Unsinn behauptet -> der war nie im Irak und kennt die dortigen Verhältnisse nicht. Die Medien verbreiten immer nur die gewünschten Wunsch- und Trugbilder der US-Politiker. Tatsächlich aber ist der Irak quasi unregierbar geworden. Das Desaster begann kurz nach dem Sturz von Saddam Hussein, denn die von Washington eingesetzten US-Verwalter waren nicht nur ahnungslos -> sondern auch noch hochgradig unfähig. Während der ganzen Besatzungszeit durch die USA-Armee herrschte im Irak Unklarheit über die Zukunft des Landes.
Daran hat sich nichts geändert!
Die aktuelle Situation ist unklarer denn je. Denn das Bündnis, dass die USA gegen die ISIS-Bewegung zusammengeflickt haben -> wird schon bald wieder zerbrechen. Die völlig unterschiedlichen Ansichten und Einstellungen der Soldaten der irakischen Armee, der kurdische Peschmerga-Milizen und der sunnitischen, schiitischen sowie christlichen Milizen sind keine tragfähige Koalition auf Dauer. Zum Sterben auf den Schlachtfeldern in Mossul und der Provinz Ninive ist das Bündnis noch geeignet -> zum REGIEREN der Bevölkerung nicht. Diese zusammengewürfelte Truppe erspart lediglich -> dem noch im Amt befindlichen US-Präsidenten Barack Obama -> die Entsendung von größeren US-Einheiten in den Irak. Trotzdem haben die USA derzeit auch Verluste zu beklagen. Seit nunmehr rund 32 Monaten beherrschen ISIS-Kämpfer die Regionen um Mossul. 32 Monaten lang hatten die USA, das sterbende Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft und die Partnerstaaten in der obsoleten NATO ausreichend Zeit genug über -> sinnvolle und umsetzbare Lösung -> der politischen Probleme nachzudenken. Wieder einmal ist nichts passiert -> außer der Fragestellung:
Wie kann man die ISIS-Bewegung vernichten?
Nutzmehrende Lösungen wurden nicht gefunden -> denn das gesamte aktuelle Szenario wird beherrscht von Ideenlosigkeit, Planlosigkeit und Konzeptlosigkeit. Alles bleibt also wieder beim ALTEN. Denn alle politischen Akteure der militärischen Allianz haben vollkommen widersprüchliche Interessen. Das Schlimmste steht noch bevor. Der Straßen- und Häuserkampf um das weitläufig untertunnelte und verminte Stadtzentrum von Mossul war also nur ein Vorgeschmack. Aufgrund der schwerer Kämpfe konnte die Zivilbevölkerung nicht fliehen. Die nächste unübersichtliche große ->
Völkerwanderungskatastrophe ->
ist bislang noch ausgeblieben. Derzeit verlangen die gewissenlosen und geldgierigen Menschen-Schmuggler zwischen 3000,00 US-Dollar und 6.000,00 US-Dollar für das Ausschleusen aus Mossul. Es ist aber schon heute absehbar, dass nach der Einstellung der schwereren Kämpfe, des massiven Artillerie-Beschusses und der anhaltenden Flächenbombardements der US-Luftwaffe eine gigantische Flüchtlingswelle auf die EU-Mitgliedsstatten zulaufen wird. Möglicherweise wird man die ungarische Regierung noch für die Errichtung der kompakten Grenzzäune loben müssen. Falls dieses ungarische Abwehrbollwerk dem Ansturm der neuen Tsunami-Wellen von Pseudo-Asylanten und Armutszuwanderern standhalten kann. Denn die Sperrung der sogenannten Balkan-Routen sind kein ausreichender Schutz für die Sicherung der stets „so“ dargestellten EU-Außengrenzen. In Ankara, Budapest und Wien ist man sich über die auf uns zulaufenden Probleme voll bewusst. In Berlin anscheinend noch nicht, denn in unserer Heimat spekulieren unbedarfte Gutmenschen, gefährliche MultiKulti-Fanatiker und völlig ahnungslose Volksvertreter -> aus diversen Parteien -> noch darüber wie viele FLÜCHTLINGE man aus der Region Mossul noch aufnehmen kann. Selbst in Washington hat man schon vor der Wahl des neuen US-Präsidenten über die sprühende Naivität der DEUTSCHEN REGIERUNG und des DEUTSCHEN VOLKES gelacht und uns regelrecht verspottet. Obwohl man im sterbenden Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft ganz genau weiß, dass die US-Außenpolitik und die US-Kriegsabenteuer immer nach dem gleichen Versagensmuster ablaufen ->
Ideenlos -> Planlos -> Konzeptlos,
findet man noch immer nicht die Kraft sich aus der Umklammerung der USA und der seit Jahren obsolet gewordenen NATO zu lösen. Deshalb fordert der DRSB alle Leser auf die DRSB-Prognosen für den Irak und die Region Mossul sowie für Europa in wenigen Monaten mit der Realität abzugleichen. Wieder wird man feststellen müssen, dass die Vorhersagen des DRSB absolut zutreffen. Die Säuberung und Ausschleusung in der Region Mossul von den ISIS-Kämpfern ist im vollen Gang.
Doch was passiert danach?
Wird man die administrative Struktur der Provinz Ninive zur Zufriedenheit aller Parteien verändern können? Kann man aus der Provinz Ninive eine autonome Region machen? Genau genommen bräuchte man -> gemäß den Vorstellungen der Minderheiten im Irak -> für jede Volksgruppe eine eigenständige Region. Also -> Provinzen für alle Minderheiten. Eine Provinz für die Jeziden, die Sinjar, für die Turkmenen und Tel Afar. Es gibt enorm viele extrem konkurrierende politische, wirtschaftliche, ethnische und vor allem religiöse Interessen. Am gefährlichsten ist jedoch auch in Zukunft die totale Planlosigkeit der USA, der EU-Vertragsgemeinschaft und der NATO. Wieder einmal wird man die politischen, wirtschaftlichen, ethnischen und religiösen Strukturen des Irak kräftigst durcheinanderschütteln. Dadurch bereitet man natürlich für die nächste Welle von Extremismus den Nähr-Boden. Denn die ISIS-Bewegung wird nicht militärisch zu besiegen sein. Das hat der DRSB mehrfach leicht nachvollziehbar und belastbar beschrieben und DAS wissen auch die US-Chefstrategen im Pentagon -> genauso gut wie der Generalstab der NATO in Brüssel. Bagdad wird noch immer von den Schiiten dominiert -> die die anders Gläubigen Bevölkerungsgruppen im Irak systematisch diskriminieren und schikanieren. Der Hauptgrund für das politische und militärische Scheitern der USA nach zwei unsinnigen und verlorenen Irak-Kriegen. Die geplante politische Stärkung der Minderheiten des Irak stößt schon seit Wochen und Monaten auf massive Widerstände.In der Provinz Ninive werden auch zukünftig sunnitische Araber die Ziele der ISIS-Bewegung unterstützten. Viele Sunniten sehen darin eine Alternative zur schiitisch dominierten Regierung in Bagdad. Autonome Region im Irak werden die bereits angerichteten Desaster noch vergrößern. Die Präsenz der türkischen Armee auf irakischem Territorium führte in den zurückliegenden Monaten mehrfach zu heftigen politischen Streitereien zwischen Bagdad und Ankara. Und die türkische Regierung wird nach der Befreiung von Mossul und der Provinz Ninive -> aus den Händen der ISIS-Bewegung -> den politischen und militärischen Einfluss im Nord-Irak behalten wollen. Ankara wird den Schutz für die Turkmenen nicht aufgeben. Außerdem wird man versuchen alle kurdischen Organisationen -> insbesondere die gefährliche PKK und die Peschmerga-Milizen -> in den Griff zu bekommen. Dazu ist man in Ankara auch bereit die Stellung der sunnitischen Araber im Irak zu verstärken. Denn die schiitischen Araber und deren sehr engen Kontakte zum Iran sind die größte politische, wirtschaftliche und militärische Bedrohung für die Türkei.
Und was machen zukünftig die Kurden?
Nach dem Sturz von Saddam Hussein im Jahr 2003 erhoben die kurdischen Autonomie-Bewegungen Anspruch auf einen selbständigen Staat KURDISTAN. Aus der Sicht der Kurden könnte ein solcher Staat aus der Region Ninive entstehen. Die derzeitig noch gültige irakische Verfassung sieht zwar autonome Regionen vor -> doch einen neuen Staat Kurdistan nicht. Die besetzten irakischen Gebiete durch kurdischen Peschmerga-Milizen sind ein schmerzender Dorn im Auge der Machthaber in Bagdad.Mossul und die Provinz Ninive möchte man auch weiter unter der Kontrolle haben. Aber -> noch benötigt man alle kurdischen Milizen. Und eine feste Einbindung von Kurden in eine zukünftige Staatsstruktur des Iraks -> gilt unter seriösen Politikwissenschaftlern als absurd und ausgeschlossen. Weder die irakischen Schiiten noch die Iraner sind Freunde der kurdischen Staatswünsche. Man wird solche Bestrebungen klar unterlaufen und nachhaltig verhindern. Mit Rücksicht auf Washington und der latenten Bedrohung durch die US-Armee wird man die noch im Irak lebenden Christen vorläufig in Ruhe lassen. Das politische Hauptproblem ist jedoch noch immer, dass der selbstausgerufene vermeintliche Kurdenpräsident ->
Mas’oud Barzani ->
2014 -> die von kurdischen Milizen besetzte irakische Gebiete zum Teil von Kurdistan -> erklärte. Damit haben alle Regierungspolitiker in Bagdad, Ankara und Teheran am meisten Schwierigkeiten, denn so etwas ist nicht gewollt. Gemeinsame Ziele für die Zeit nach der ISIS-Bewegung hat man also leicht erkennbar nicht.
Eine gemeinsame Zukunft ebenfalls nicht!
Sunniten, Schiiten, Kurden, Turkmenen und Christen werden also sehr bald schon wieder getrennte Wege gehen. Alle Zeichen stehen also auf einen neuen Feuersturm. Nur einen Wunsch haben bisher alle irakischen Volksgruppen unmissverständlich geäußert:
Der Westen muss uns noch mehr Waffen und Geld schicken!
Bisher sind diese irrwitzigen und unverschämten Wünsche IM WESTEN immer auf fruchtbaren Boden gefallen.
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