Die Nachwehen der US – Kriege / Teil 220 / Der Endspurt beginnt

Der Endspurt beginnt

Im November 2016 ist es wieder soweit. Die US-Amerikaner dürfen einen neuen Präsidenten für ihr Land wählen. Der Kampf ums Weiße Haus wird diesmal mit extrem harten Bandagen geführt. Für Hillary Clinton ist es die letzte Chance noch einmal auf der internationalen politischen Bühne eine Hauptrolle zu spielen. Vergeigt sie auch diesmal den Kampf um das höchste Amt in den USA, dann kann sie sich zur Ruhe setzen. Dann ist für Hillary Clinton Ende Gelände! Für Donald Trump geht es darum zum ersten Mal eine Hauptrolle auf der politischen Bühne zu spielen. Sollte Trump den Kürzeren ziehen, dann geht für ihn die Welt nicht unter. Trump hat viele wirtschaftlichen Spielfelder, auf denen er sich noch ausgiebig betätigen kann. Vieles ist für ihn deshalb noch interessant und spannend. Trump kann den Kampf ums Weiße Haus deshalb locker und gelassen angehen. Und diese Lockerheit und Gelassenheit merkt man ihm an. Während Hillary Clinton oft verkrampft und verbissen wirkt -> sammelt Donald Trump fleißig Punkte auf Gebieten -> die als Domänen von Clinton galten. In den ständigen Wahlumfragen wechselt die Führerschaft seit Wochen hin und her. Mal ist Clinton vorne -> ein anderes Mal ist Trump in der Pole-Position. Letzte Umfragen sahen Donald Trump wieder vor Hillary Clinton liegen. Doch so etwas hat wenig zu bedeuten, denn Wahlumfragen sind eine Momentaufnahme von schwankenden Stimmungen und wechselnden Stimmungslagen. Heute liegt Trump 2% vor Clinton und morgen liegt Clinton wieder in Front. Doch eine Entwicklung ist bemerkenswert:

Donald Trump sammelt beständig bei allen US-Amerikanern Pluspunkte.

Trump holt bei den unabhängigen Wählern auf und er bringt immer mehr Republikaner hinter sich. Das politische Feuer Trump hat offensichtlich besser gezündet als bei Clinton. Bei den Demokraten scheint das politische Pulver nass zu werden, denn Trump sammelt Sympathie-Punkte nun auch bei Schwarzen und Latinos. Damit hatten viele Journalisten, Lobbyisten und Politiker nicht gerechnet. Trump-Befürworter scheinen auch motivierter zu sein als die von Clinton. Das ist eine sehr erstaunliche Aufholjagd die andeutet, dass diese Wahl für Clinton zum Debakel werden könnte. Denn Hillary Clinton kämpft schon wieder mit ihrem angekratzten Image der mangelhaften Glaubwürdigkeit. Ihre unterkühlte Art stößt urplötzlich wieder auf massivste Ablehnung bei immer mehr US-Amerikaner. Hillary Clinton wirkt häufig sogar extrem arrogant. Donald Trump hat überraschend Wahlhilfe von 88 pensionierten Generälen und Admirälen bekommen. In einem Brief -> organisiert von einem Armeeveteranen und Holocaustüberlebenden -> warnen die Ex-Militärs vor einer gefährlichen Kombination aus Budgetkürzungen für das Militär und einer Politik, die die Feinde der USA stärken könnte, wenn das Land an den unsinnigen Praktiken festhält, die das Land in die jetzige Situation geführt haben. Deshalb unterstützen sie Trump -> der versprochen hat das Militär wiederaufzubauen und die Grenzen besser zu schützen. Trumps kleineres Problem sind die Wähler mit College-Ausbildung, die in der Vergangenheit mehrheitlich republikanisch gewählt haben, denn gemäß den Wahlumfragen liegt Clinton bei Weißen mit Collegeabschluss in 31 US-Bundesstaaten vorne. Hier hat Trump noch Aufholbedarf. Eines wird jedoch immer deutlicher, dass der sogenannte demoskopische Vorsprung von Hillary Clinton wie Butter in der Mittagssonne dahingeschmolzen ist. Auch färbt das politische Versagen von Barack Obama auf den Wahlkampf der Demokraten sehr negativ ab. Genau genommen wollen viele US-Amerikaner weder für Clinton noch für Trump stimmen. Weder Donald Trump noch Hillary Clinton erfüllen die fundamentalen moralischen und professionellen Standards -> von denen die Menschen in den USA träumen -> die ein US-Präsident haben sollte.

Doch die Ablehnungswerte von Clinton scheinen unablässig zu steigen.

Hillary Clintons Wahlkampf lebt nur noch durch eine besser organisierte Wahlkampagne und durch ihr sehr diszipliniertes Verhalten.Trump poltert zu oft herum und verzettelt sich in interne kleine rhetorische Scharmützel. Eigentlich müsste Donald Trump seine ganze sprachliche Kraft bündeln und sie gegen Clinton richten. Donald Trump wirkt ungewöhnlich volksnah und hat eine engere Bindung zum Volk. Deshalb löst sich die ursprüngliche Entfremdung zwischen Trump und seiner Partei langsam in Wohlgefallen auf. Trump kommt authentischer rüber und wirkt zusehends glaubwürdiger. In seiner außenpolitischen Grundsatzrede hat Trump den Kampf gegen den radikalen Islam zum Kern seiner Außenpolitik erklärt. Trump plädierte immer stärker für eine äußerst scharfe Überprüfung von Einwanderern und möchte die ->

Gewissensprüfungen für Neuankömmlinge ->

wiedereinführen. Donald Trump warf Hillary Clinton sogar mehrfach vor, zu einer ->

Angela Merkel Amerikas ->

zu werden und bezeichnete die Flüchtlingspolitik der CDUlerin als einziges Desaster, das für die stark gestiegene Kriminalität und den Terrorismus in Deutschland und Europa mitverantwortlich ist. Sollte also Trump ins Weiße Haus einziehen, dann dürften die Tage von Bundeskanzlerin Merkel in der deutschen Politik gezählt sein. Aber abgerechnet wird erst am 08. November 2016 und bis dahin kann Merkel im sterbenden Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft noch viel Unheil anrichten.

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