Dampf ablassen – 09. September 2016

DAMPF ABLASSEN – > Das demokratisch soziale Ventil

Leserbriefe von DRSB - Lesern

 

Ihre Leserzuschriften und Leserinformationen können für alle DRSB – Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare als Brief, Telefax oder E – Mail.

Der DRSB e.V. freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, auch wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt sein sollten.

Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu!

Wünsche nach Anonymität werden durch den DRSB e.V. respektiert und gewahrt.

Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.

An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V.

nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.

 

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Brief / anonymisiert

 

Reichweitenlüge!

 

Elektromobilität, autonomes Fahren und die Verbindungsmöglichkeiten zur emsigen Datensammlung erleben bei Auto-Zeitschriften und Herstellern einen Boom ohne Ende. Überall setzt man sich auf diesen Hype. Dabei wird oft vergessen, dass nach dem Misserfolg der Elektroautos im Jahr 2015 die europäischen Hersteller die Nase gestrichen voll hatten. Einige innovative Automobilfirmen setzten auf andere Technologien einer umweltfreundlichen Fortbewegung. Doch seit Beginn des neuen Jahres rollt eine neue E-Mobil-Welle durch unser Land. Vollmundig wird verkündet, dass das Hauptproblem der Reichweite endlich gelöst ist.

Schon vergessen?

Die erste E-Auto-Welle verlief im Sande! Die großen europäischen Hersteller haben ihre E-Modelle nur am Markt, weil man die Gesamtrechnung bezüglich des CO2-Ausstoßes damit erheblich drücken kann. Natürlich versprechen auch deutsche Hersteller ständig von Revolutionen in der E-Technik. Angeblich gibt es E-Mobil mit einer Reichweite von rund 500 Kilometern. Nur in allen Praxistesten der Auto-Zeitschriften werden solche

„Traumwerte“ nie erreicht.

Die Ausreden der Autofirmen sind immer gleich: Man bezieht die Reichweitenangabe auf die heute gültigen Verbrauchsmessnormen. Das heißt im verständlichen deutsch: Im Praxisbetrieb eine kürzere Fahrstrecke! Hinzu kommt bei einigen Herstellern noch der fatale, gefährliche Hang zur Datensammlung. Besonders Tesla und BMW scheinen hier die Vorreiter zu sein. Der DRSB ist keine Autozeitschrift, doch Sie sollten sich trotzdem einmal intensiv mit der Problematik auseinandersetzen. Mit Elektromobilität, autonomen Fahrens und die Verbindungsmöglichkeiten zur emsigen Datensammlung werden in Europa die Käufer schlichtweg verarscht!

Elektroautos sollen die Alternative in der Zukunft sein?

Wohl kaum!

Jedenfalls nicht für die kommenden 10 bis 20 Jahre. E-Autos sind teuer, problembehaftete technische Notlösungen und werden vom Politikwahnsinn getragen. Wunsch und Wirklichkeit gehen weit auseinander und sind die grausame Hinterlassenschaft der permanenten grünen Gehirnwäschen.

 

DER VERFASSER

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Brief / anonymisiert

Vergleichbarkeit?

 

Wir sind keine Rentner oder Pensionäre, sondern im Alter von 36 bis 43 Jahren. Wir fahren gerne Auto und frönen dem Spruch „Freude am Fahren“! Doch diese von viele Automobilherstellern beschworene

„Freude am Fahren“

tritt immer mehr in den Hintergrund. Die sogenannte Konnektivität der Fahrzeuge dominiert in der Fachpresse fast alle Autotests. Wir wollen aber keine selbstfahrenden Computer, die jede „Freude am Fahren“ abtötet.  Wer während der Fahrt E-Mails abhören und bearbeiten möchte, Apps absetzen will oder eine Bildkonferenz durchführen möchte, dem empfehlen wir die sofortige Benutzung von Bussen, Bahnen oder Taxis. Als leidenschaftliche Autofahrer lesen wir immer öfter wie toll die ganzen Assistenzsysteme sind. Was will man mit dem ganzen Spielzeug? Dadurch werden Autos vermeintlich nur wertvoller gemacht! In der Wirklichkeit verhindern die meisten Systeme den Lustfaktor und werden sogar zu einer Gefahr. Denn zu viele Technik-Freaks verlassen sich blind auf die Aussagen der Automobilindustrie und hoffen auf Wunder, wenn man ständig den Blickkontakt zur Fahrbahn abbricht. Die gleichen Technik-Freaks werden völlig hilflos, wenn sie nachts auf der Landstraße zwischen zwei Städten eine „simple“ Reifenpanne haben. Trotz Mobilitätsgarantie und den besten Assistenzsystemen endet hier immer öfter die Fahrt. Mobilitätsgarantie und die besten Assistenzsysteme stoßen hier häufig an die Leistungsgrenzen. Bei einer Reifenpanne hilft am allerbesten ein Reserve- oder Notrad, ein funktionstüchtiger Wagenheber und gutes Werkzeug zum Radwechsel. Leider findet man die vorgenannten Utensilien immer seltener in „modernen“ und „ideal vernetzten“ Autos. Am Reserverad spart die Automobilindustrie und begründet es mit der Gewichtseinsparung. Doch Reserve- oder Notrad und ein funktionstüchtiger Wagenheber können zum Lebensretter werden, wenn eine Kommunikation des Autos mit den Helfern der Mobilitätsgarantie nicht möglich ist und ein Pannenset mit Schaum zur Reparatur des beschädigten Reifens nicht ausreicht. Genau wie die meisten Abstandsradar-Assistenzsysteme bei starken Regen oder Schneefall ohne Wirkung bleiben und schwere Unfälle nicht verhindern können, kann ein Fahrzeug ohne Reserve- oder Notrad die Insassen an der Weiterfahrt hindern und im Extremfall auch lebensgefährlich werden. Aus der Schilderung von Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn kennen wir solche Problemfälle. Eine größere Reifenpanne ist nicht der vielbeschworene Einzelfall, den und die Automobilindustrie als Märchen auftischt! Zur besseren Vergleichbarkeit sollten deshalb Autozeitschriften die Normausstattung mit Reserve- oder Notrad wieder in Tests höher bewerten. Vielleicht kann der DRSB dieses Thema einmal kräftig anstoßen. Beim nächsten Fahrzeugkauf sollte ein Reserve- oder Notrad sowie ein funktionstüchtiger Wagenheber ein wichtiges Kaufkriterium sein.

   

DIE VERFASSER

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Veröffentlicht unter Alle Artikel, Dampfablassen

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