Naht das Ende der Globalisierung?
Der Luxemburger Jean-Claude Juncker will die untauglichen TTIP-Verhandlungen fortsetzen! Trotz enorm stark ansteigender Kritik will das sterbende Kunstgebilde der EU-Vertragsgemeinschaft weiter mit den USA über das Freihandelsabkommen TTIP verhandeln. Dazu soll es nach der Meinung von EU-Kommissionspräsident Juncker ein klares Mandat geben. Obwohl nicht nur die französische Regierung für einen Verhandlungsstopp eintritt und der französische Premierminister Manuel Valls den bisher verhandelten TTIP-Entwurf für inakzeptabel hält -> forciert Juncker die Verhandlungen. Offensichtlich stört es den Luxemburger Juncker in keinster Form, dass in allen Mitgliedsstaaten der EU ein klares Stopp-Signal gefordert wird. Doch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker überfährt schon seit Monaten alle Stopp-Signale. Seiner isolierten Ansicht nach ist TTIP im europäischen Interesse. Immer wiederholt Juncker das Märchen, dass das Freihandelsabkommen bei der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen helfen könnte. Gemäß seiner Meinung ist bereits die unsinnige Ceta-Vereinbarung mit Kanada das beste Freihandelsabkommen, das die EU jemals ausgehandelt habe. Juncker forderte deshalb endlich mehr Unterstützung aus Deutschland.
Juncker will Ceta und TTIP nun umzusetzen.
Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel erklärte die TTIP-Verhandlungen für faktisch gescheitert. Möglicherweise erneut ein Wahlkampfmanöver, um seiner Partei das politische Überleben zu sichern. Deshalb warfen CDU- und CSU-Politiker dem SPD-Vorsitzenden wieder einmal vor, aus parteipolitischen Gründen zu handeln. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel distanzierte sich von den Äußerungen des SPDlers. Seit nunmehr als 3 Jahren verhandeln die US-Regierung und Mitglieder der EU-Kommission über ein umfassendes Freihandelsabkommen. In bisher 14 -> bekannt gewordenen -> Gesprächsrunden fand man in bis zu 30 Kapitel noch keine gemeinsamen Positionen. Trotzdem hoffen US-Präsident Barack Obama und seine deutsche Politik-Marionetten noch darauf, dass noch in diesem Jahr eine Einigung erzielt werden kann. Für Obama könnte es ein Abschied mit Schraube werden, denn nach 2 Amtszeiten und vielen politischen Niederlagen braucht Obama endlich einmal einen Erfolg zum Abgang. Den meisten DEUTSCHEN ist nicht bekannt, dass man schon seit den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts über ein transatlantisches Freihandelsabkommen zwischen den USA und Deutschland -> sowie der damalige EWG -> heftig diskutierte. Als Rahmen für das geplante TTIP-Abkommens gilt deshalb das Multilaterale Investitionsabkommen -> das schon Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts die Rechte von US-Investoren und Schatten-Kapitalisten in Europa stärken sollte. Es wurde schon damals von klardenkenden Wirtschaftswissenschaftlern, Managern und Politikern massiv kritisiert. Aufgrund der massiven Widerstände im vorigen Jahrhundert wurde das Multilaterale Investitionsabkommen niemals beschlossen. Nun soll TTIP es US-Unternehmen und Schatten-Kapitalisten ermöglichen, vor privaten Schiedsgerichten zu klagen, wenn sie Investitionen gefährdet sehen -> oder mit ihren Investitionen Verluste erleiden. Nicht nur die TTIP-Gegner fürchten aus diesem Grund ein Aushebeln unseres Rechtsstaats sowie die Vernichtung von Freiheit und Demokratie. Trotzdem wird immer noch versucht den Menschen in Deutschland sowie in allen Mitgliedsstaaten der EU-Vertragsgemeinschaft mächtig Angst zu machen. Denn noch immer befinden sich sehr viele atlantische Netzwerker in Top-Positionen in Politik und Wirtschaft. Die meisten dieser willfährigen US-Marionetten sind sogar immer noch glühende Anhänger der Chicagoer Schule von Professor Milton Friedman. Da das Freihandelsabkommen TTIP kurz vor dem endgültigen Scheitern steht -> wird nun die vermeintlich letzte Trumpfkarte aus dem Ärmel gezogen. Angebliche Top-Experten -> wieder einmal gekaufte Stimmen -> sprechen urplötzlich von neuen Handelshemmnisse und deuten auf ein Ende der Globalisierung hin. In Wahrheit will man Schutzzölle und das Erstarken von Nationalstaaten vermeiden. Mit einem letzten Aufbäumen beabsichtigen die europäischen atlantischen Netzwerker das unaufhaltsame Auseinanderbrechen des sterbenden Kunstgebildes der EU-Vertragsgemeinschacht zu verzögern.
Dazu ist diesen US-Marionetten jedes Mittel RECHT.
Doch wer sich mit den Märchen der Globalisierung intensiv auseinandersetz, der erkennt sofort, dass die großen internationalen Handelsabkommen den meisten Staaten und Menschen nur gravierende Nachteile gebracht haben. Gut bezahlte und sicher geglaubte Langzeitarbeitsplätze wurden abgebaut und durch Billig-Jobs ersetzt. Bewährte Wirtschafts- und Sozialstrukturen wurden zerstört. Weltweit explodiert die Kinder-, Alters- und Flächenarmut sowie die Jugendarbeitslosigkeit. Eine tatsächliche Blütezeit der Globalisierung hat es weltweit nie gegeben. Das unsinnige und gefährliche Gerede von den Vorteilen der Globalisierung diente ausschließlich einer kleinen Geld-Elite von Schatten-Kapitalisten zur ständigen Mehrung ihrer gigantischen Vermögen. Dies kann jeder Deutsche -> oder Europäer -> ganz bequem auch im aktuellen Armutsbericht der deutschen Bundesregierung nachlesen. Seit dem Ausbruch der letzten US-Finanz- und Wirtschaftskrise -> 2007 / 2008 -> ist kaum ein Tag vergangen, ohne dass willfährige und den Schatten-Kapitalisten sklavisch dienende Finanz-Eliten weltweit die Globalisierung in den Wirtschaftshimmel hoben. Die Spuren dieser gierigen und eiskalten brutalen Ausbeutung der Mehrheit der Menschen kann man überall betrachten. Und damit sind nicht nur die extrem vielen Suppen-Küchen in US-amerikanischen Städten gemeint. Das Scheitern der verfahrenen Verhandlungen um das Freihandelsabkommen TTIP sind ein Beweis dafür, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr von atlantischen Netzwerkern blenden lassen. Es sind Verhandlungen dieser Art, bei denen nicht einmal die meisten Politiker, Manager oder Wirtschaftswissenschaftler bis heute wissen, worum es im Kern eigentlich geht. Es ist die absolute Missachtung der Mehrheit durch die unverschämten Forderungen der Schatten-Kapitalisten, die dazu geführt hat, dass in ganz Europa eine massive Ablehnungsfront gegen die USA entsteht. Der frühere Anti-Amerikanismus ist dagegen bereits jetzt schon nur noch Peanuts. Die schwelenden Probleme zwischen den USA und Europa sind symptomatisch für die wachsende Verschlechterung der transatlantischen Beziehungen. Trotzdem wird es einen totalen Bruch mit den USA nicht geben. Nur die Märchen-Erzählerei der atlantischen Netzwerker von den vielen Vorteilen der Globalisierung wird auf dem Müll-Haufen der Geschichte landen.
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