„Führt die Affäre KTzG ”
zu inneren Unruhen oder gar zum Bürgerkrieg?
04. März 2011
Wer zurzeit TV- oder Printmedien sieht oder liest, der fühlt sich verschaukelt und hinters Licht geführt.
In diversen Printmedien werden zum Thema KTzG Umfrageergebnisse veröffentlicht. Eine kleine Auswahl vom 24. Februar 2011 zeigt, wie vermeintlich extrem unterschiedlich die Menschen in unserer Heimat abzustimmen scheinen.
Denn vorgeblich wollen Bild – Leser den Lügenbaron weiter im Amt halten. Die Leser von der Welt oder der Frankfurter Rundschau sehen es aber völlig anders.
Nach der Abstimmung in den vorgenannten Zeitungen sollte KTzG sofort zurücktreten.
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WELT ONLINE
24. Februar 2011 / 09:55 Uhr
Schlagzeile:
„Bei Plasberg erhält Guttenberg evangelischen Beistand”.
Umfrage:
Soll Guttenberg wegen der Plagiatsvorwürfe zurücktreten?
Abgegebene Stimmen laut WELT ONLINE: 23573.
Ergebnis Antwort 1: JA – 86%
Ergebnis Antwort 2: NEIN – 14%
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Frankfurter Rundschau
24. Februar 2011 / 10:10 Uhr
Umfrage:
Soll Karl-Theodor zu Guttenberg Minister bleiben?
Einer Emnid – Umfrage zufolge wollen 68% der Befragten, dass Karl – Theodor zu Guttenberg im Amt bleibt.
Was denken Sie?
89% - Er sollte abtreten. Er hat sich unglaubwürdig gemacht.
8% - Er sollte weitermachen. Die Vorwürfe haben nichts mit seiner Politik zu tun.
3% - Zu Guttenberg ist mir egal.
Keine Angaben zur Anzahl der abgegebenen Stimmen.
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BILD ONLINE
24. Februar 2011 – 00:07 Uhr
Schlagzeile:
„227175 BILD – Leser wollen, dass Guttenberg Minister bleibt”!
Auf die Frage: „Soll Guttenberg im Amt bleiben”?,
sollen angeblich 87% mit JA geantwortet haben!
Zitat Bild aus dem Begleittext:
Überwältigende Resonanz auf den großen Guttenberg – Entscheid von BILD. Gestern haben wir Sie gefragt: Soll Guttenberg im Amt bleiben? Oder soll der Minister zurücktreten?
Zitat Ende.
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Wo und wen man im Moment zum Thema KTzG befragt [ 81,742 Millionen Einwohner / Stand August 2010 ] – die Antworten sind überwiegend kritisch und ablehnend.
Durchschnittlich möchten rund 76% der Bevölkerung, dass der Verteidigungsbaron von seinen Ämtern zurücktritt.
Was also spielt sich in unserer Heimat ab?
Welcher Horrorfilm läuft da?
Ist dieses Szenario schon die Übernahme der Macht im Staat durch die Bildzeitung?
Werden die gutgläubigen Menschen in unserer Heimat Zeitzeugen einer politischen Wende hin zu einer
Mediendiktatur?
Wird mit fragwürdigen Mitteln der Darstellungskunst das politische Geschehen zurechtgebastelt auf die Wünsche weniger Kapitaleigner?
Denn im Fall KTzG werden durch die Selektion spektakulärer Ereignisse und durch eine dubiose effektsichere Inszenierung für den Adeligen genehme Rahmenbedingungen gestaltet, die bereits weite Teile unseres Mediensystems verseucht haben. Die Bildzeitung stellt offensichtlich das Interesse der Massenmedien sowie des Springerkonzerns vor die legitimen Interessen der deutschen Bürger.
Sie nutzt nachweislich in steigendem Maße die fatalen Einflussmöglichkeiten, um ihr genehme oder willfährige Politiker an die Macht zu schreiben oder dort zu halten.
Anders ist das Gebaren der Bildzeitung kaum noch zu erklären.
Bei vielen Tageszeitungen sitzen bereits Chefs an den Schalthebeln, die aus dem Journalistenpool des Springerkonzerns oder sogar direkt von der Bildzeitung kommen.
Demzufolge sind die Berichterstattungen zum Fall Guttenberg gefärbt und „geschönt”.
Besonders in den diversen journalistischen Texten ist manchmal sehr leicht die vorgegebene
„Marschrichtung”
zu erkennen. Mit der willfährigen regelmäßigen Unterstützung der sogenannten
TELEKRATIE
wächst die Gefahr der ständigen Wahrnehmungsverschiebung exponentiell an. Das Gefährdungspotential scheint im Fall KTzG die kritische Grenze zu überschreiten, denn durch Internetforen und Netzplattformen tauschen sich zunehmend immer mehr Menschen in unserer Heimat aus. Die dort geäußerten Meinungen sind jedoch alles Momentaufnahmen, die aber im Fall KTzG zu einer Verfestigung der Ablehnung geführt haben. Es ist also lediglich nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Boykottaufruf für TV- oder Printmedien gestartet wird. Der dadurch entstehende Schaden, wie zum Beispiel weiterer Stellabbau bei den Printmedien und der zu erwartende Rückgang von Werbeschaltungen in den TV – Medien, ist dann höchstwahrscheinlich die volksschädliche Folge von den ständigen Wahrheitsverdrehungen im Krisenfall KTzG. Die Welt der namentlich bekannten und anonymen Blogger scheint bei der Affäre KTzG aus den Fugen zu geraten. Äußerungen wie zu Beispiel:
„BILD ist nicht Deutschland”.
„Wer bezahlt die Bildredakteure und wofür”?
„Wenn einer schon mit dem goldenen Löffeln auf die Welt kommt und nur aus Profilsucht betrügen und belügen muss, kann man dem Mann nicht mehr trauen. Wenn der unter Druck, wie er ja selber zugegeben hat steht und jede Menge Fehler macht, was passiert wenn er richtig unter Druck gesetzt wird”?
„Was ist los in Deutschland Herr Guttenberg wird beim Betrügen erwischt, leugnet alles ab und darf Minister bleiben”?
„In Deutschland wird man entlassen, wenn man ein altes Brötchen vom Büfett verspeist, aber die CDU / CSU beklatschen den Täuscher zu Guttenberg”.
„Adelige dürfen straffrei betrügen, weil es sie menschlicher macht?
Das ist ausgemachter Schwachsinn”!
„Ein Doktor darf ein Narr sein, aber ein Narr niemals ein Doktor”.
„Weg mit dem Lügenbaron, weg mit dem, bevor es fürchterlich kracht”.
„Welchen Blödsinn will uns die Bildzeitung wieder verkaufen.
Mein Rat: Kaufboykott”!!!,
belegen die Verärgerung und die Frustration in der Bevölkerung. Sie ist lediglich eine extrem kleine Auswahl von mehr als eine Million gleichlautenden Email – Äußerungen im Netz.
Das ist kein Zufall, das ist kein Ausrutscher –
„DAS” ist das tatsächliche Stimmungsbild aus dem Volk.
Immer mehr Hartz IVler und alte Menschen hungern in unserem Land. Hartz IVler müssen ihre Wohnungen verlassen und frieren im Winter.
Kinder von Hartz IVlern werden immer häufiger hart von Mitschülern attackiert und von der Gemeinschaft ausgeschlossen.
Da schafft für viele das überhebliche sowie dekadente Verhalten von KTzG eine Anreicherung von gesellschaftlichem Sprengstoff.
Es ist nur sehr schwer vorstellbar, dass die Verantwortlichen in Washington nach den Unruhen im NAHEN OSTEN auch noch an Unruheherde in Westeuropa interessiert sind.
Der Verteidigungsbaron kann doch nicht ihr einziger Hoffnungsträger sein? Ein weiteres Festhalten an der Spalterperson ergibt keinen Sinn.
