Gastbeitrag ANONYMISIERT / Jahrmarkt der Informationen

Gastbeitrag

ANONYMISIERT

Jahrmarkt der Informationen

 

Seit dem Mittelalter ist der Jahrmarkt ein mehrtägiger Markt -> der in den Städten einmal jährlich stattfindet.

Mit zunehmender Verselbständigung der Städte

gehörten im Mittelalter die Jahrmärkte zu den wichtigsten

wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ereignissen!

Der Jahrmarkt erfüllte soziale Funktionen durch die Übermittlung von Nachrichten. Zu den Jahrmärkten im Mittelalter reisten auch ->

Gaukler-, Wahrsager und Quacksalber ->

an. Mit dem Neoliberalismus aus der Einführung der volksfeindlichen und volksschädlichen ->

AGENDA 2010 ->

ist der

Jahrmarkt der Informationen

zur dauerhaften Einrichtung geworden -> in dem Botschaften von ->

DRITTEN ->

vorgetragen werden -> damit der eigentliche Nutznießer nicht in Erscheinung treten muß. In dem Artikel vom WELT vom 28. Januar 2026 ->

Finanzunternehmer

„Perfekt für KI geeignet“

Maschmeyer will deutsches Verwaltungspersonal

„fast komplett“ streichen ->

wird zum Beispiel ausgeführt ->

ZITAT / AUSZÜGE:

Für den TV-Investor Carsten Maschmeyer eignet sich die deutsche Bürokratie perfekt für die Übernahme von KI. Deshalb wirbt er für eine radikale Lösung nach dem Motto: „Routinen automatisieren und Sonderfälle vermenschlichen.“ Der Finanzunternehmer und TV-Investor Carsten Maschmeyer [ > Die Höhle der Löwen < ] fordert eine nahezu vollständige Automatisierung der deutschen Verwaltung durch Künstliche Intelligenz.

„Die deutsche Verwaltung muss durch KI ersetzt werden,

und zwar quasi komplett“,

sagte Maschmeyer im Interview mit der > Neuen Osnabrücker Zeitung < und plädierte für einen radikalen Umbau staatlicher Verwaltungsstrukturen -> um Verfahren deutlich zu beschleunigen und Kosten zu senken. Entscheidungen könnten dann binnen Sekunden getroffen werden. Genehmigungen, Förderanträge und Verwaltungsakte seien weitgehend standardisierte Prozesse -> die sich technisch automatisieren ließen. Es ist nicht sehr kreativ, zu überprüfen, ob bei einem Antrag auf einen neuen Personalausweis alle Kästchen richtige angekreuzt sind.

Ersetzen wir die Verwaltung durch KI.

Und zwar komplett ->

schrieb Maschmeyer auch in einem Beitrag auf der Plattform X -> in dem er seine Forderung noch einmal bekräftigte. Verwaltung sei an Recht und Gesetz gebunden und bestehe zu großen Teilen aus Routinetätigkeiten.

Damit ist sie perfekt für

die Übernahme durch KI geeignet!

Die Chance liege in deutlich schnelleren Entscheidungen sowie langfristig sinkenden Pensionslasten. Zugleich betonte Maschmeyer -> dass nicht alle Bereiche der Verwaltung automatisiert werden könnten. Dort -> wo Empathie und Ermessensspielräume erforderlich seien –> etwa in Bürgerbüros -> der Jugendhilfe oder bei der Polizei -> werde es weiterhin Menschen brauchen.

Routinen automatisieren

und Sonderfälle vermenschlichen ->

formulierte er. Mitarbeiter aus automatisierten Bereichen könnten in diesen Feldern eingesetzt werden. Es gehe ihm bei der Idee auch nicht um einen Abbau von Stellen.

Und nein, ich möchte keine Massenentlassungen

im öffentlichen Dienst ->

schrieb er. Der Altersdurchschnitt in der Verwaltung sei ohnehin hoch -> ein Umbau könne schrittweise erfolgen.

Langfristig ließen sich so auch die enormen

Pensionskosten deutlich reduzieren!

ZITAT / AUSZÜGE ENDE!

Übrigens….

…. nur zur Erinnerung -> am 07. März 2011 erschien von MARKUS GRILL im SPIEGEL der Artikel ->

Männerfreunde Schröder-Maschmeyer

Der Altkanzler und der Multi-Millionär

ZITAT / AUSZÜGE

Es ist ein tiefer Einblick in die Geschäftsbeziehungen zweier mächtiger Männer: Der langjährige Chef des Finanzdienstleisters AWD, Carsten Maschmeyer, kaufte Gerhard Schröder die Rechte an dessen Memoiren ab – und zahlte dem Altkanzler dafür rund eine Million Euro. Was verbindet die beiden Niedersachsen? 1998 hatte Maschmeyer bereits eine Anzeigenkampagne für Schröder bezahlt. Einen Tag vor der Landtagswahl in Niedersachsen erschien in vielen regionalen Zeitungen ein Inserat mit dem Titel

Ein Niedersachse muss Kanzler werden!

Er habe Schröder damals aber persönlich noch gar nicht gekannt, versichert Maschmeyer. Dazu sei es erst im August 2002 gekommen, im Rahmen eines privaten Treffens.

„Ich war fürchterlich aufgeregt und fragte,

wo muss ich mich setzen“,

erzählt Maschmeyer.

„Da sagte ich: ‚Herr Bundeskanzler…’ und er sagte:

Hör auf! Ich bin der Gerd.“

Auch Schröder erwies Maschmeyer gelegentlich einen Gefallen: Am 01. Dezember 2004 trat der Kanzler auf einer Veranstaltung des im Berliner Hotel Estrel auf. Was dann passierte, schildert die AWD-Mitarbeiterzeitung in schönster Ergriffenheit: Carsten Maschmeyer kündigte als besonderen Ehrengast den deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder an! Das hatte niemand erwartet – der Bundeskanzler bei einer AWD-Vertriebstagung! Seine Botschaft: SIE als AWD-Mitarbeiter und Mitarbeiterin erfüllen eine staatsersetzende Funktion. Sichern Sie die Rente Ihrer Mandanten, denn der Staat kann es nicht. Private Vorsorge lautet das Gebot der Stunde. Die überwältigten Zuhörer dankten es ihm mit Standing Ovation. Wenige Tage später durfte Maschmeyer den Kanzler auf seiner Auslandsreise nach China begleiten. Schröder verstand sich damals als oberster Handlungsreisender der Deutschland AG. Der Ex-Kanzler ist nicht das einzige Mitglied der damaligen rot-grünen Regierung, das heute noch Kontakt zu Maschmeyer pflegt: Auch Ex-Arbeitsminister Walter Riester hat inzwischen einen Vertrag mit der Beratungsfirma MaschmeyerRürup. Schon als Bundestagsabgeordneter kassierte der SPD-Politiker Riester mehrere tausend Euro Honorar vom AWD, wie er gegenüber der Bundestagsverwaltung einräumte. Dem SPIEGEL sagte der frühere Vorsitzende der Sachverständigenrats, Bert Rürup: „Wir haben mit Riester einen Vertrag, dass er uns exklusiv als Berater zur Verfügung steht, wenn wir beispielsweise über die betriebliche Altersvorsorge einen Auftrag bekommen.“ Zur Eröffnung der Beratungsfirma MaschmeyerRürup erschien vergangenes Jahr nebst Riester auch Schröder und versicherte: „Ich bin mit den beiden Gründern persönlich befreundet.“ Mit dem Spruch wirbt Maschmeyers Beratungsfirma bis heute auf Ihrer Homepage.

ZITAT / AUSZÜGE ENDE!

Aus der Verknüpfung der Inhalte der beiden Artikel wird der Zusammenhang zur angestrebten Bankenunion und Kapitalmarktunion über die Einrichtung von Cloud-Systemen erkennbar. Die angesprochene Niedersächsische Landtagswahl war am 01. März 1998. Die Bundestagswahl 1998 fand am 27. September 1998 statt. Die Geburtsstunde der JAHRHUNDERTREFORM Riester-Rente geht weiter zurück als bisher bekannt. Unter der der rot-grünen Bundesregierung trat das Altersvermögensgesetz vom 26. Juni 2001 mit Wirkung zum 01. Januar 2002 in Kraft. Die unvererbliche Riester-Rente ist nach dem Altersvermögensgesetz bei Rentenbezug in voller Höhe als Renteneinkünfte zu versteuern. Aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 09. Oktober 2001 hatte das Bundesverfassungsgericht mit Urteil vom 06. März 2002 [ 2 Bvl 17/99 ] die ungleiche Besteuerung bei Renten und Pensionen für verfassungswidrig erklärt und den Gesetzgeber dazu verpflichtet -> bis spätestens zum 01. Januar 2005 eine Neuregelung zu treffen. Über die so genannte Rürup-Kommission wurde das Alterseinkünftegesetz vom 05. Juli 2004 geschaffen -> das zum 01. Januar 2005 in Kraft trat. Zum 01. Januar 2005 wurde die unvererbliche und unkündbare Rürup-Rente und die so bezeichnete nachgelagerte Rentenbesteuerung für die gesetzliche Rente und für die Rürup-Rente mit einer Übergangszeit von 2005 bis 2040 geschaffen. Die nachgelagerte Besteuerung ist die volle Besteuerung der Rente mit einer Übergangszeit von 35 Jahren. Eine vorgelagerte Besteuerung von Renten gibt es nicht. Bis zum Kalenderjahr 2004 wurde die gesetzliche Rente mit dem so bezeichneten Ertragsanteil -> einem rechnerischen Zinsanteil -> versteuert. Mit der Einführung von Hartz-IV ab dem 01. Januar 2005 begann daneben die Zeit der Lügen- und Märchengeschichten um die Hartz-IV-Sicherheit der Riester-Rente. Mit dem Wachstumschancengesetz vom 27. März 2024 wurde die Übergangszeit der nachgelagerten Besteuerung der gesetzlichen Rente und der Rürup-Rente um weitere 18 Jahre bis zum Kalenderjahr 2058 verlängert. Einen Tag nach der Veröffentlichung des Urteils vom 19. Mai 2021 [ X R 33/19 ] vom Bundesfinanzhof zur doppelten Besteuerung von Altervorsorgeaufwendungen hatte der SPD-Genosse und damalige Bundesfinanzminister ->

Olaf Scholz ->

bereits die Verlängerung um 18 Jahre medienwirksam angekündigt -> die er in seiner Zeit als Bundeskanzler umgesetzt hat. Durch die volksschädliche und volksfeindliche ->

AGENDA 2010 ->

wurde die gesetzliche und private Altersvorsorge aus Renten und Pensionen in eine verrückte Welt der Besteuerung überführt. 6 Fragen aus der Anfangszeit der Männerfreundschaft zwischen Schröder und Maschmeyer stehen noch immer unbeantwortet im Raum:

1.

Woher wusste der SPD-Genosse und Bundeskanzler Gerd Schröder nach der Bundestagswahl vom 27. September 1998 und vor der Einführung der Riester-Rente zum 26. Juni 2001 -> dass das Bundesverfassungsgericht am 09. Oktober 2001 eine ungleiche Besteuerung von Renten und Pensionen für verfassungswidrig erklärt?

2.

Warum erfolgte zum 01. Januar 2002 die volle Besteuerung der privaten Riester-Rente -> wenn das Modell der vollen Besteuerung von Renten erst 3 Jahre später durch die  Rürup-Kommission geschaffen wurde?

3.

Warum müssen Renten und Pensionen gleich besteuert werden?

4.

Entsteht aus der ungleichen Rentenbesteuerung von „Riester“ und „Rürup“ -> die im Kalenderjahr 2058 endet -> eine Verfassungswidrigkeit?

5.

Werden für die Ziele des Neoliberalismus das Bundesverfassungsgericht seit 2001 und der Bundesfinanzhof seit 2021 von politischen Netzwerken instrumentalisiert?

6.

Dient das Wachstumschancengesetz aus dem Kalenderjahr 2024 mit der Überleitung der nachgelagerte Besteuerung auf 53 Jahre nur zur Verschleierung der Einführung von Cloud-Systemen durch das Altersvermögensgesetz aus dem Kalenderjahr 2001?

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Maschmeyer will womöglich mit seinen radikalen Vorschlägen zur KI Künstlichen Intelligenz die Bundesrepublik Deutschland in ein neues Zeitalter und in eine neue Finanzwelt katapultieren. Mit dem neoliberalen Jahrmarkt der Informationen zur Umsetzung einer KI stellen sich 2 Grundsatzfragen:

1.

Quo vadis – Wohin gehst du?

2.

Cui Bono – Wem nützt es?

Die tiefere Bedeutung der Frage ->

Quo vadis ->

soll die Menschen anregen -> ihre Richtung und ihren Zweck zu überdenken und fordert sie auf -> über die Ziele nachzudenken und die Konsequenzen richtig abzuschätzen -> insbesondere wenn diese fragwürdig sind. Die Frage und Redewendung ->

Cui Bono ->

ist ein geflügeltes Wort -> um nach dem eigentlicher Nutznießer von Anregungen DRITTER zu fragen. Die Aussage von Maschmeyer ->

„Perfekt für KI geeignet“

könnte zum Beispiel der Umsetzung einer Bankenunion und Kapitalmarktunion dienen. Mit der automatisierten Bearbeitungsroutine aller Daten zwischen Finanzverwaltung-, Deutsche Rentenversicherung und Versicherungsgesellschaften wird seit dem Kalenderjahr 2002 die Riester-Zulage berechnet. Ein CUT im Datenzugriff auf die persönlichen Wirtschaftsdaten aller Bürgerinnen und Bürger hätte fatale Auswirkungen auf die Geschäftsfelder von Softwarekonzernen-,  FinTech-Konzernen und dem Online-Versand von Versandhaus-Konzernen. KI ist nur umsetzbar -> wenn über Cloud-Systeme auf alle Wirtschaftsdaten Zugriff genommen werden kann.

Die Riester-Rente war mit dem Altersvermögensgesetz

vom 26. Juni 2001 durch die Aufhebung des Steuergeheimnisses

vermutlich das Pilotprojekt für den

Jahrmarkt der Informationen!

Denn vermutlich scheint über den geschlossenen Kreis aus der sogenannten Hannover Connection ein neoliberaler ->

Jahrmarkt der Informationen ->

in der Bundesrepublik Deutschland entstanden zu sein! Diese Ansicht wird immer öfter von Steuer-, Finanz- und Wirtschafts-Expertinnen und Steuer-, Finanz- und Wirtschafts-Experten -> sowie von besorgten Soziologinnen und Soziologen mit einer soliden Berufs- und Lebenserfahrung vertreten!

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DER DEUTSCHE DENKERKREIS

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