Die Nachwehen der US-Kriege / Teil 518 / Foreign Military Financing

Foreign Military Financing

 

Foreign Military Financing -> kurz FMF genannt -> bedeutet auf DEUTSCH ->

AUSWÄRTIGE MILITÄRISCHE FINANZIERUNG!

FMF ist ein Finanz-Programm für Militärhilfe des US-Außenministeriums mit der Zielsetzung -> die Sicherheitspolitik der USA zu unterstützen. Der US-Kongress -> der in der Verfassung der USA als legislativer Wächter der Souveränität -> sowie des Haushalts festgelegt ist -> muss jedes Jahr einer ganzheitlichen Vorlage des Außenministeriums zustimmen.

Nutznießer des FMF-Programms sind überwiegend

langjährige Verbündete der USA in politisch instabilen Regionen!

Wie beispielsweise auch die Major non-NATO allies. Die Bezeichnung ->

Major non-NATO ally ->

also wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter -> ist eine von der US-Regierung vergebene offizielle Bezeichnung für eine Reihe von Nationalstaaten -> die besonders enge diplomatische und strategische Beziehungen zu den USA pflegen -> aber aus diversen  Gründen nicht Mitglied des NATO-BÜNDNISSES sind und auch nicht werden möchten. Die Vergabe dieser Bezeichnung ->

Major non-NATO ally ->

ist nicht mit einem Verteidigungs- oder Wirtschafts-Bündnis gleichzusetzen. Die Bezeichnung ->

Major non-NATO ally ->

gewährt den ausgesuchten Nationalstaaten gewisse politische, wirtschaftliche und militärische Vorteile -> die anderen Nationalstaaten außerhalb dem NATO-BÜNDNIS nicht zuteilwerden. Über den politischen und wirtschaftlichen Steuerungseffekt hinaus ist das FMF-Programm an die Vorgabe geknüpft -> dass es sich um Darlehen oder Kredite handelt -> mit denen die begünstigten Nationalstaaten nur Rüstungsgüter der USA kaufen dürfen. Darüber hinaus müssen sich die Nationalstaaten vor dem Weiterverkauf von Rüstungsgütern aus US-Produktion mit dem US-Außenministerium beraten. Die politische Grund-Linie des FMF-Programms wird vom Büro für politisch-militärische Angelegenheiten -> unter dem Staatssekretär für Abrüstungskontrolle und internationale Sicherheit im Außenministerium -> ausgearbeitet. Die ->

DEFENCE SECURITY COOPERATION AGENCY ->

im Pentagon überwacht die Durchführung und zum Beispiel die Abschlüsse von Kaufverträgen.

Übrigens….

…. worüber deutsche Medien äußerst selten berichten -> ist die belegbare Tatsache -> dass die amtierenden Bundesregierungen -> bereits seit vielen Jahren -> mit  Milliarden US-Dollar in militärische Entwicklungshilfe der USA investieren mussten.

Obwohl das FMF-Programm für souveräne Nationalstaaten gedacht

ist -> haben die USA im August 2023 im Rahmen des FMF-Programms erstmals

Militärhilfe für Taiwan genehmigt!

Inmitten von der wachsenden Spannungen mit der Volksrepublik China hat die Regierung des 46. US-Präsidenten ->

JOE BIDEN ->

zum ersten Mal direkte Militärhilfe für Taiwan im Rahmen eines Hilfsprogramms für ausländische Regierungen genehmigt. Das US-Außenministerium informierte den US-Kongress über die Bereitstellung von 80 Millionen US-Dollar -> das sind rund 73 Millionen Euro -> wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Gemessen an den aktuellen Waffen- und Munitionsverkäufen an Taiwan handelt es sich um eine relativ kleine Summe. Doch muss berücksichtigt werden -> dass die 80 Millionen US-Dollar das erste Mal ist -> dass Taiwan im Rahmen des FMF-Programms für ausländische Regierungen beziehungsweise -> souveräne Nationalstaaten unterstützt wird. Schon Ende Juni 2023 hatten die USA erklärt Taiwan Munition und militärische Ersatzteile im Wert von 440 Millionen US-Dollar -> das sind rund 405 Millionen Euro -> zu verkaufen. Diese Erklärung im Juni 2023 hatte schon zu politischen Verstimmungen in der Volksrepublik China geführt. Nachdem nun der 46. US-Präsident ->

JOE BIDEN ->

direkte Militärhilfe für Taiwan genehmigte -> war der Ärger mit Peking vorprogrammiert. In Washington beeilte man sich -> mit einem schnellen politischen Statement die Gemüter in Peking zu beruhigen.

Das dürfte erneut nicht gelungen sein!

Denn die USA verkaufen seit langer Zeit Waffen an Taiwan -> aber erkennen jedoch nur die Volksrepublik China diplomatisch an. Peking betrachtet die selbstverwaltete Insel Taiwan als Teil des Territoriums der Volksrepublik China -> den man wieder mit dem Festland vereinigen möchte.

Notfalls eventuell mit militärischer Gewalt!

Diplomatische Beziehungen anderer Nationalstaaten -> besonders von NATO- und EU-Mitgliedstaaten zu Taiwan betrachtet die Volksrepublik China als Verletzung seiner „SO“ dargestellten ->

EIN-CHINA-POLITIK.

Das US-Außenministerium bemühte sich vermutlich deshalb -> dass die erstmalige Waffenlieferung für Taiwan im Rahmen des FMT-Programms nicht bedeutet -> dass dadurch die Souveränität Taiwans anerkannt werde. Gemäß einer veröffentlichten Stellungnahme der US-Regierung handelte es sich lediglich darum -> dass man Taiwan dabei helfen wollte -> die Selbstverteidigungs-Fähigkeiten durch gemeinsame Verteidigungs-Kapazitäten und maritime Sicherheit zu stärken.

Denn die USA haben angeblich ein bleibendes

Interesse an Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan!

Das taiwanische Verteidigungsministerium erklärte zusätzlich -> dass die Militärhilfe aus den USA für den regionalem Frieden und Stabilität beitragen wird.

Das bewerten die Politikerinnen und Politiker in Peking völlig anders!

Militär-Historikerinnen, Militär-Historiker, Politologinnen und Politologen aus der Volksrepublik China vermuten jetzt sogar -> dass durch die Fehlleistungen und fortwährenden politischen Provokationen des amtierenden 46. US-Präsidenten ->

JOE BIDEN ->

der Krieg in der Ukraine erst ausgelöst werden konnte. Dieser chinesischer Einschätzung schließen sich offensichtlich immer mehr Militär-Historikerinnen, Militär-Historiker, Politologinnen, Politologen, Konflikt-Forscherinnen und Konfliktforscher aus dem „SO“ bezeichneten ->

WESTEN ->

an. Es handelt sich dabei um Militär-Historikerinnen, Militär-Historiker, Politologinnen, Politologen, Konflikt-Forscherinnen und Konfliktforscher -> die zum großen Teil noch unabhängig von der ideologischen Beeinflussung von Politikerinnen, Politiker, Parteien und Regierungen -> wissenschaftlich korrekt arbeiten dürfen. Hinzu kommt -> dass immer mehr US-Bürgerinnen und US-Bürger das politische, wirtschaftliche und militärische Agieren des 46. US-Präsidenten ->

JOE BIDEN ->

im Pazifik -> sowie auch in der Ukraine zunehmend kritischer beurteilen. Mit der umfassenden diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Strategie ->

Pivot to Asia ->

wollten OBAMA und BIDEN die Vorherrschaft der USA in Asien sicherstellen. Doch Freunde und Verbündete der USA -> sowie die meisten NATO-Mitgliedstaaten stellten bereits nach kurzer Zeit die politische, finanzielle, wirtschaftliche und militärische Orientierung der USA auf den asiatischen Wirtschaftsraum immer stärker infrage.

BARACK OBAMA ->

war bekanntlich von 2009 bis 2017 der 44. Präsident der USA.

Übrigens….

…. bevor es möglicherweise völlig in Vergessenheit gerät -> gemeinsam mit dem Politiker der demokratischen Partei ->

JOE BIDEN ->

der während der Amtszeit OBAMAS der 47. Vize-Präsident der USA war.

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