FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGER!
In den Jahren von 1950 bis 1960 wurde intensiv der politische WAHL-SLOGAN ->
FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGER ->
von Politikerinnen, Politiker, Journalistinnen und Journalisten sowie von Managerinnen und Manager der deutschen Automobil-Industrie verbreitet. Damals nahezu ein ->
ZAUBER-SATZ!
Denn mit dem Slogan konnte man in den Wirtschafts-Wunder-Jahren quasi alles verkaufen -> was zum ->
LEBEN in FREIHEIT ->
gehörte. Der politische WAHL-SLOGAN ->
FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGER ->
begeisterte die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger und sollte Jahrzehntelang die Gesellschaft, Städte und Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland prägen.
FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGER ->
war ein wunderbarer Satz!
Quasi der emanzipatorische Ruf nach allem -> was die FREIHEIT versprach!
Mit dem KÄFER aus dem VOLKSWAGEN-KONZERN wurde der Grundstein zum Sinnbild der aufkommenden automobilen Gesellschaft gelegt -> an dem auch der KADETT von der OPEL AG aus Bochum -> sowie auch der TAUNUS von der deutschen FORD AG in Köln gehörte. Wer als Politikerin, Politiker, Städteplanerin und Städteplaner Erfolg haben wollte -> bereitete den ->
PERSONEN-KRAFT-WAGEN ->
kurz PKW genannt -> den Weg. Verkehrsflächen aller Art wurden konzipiert -> teilweise auch mit mehrspurigen Fahrbahnen. Park-Plätze und Park-Häuser in den Innenstädten schossen aus dem Boden und die Garage oder der Parkplatz am Eigenheim wurde zum Standard für Eigentums-Wohnungen und Einfamilienhäuser und auch für Büro-Gebäude. Der PKW war als Status-Symbol für die meisten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger nicht mehr wegzudenken.
Der PKW wurde zum
Symbol der wirtschaftlichen Kraft der
Bundesrepublik Deutschland!
Nahezu unbeirrbar und unbemerkt wurde das Leitbild der auto-gerechten Stadt ein Erfolg. Eine verhängnisvolle Entwicklung nahm ihren Lauf -> denn mit zunehmenden Individual-Verkehr nahm die Nutzung des öffentlichen Nah-Verkehrs rapide ab. Die Erfolgsgeschichte des PKW türmte sich zu einem gigantischen Problemberg für Politikerin, Politiker, Städteplanerin und Städteplaner auf -> denn überall fehlten plötzlich mehrspurige Fahrbahnen und Park-Plätze und Park-Häuser. Der „SO“ bezeichnete ->
RUHENDE VERKEHR ->
entwickelte sich zu einer in Blech geprägten Form von störenden Metall. Was quasi explosionsartig den Anstoß zur wachsenden Kritik gab -> dass war der „SO“ bezeichnete ->
DIESEL-SKANDAL ->
des VOLKSWAGEN-KONZERNS -> indem auch andere deutsche und europäische Automobil-Hersteller verwickelt waren. Was bedingt durch den „SO“ bezeichneten ->
DIESEL-SKANDAL ->
politisch in Gang gesetzt wurde und zur ->
KLIMA- und UMWELT-IDEOLOGIE ->
von einigen Politikerinnen und Politikern sowie von den Medien hochgejubelt wurde -> das war urplötzlich ein Teil einer Umkehrung der viralen Erfolgs-Geschichte des PKW in einen gigantischen Problemberg der Moderne. Schadstoff- und Lärm-Emissionen können Bewohnerinnen und Bewohner krank machen. Straßen- und Schienen-Stränge sind oft trennende Barrieren in der Stadt sehr häufig Ursachen für den Niedergang ganzer Stadtviertel. Deshalb sucht man nach Wegen -> wie man die Lebensqualität in deutschen Städten und Gemeinden steigern kann. Das ->
9-EURO-TICKET ->
war ein vom 01. Juni 2022 bis zum 31. August 2022 ein befristetes Sonder-Angebot im öffentlichen Personen-Nah-Verkehr -> kurz ÖPNV genannt. Das
9-EURO-TICKET ->
war eine bundesweit gültige Monatskarte -> die nur 9,00 Euro kostete und somit deutlich günstiger als reguläre Fahrkarten zur Benutzung des ÖPNV war. Der Andrang auf den Stadt- und Regional-Verkehr war unerwartet hoch und zeigte -> dass der ÖPNV durchaus gegen den Individual-Verkehr eine Chance haben kann -> wenn er problemlos funktioniert und bezahlbar ist. Doch Einsicht in die Zukunft der problemlos funktionierenden Mobilität ergibt für Politikerinnen und Politiker weniger aus der Lektüre der neuesten Prospekte der deutschen Autohersteller für Elektro-Automobile. Denn der alltägliche Stau in den großen Städten zu Zeiten der RUSH-HOUR -> sowie das Abstellen oder Parken von PKW -> ist bei Automobilen mit Diesel- oder Benzin-Motoren exakt das gleiche Problem. Veröffentlichte Studien in deutschen Medien belegen -> dass eine Fahrt mit dem PKW von Zuhause zur Arbeit 90 mal mehr Raum beansprucht -> als dieselbe Fahrt mit Bus oder Straßenbahn. Belastet wird die Stadt als Wohnort auch durch das ganze „SO“ bezeichnete ->
STEHENDE BLECH ->
das jede Vorstellungen von der schönen und lebenswerten Stadt absurdum führt. Eine möglichst schnelle Überwindung von Räumen durch beschleunigte Verkehrsmittel gilt erfahrenen Städte- und Verkehrsplanerinnen und Städte- und Verkehrsplaner nach wie vor als Leitlinie moderner ->
MOBILITÄTS-POLITIK!
Denn Beschleunigung wird in den meisten Industriestaaten mit ökonomischem Fortschritt, technischer Modernisierung und räumlicher Unabhängigkeit gleichgesetzt. Innovative ->
MOBILITÄTS-POLITIK ->
ist deshalb ein ganz besonderer Wert und hat die Philosophie von einer autogerechten Stadt längst überlebt und mit der völlig verfahrenen Ideologie von KLIMA-VERÄNDERUNGEN und ENERGIE-WANDEL nur extrem wenig gemeinsam. Erhöhte individuelle Beweglichkeit durch den ÖPNV bedarf dem Ausbau von modernen
Massen-Transportmitteln ->
wie Bussen und Bahnen -> damit Entfernungen zwischen den verschiedenen Bereichen des täglichen Lebens schneller und auch kostengünstiger überwunden werden können.
Fahrtzeit-Einsparung ist heute das Zauberwort!
Gerade im Verkehrs-Dickicht von Metropolen wie Berlin, München, Hamburg, Köln, Dresden, Stuutgart oder Frankfurt zeigt die Herkules-Aufgabe und die Grenzen der Funktionsfähigkeit des ÖPNV auf -> sowie auch das Versagen der deutschen Verkehrs-Politik. Bereits im Jahr 2015 pendelten in der Bundesrepublik Deutschland 60% aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Arbeitsplätzen in eine andere Stadt oder Gemeinde. Im Jahr 2000 waren es nur 53% gewesen. Die autogerechte Stadt hat sich überlebt -> denn sie bringt Lärm und führt zur gesundheitsschädlichen Luftverschmutzung. Die autogerechte Stadt führt darüber hinaus zu einem irrwitzigen Flächenbedarf. Die Schaffung von leistungsfähigen Angeboten im öffentlichen Personen-Nah-Verkehr ist deshalb eine Kern-Aufgabe für alle Politikerinnen und Politiker aus allen deutschen Parteien und nicht die unsinnigen Diskussionen darüber -> wie man mit aller Macht noch mehr Elektro-Automobile auf deutsche Straßen bekommt. Dass die Ministerinnen und Minister der amtierenden Bundesregierung -> sowie in den Landesregierungen in der 16 Bundesländern regelmäßig an praktischen Anforderungen scheitern zeigt auch die Tatsache -> dass man die ->
FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGER ->
mit dem ->
9-EURO-TICKET ->
nicht fortsetzen konnte -> oder wollte.
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