Gastbeitrag
ANONYMISIERT
Das Ruhrgebiet
soll
GRÜN und CO2-FREI werden
Auch heute noch hat der so genannte Bauherren-Erlass -> ursprünglich aus August 1972 -> steuerlich seine Gültigkeit. In diesem Erlass ist geregelt -> in welcher Höhe Funktionsträgergebühren für so genannte weiche Kosten -> wie zum Beispiel für die Vermittlung der Zwischen- und Endfinanzierung, ein Disagio bei den Darlehen, Miet-Garantien und Teile der technischen und wirtschaftlichen Baubetreuung als sofort abzugsfähige Werbungskosten anstelle als Abschreibung auf Baukosten anerkannt werden. Die ->
Baukosten ->
können seit der Einführung der volksschädlichen und volksfeindlichen ->
Agenda 2010 ->
nur noch über eine Laufzeit von 50 Jahren mit jährlich 2% abgeschrieben werden.
Die degressive Abschreibung für Neubau-Immobilien der
Kapitalanleger und die 7b-Abschreibung für Eigennutzer wurden abgeschafft.
Bei einem Bauherren-Modell schließen sich Kapitalanleger zu einer ->
Bauherren-Gemeinschaft ->
zusammen -> die auf eigene Rechnung und im eigenen Namen ein Bauvorhaben errichten. Das Bauherren-Risiko und das Baukosten-Risiko -> zum Beispiel für die Errichtung von Eigentumswohnungen -> trägt die Bauherren-Gemeinschaft. Die Bauherren-Gemeinschaft besteht nur während der Bauphase. Nach der Fertigstellung von Eigentumswohnungen entsteht aus der Bauherren-Gemeinschaft genauso wie bei einem Ersterwerber-Modell automatisch eine ->
Wohnungs-Eigentümer-Gemeinschaft ->
nach dem Wohnungs-Eigentums-Gesetz. Bei einem Ersterwerber-Modell wird durch eine Bauträgergesellschaft im eigenen Namen und für eigene Rechnung ein Bauvorhaben errichtet und in der Regel während der Bauphase zu einem Festpreis an Kaufinteressenten veräußert. Im Bauherren-Modell ist wirtschaftlich und rechtlich ein Baubeginn erst möglich -> wenn die Bauherren-Gemeinschaft vertraglich geschlossen ist. Bei einem Ersterwerber-Modell ist dagegen ein Baubeginn bereits möglich -> wenn ein bestimmter Teil der Eigentumswohnungen von Kaufinteressenten gezeichnet ist und die begleitende Bank die Gesamtfinanzierung entsprechend der Bonität des Bauträgers freigibt. Aufgrund des Fehlens eines Eigeninteresses der Initiatoren eines Bauherren-Modells an einer Baukosten-Disziplin bestanden zwischen den prospektierten Gesamt-Gestehungskosten und den endgültigen Gesamt-Gestehungskosten oftmals ein großer Unterschied.
Eine Baukosten-Garantie ist im Bauherren-Modell nicht üblich.
Durch das fehlende Fachwissen der Bauherren -> die zivilrechtlich in der Bauherren-Gemeinschaft die Entscheidungen tragen -> liefen die Gesamt-Gestehungskosten für große Bauvorhaben oftmals aus dem Ruder.
Die Bauherren mussten für Fehlentscheidungen
anschließend finanziell gemeinsam kräftig nachlegen.
Das Bauherren-Modell fand zusätzlich durch Betriebsprüfungen der Finanzverwaltung wirtschaftlich und steuerlich sein frühes Ende. So wurden zum Beispiel interne Ausgleichszahlungen für weiche Baukosten aus den Funktionsträgergebühren in harte Baukosten der beteiligten Unternehmen aus den Firmen-Gruppen der Initiatoren durch die Finanzverwaltung nicht als sofort abzugsfähige Werbungskosten anerkannt. Die Zuordnungen der bezeichneten Leistungen wurden von der Finanzverwaltung auf ein Normalmaß zurechtgerückt. Bis zum Kalenderjahr 1986 war es im Bauherren-Modell mit einer 10-jährigen Bindungsfrist möglich -> bei Wohnungen auf die Umsatzsteuerbefreiung zu verzichten -> um in den Genuss der Umsatzsteuer-Erstattung aus den Gesamt-Gestehungskosten zu gelangen. Das Bauherren-Modell fiel aus unterschiedlichen Gründen in den 80ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Als Persiflage auf das
Steuer-Spar-Modell kursierte die Frage:
Wollen Sie eine gleichwertige Eigentumswohnung lieber
a) im Bauherren-Modell mit Gesamt-Gestehungskosten von 300.000,00 D-Mark und
anfänglichen Steuervorteilen von 60.000,00 D-Mark
oder
b) im Ersterwerber-Modell mit Gesamt-Gestehungskosten von 200.000,00 D-Mark und
anfänglichen Steuervorteilen von 20.000,00 D-Mark erwerben?
Aus bestimmten Berufsgruppen soll die Antwort gelautet haben:
Wenn 60.000,00 D-Mark geht –> Dann gerne!
Die Gier nach Steuervorteilen hat schon immer den Verstand vernebelt. Deshalb endete der Boom des Bauherren-Modells genau so schnell wie die Hysterie um die Tulpen-Manie im 17. Jahrhundert in Amsterdam. Höchstwahrscheinlich auch bedingt durch das Bauherren-Modell hatte die ROT-GRÜNE Bundesregierung zum Schüren von sozialem Neid zu Beginn der volksschädlichen und volksfeindlichen ->
Agenda 2010 ->
die degressive Abschreibung für Kapitalanleger abgeschafft. Die unter den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebte vererbliche Steinrente -> die 7b-Abschreibung, wurde ebenfalls abgeschafft und durch die volksschädliche und volksfeindliche unvererbliche Riester-Rente ersetzt. Das eine Extrem ->
Bauherren-Modell
wurde durch das nächste Extrem
Riester-Rente
ersetzt! Ab dem Kalenderjahr 2012 wurde die Riester-Rente mit der Hilfe des EU-Gesetzes ->
Solvency II ->
dazu missbraucht -> die EU-Erweiterung und die NATO-Ost-Erweiterung mit dem Zwangsaufkaufprogramm von Staatsanleihen durch Versicherungen verschleiert zu finanzieren. Zuvor wurde durch das Heuschrecken-Einladungsgesetz im Kalenderjahr 2001 der Globalisierungswahn der international arbeitsteiligen Wirtschaft in Deutschland in Gang gesetzt. Mit der Einführung der nachgelagerten Besteuerungen der gesetzlichen Rente im Kalenderjahr 2005 zur Gegenfinanzierung der Riester-Zulagen hatten sich die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker immer mehr in die wirtschaftspolitische ->
Scheiße ->
geritten. Die unmittelbaren Folgen sind der heutige Wohnungsnotstand und die Mietpreis-Explosionen sowie die Alters-, Kinder- und Flächen-Armut. Diese Zusammenhänge sind den Bundesfinanzministern -> wie zum Beispiel Wolfgang Schäuble, Olaf Scholz und auch Christian Lindner -> bekannt. Ansonsten könnten sie ihre Aufgabenstellungen nicht sachkundig ausüben oder ausgeübt haben.
Spätestens seit dem 24. Februar 2022 sind die schädlichen Folgen
für alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger erkennbar geworden!
Das Bauholz aus den Alpen -> aus dem Schwarzwald und dem Harz findet über die USA und China durch Re-Importe mit erhöhten Preisen seinen Weg zurück nach Deutschland. Die ehemals national stabilen Liefer-Ketten für alle notwendigen Rohstoffe zur Errichtung einer Immobilie wurde durch das ->
Heuschrecken-Einladungsgesetz ->
dem Risiko der Unterbrechung in Krisenzeiten ausgesetzt. Im festen Glauben -> auf der GRÜNEN WELLE mit reiten zu müssen -> hatte der Kanzlerkandidat der Union aus CDU und CSU ->
Armin Laschet ->
zur Bundestagswahl 2021 den Kohle-Ausstieg in NRW verkündet. Ohne Kohle kann in Deutschland in nationaler Unabhängigkeit auch kein Stahl mehr produziert werden. In der heutigen arbeitsteiligen Welt kommt der Baustahl aus der vermeintlich preiswerteren Produktion aus dem Ausland.
Das Ruhrgebiet
soll
GRÜN und CO2-FREI werden.
Das war einmal eine irrwitzige linksgrüne Ideologie.
In Westfalen gibt es nur noch vereinzelt Ziegeleien.
Heute werden Kubikmeter Weise in Plastik verpackte fossile Dämmstoffe an die Baustellen zur Zwangsverkleisterung der Neubauten angeliefert.
Dieser spätere Sonder-Müll
endet als Micro-Plastik-Teilchen in den Weltmeeren!
Zuvor wurden auf Holz-Paletten die Ziegelsteine ohne den Umwelt belastenden Plastik-Müll für die Außenfassade der Gebäude angeliefert. Die Bilder von dem Brennen der Außenfassade an dem Neubau in Essen-Grüne Mitte zu Beginn dieses Jahres wurden sehr schnell wieder aus den Medien genommen -> weil die Zwangsverkleisterung der Außenfassade den Brand außerordentlich beschleunigte. Denn die klassische Bauweise war früher einmal ->
Kalksandstein – dünne Luftschicht – Klinkerfassade!
Sie ist nach den Erkenntnissen von seriösen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von erfahrenen Bau-Fachleuten die denkbar beste Wärmeisolierung für Gebäude und kann nicht zu einem Brennen der Außenfassade eines Gebäudes führen. Diese Bauweise gewährleistet -> dass Feuchtigkeit aus dem Gebäude entweichen kann und nicht in der aufgeklebten Zwangsverkleisterung hängen bleibt -> die schnell zur Gesundheitsgefährdung durch Schimmelpilz-Bildung führt.
Die Klinkerfassade sorgt
mit trockenen Wänden für behagliche Wärme.
Die Feuchtigkeit aus dem Haus wird durch die zirkulierende Luftschicht abgetragen. Nasse Wände können vor Kälte nicht schützen.
Auf die gesamte technische Nutzungsdauer
eines Gebäudes ist die Klinkerfassade wartungsfrei.
Diese Erkenntnisse werden von den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern im Rausch um die Hysterie des Energiewandels und der Klimarettung verdrängt und unter den Teppich gekehrt -> um die Verantwortung für das angerichtete Desaster von sich weisen zu können. Durch die Lieferengpässe der Globalisierung schießen sämtliche Rohstoff-Preise im Baugewerbe durch die Decke. Bedingt durch die Fehlentscheidungen der verantwortlichen Politikerinnen und Politikern werden den Bundesbürgerinnen und Bundesbürger -> um ihr Eigentum und um die Gewähr von Planungssicherheit gebracht. Handwerksunternehmen können keine verbindlichen Preisangebote mehr abgeben -> weil die Baustoff-Händler die Rohstoffe wegen der extremen Preis-Schwankungen nur noch zu Tagespreisen anbieten können. Begünstigt durch die ->
Null-Zins-Politik der EZB ->
können sich heute nur noch Reiche das Bauen erlauben. Für Bundesbürgerinnen und Bundesbürger -> deren Bonität trotz oder wegen der ->
Null-Zins-Politik der EZB ->
begrenzt ist -> können sich ein Bauherren-Risiko und ein Baukosten-Risiko nicht leisten. Durch die volksschädliche und volksfeindliche ->
Agenda 2010 ->
insbesondere bedingt durch das Heuschrecken-Einladungsgesetz und die Riester-Rente aus dem Kalenderjahr 2001 -> hat der Globalisierungswahn die Kluft zwischen Arm und Reich durch die erste ROT-GRÜNE Bundesregierung quasi unaufhaltsam immer größer werden lassen.
Der Fortfall sämtlicher fiskalischer
Kontrollsysteme führte zu einem Boom der Schwarzarbeit.
Unter anderem bedingt durch Steuer-Spar-Modelle -> durch die Riester-Rente und durch den Aufkauf von staatlichen Bestands-Immobilien durch Heuschrecken in Verbindung mit der Null-Zins-Politik der EZB sind in der „ach so“ modernen Welt der Globalisierung und der Klimarettung die politischen Fehlentwicklungen immer deutlicher zu Tage getreten.
Das Ruhrgebiet
sollte
GRÜN und CO2-FREI werden!
Bedingt dadurch wurden unzählige hunderttausende sicher geglaubte und gut bezahlte ->
DEUTSCHE ARBEITSPLÄTZE ->
systematisch und nachhaltig zerstört. Geblieben ist die Alters-, Kinder- und Flächenarmut -> die in den meisten Regionen im Ruhrgebiet überall sichtbar ist. Und die Politik der sogenannten AMPEL-KOALITION aus SPD, GRÜNEN und FDP ist nun dabei die Entwicklung der ->
Alters-, Kinder- und Flächenarmut ->
nicht nur im Ruhrgebiet zu beschleunigen.
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