DRSB
Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Redaktionsteam
Leitung:
Udo Johann Piasetzky und Hans – Josef Leiting
Düsseldorf, den 06. November 2007
Wasserkrieg
Dampf, Eis oder als Flüssigkeit - Wasser begleitet unser Leben!
Wird Wasser deshalb zum nächsten Kriegsgrund?
Zurzeit geht es vorwiegend um das Erdöl, welches als so genanntes
„schwarzes Gold”
das zentrale Objekt der Begierde, vor allem für die USA ist.
Ohne Energiespender
versiegt die US – Wirtschaft und verarmen die US – Bürger.
Das ist der Hauptgrund für den Irak – Krieg.
Doch wenn der große Durst beginnt, zeichnet sich ein anderer Rohstoff ab, der ein mindestens ebenso großes Konfliktpotenzial besitzt wie Erdöl:
Wasser, nichts als sauberes Trinkwasser.
Mehr als
1,3
Milliarden Menschen
auf unserer Welt haben noch immer keinen Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.
Mehr als
2,4
Millionen Menschen
sterben jährlich an Krankheiten, die auf verunreinigtes Wasser zurückzuführen sind. Millionen leiden unter Wassermangel, weil Felder bewässert werden müssen oder der industrielle Fortschritt damit vorangetrieben werden soll.
Die Zahlen des Weltwasser – Entwicklungsberichtes der UNESCO
Water for People – Water for Life
geht davon aus, dass das Bevölkerungswachstum sowie die Umweltverschmutzung und der Klimawandel die Situation in den kommenden Jahren dramatisch verschärfen werden.
Nach groben Schätzungen der Vereinten Nationen wird es in 15 Jahren bereits in jedem fünften Land der Erde ein ernsthaftes und gravierendes Wasserproblem geben.
Die durchschnittliche Wassermenge, die für einen Menschen zur Verfügung steht, wird in den nächsten 15 Jahren um ein Drittel zurückgehen.
Die direkte Folge sind Hunger und Krankheiten und die Nachfrage nach Wasser wird Ökosysteme gefährden und Konflikte zwischen Nationen erheblich verschärfen.
Da aber die Wasserressourcen auf der Erde begrenzt sind und der
Lebensstoff Wasser
durch nichts ersetzt werden kann und Wasser für die Selbstversorgung aller Staaten mit Nahrung existenziell ist, wird höchstwahrscheinlich das 21. Jahrhundert das Zeitalter der Wasserkriege werden.
Der Haupt – Brennpunkt ist schnell ausgemacht:
Der Mittlere Osten.
Akuter Wassermangel wird die Region in Zukunft weiter destabilisieren.
5%
der Weltbevölkerung müssen dort mit nur
1%
der weltweiten Süßwasservorräte auskommen.
Der mangelnde Zugang zu Süßwasser schafft unmenschliche Lebensverhältnisse und führt zu Frustration und zu einer Zunahme terroristischer Aggression.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das Problem der Wasserknappheit nicht so leicht in den Griff zu bekommen ist und Standardlösungen nicht präsent sind.
Für die Bohrung von Brunnen, die Trinkwasser aus tiefer gelegenen Schichten gewinnen könnten oder für Meerwasserentsalzungsanlagen fehlt das Geld.
Die Liste der Staaten, die die größten Wasserprobleme schon haben, bestätigt deshalb auch, dass die alten Konfliktherde vermutlich auch die neuen werden:
An der Spitze des kommenden
Durstdesasters
steht Kuwait, wo jedem Bürger jährlich nur noch
10 m
