Die Nachwehen der US – Kriege / Teil 203 / Krieg ist keine Erfindung der USA

Krieg ist keine Erfindung der USA

9 Monate vor seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus stattete der scheidende US-Präsident Barack Obama der zerstrittenen Vertragsgemeinschaft EU seinen Abschiedsbesuch ab.

 

Und dafür hat Obama viele Gründe!

 

Der Austritt Großbritanniens aus dem sterbenden Kunstgebilde der EU lässt sich auch in Washington nicht länger verdrängen. Insbesondere bei David Cameron liegen schon seit Wochen die Nerven blank. Dem geplanten und heftig umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP droht das vorzeitig AUS. Die noch immer anhaltende Völkerwanderung in die Mitgliedsstaaten der EU hält unvermindert an und wächst sich zum politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Desaster aus. Die Tsunami-Wellen der Pseudo-Asylanten und Armutszuwanderer werden womöglich die ohnehin stark zerstrittene Vertragsgemeinschaft der EU auseinandersprengen. Die europäischen Mitgliedsstaaten in der längst obsolet gewordenen NATO sind kriegsmüde und folgen den USA nur noch widerwillig in US-amerikanische Kriegsabenteuer.

 

Und was ist mit Deutschland?

 

Schon vor seiner Präsidentschaft war Barack Obama ein ausgezeichneter Verkäufer „Heißer Luft“. Mit seinem Slogan -> YES WE CAN -> blendete er sogar sein eigenes Volk und schaffte gar den Sprung in die zweite Amtsperiode. Der erste pazifische Präsident der USA -> wie ihn die US-Medien betiteln -> vernachlässigte Europa. Er glaubte fest an die Tragfähigkeit der diversen atlantischen Brücken-Vereine sowie an die Dominanz der staatsgefährdenden Separatisten in den atlantischen Netzwerken. In Kreisen der Washingtoner Politik-Eliten hat man die spürbaren Veränderungen und den Wandel in der Meinungsbildung der EU-Bürger einfach ignoriert. Erst das anhaltende Flüchtlingsdesaster -> das die Einheit der wackeligen EU zu zersplittern droht -> diente dem Weckruf in Washington. Nun wurde auch in Obamas Regierungslager realisiert, dass Merkel, Hollande, Cameron und Juncker ins politische Abseits rutschten. Aus diesem Grund trieb es den noch amtierenden US-Präsidenten noch einmal in die vernachlässigte ALTE WELT. Doch 9 Monate vor seinem Amtsende ist Barack Obama zu einem flügellahmen Präsidenten geworden. Viel konnten Europa und insbesondere Deutschland ohnehin nie von Obama erwarten. Seine aufgesetzte und schlecht gespielte Freundlichkeit verschleierte noch in Hannover die wahren Absichten der USA. Die US-amerikanischen Geheimdienste werden -> nach wie vor -> mit allen Mitteln ganz Europa ausspähen und wertvolles KNOW-HOW absaugen. Nutzer von Mobiltelefonen und Internet sind der NSA bekanntlich völlig ausgeliefert. Und über das Anzapfen und Ausspionieren von FACEBOOK und anderen sozialen Plattformen können die US-Geheimdienste „nützliche“ Struktogramme mit nahezu perfekten Verhaltensmustern der Europäer erstellen. Barack Obama wird daran nichts ändern! In den verbleibenden 9 Monaten im Weißen Haus, kann Obama nichts Sinnvolles oder sogar Nutzmehrendes mehr für US-Amerikaner und Europäer erreichen. Die eindeutig volksschädlichen und volksfeindlichen FREIHANDELSABKOMMEN TTIP und TPP werden im Kongress von REPUBLIKANERN und DEMOKRATEN gleichermaßen blockiert. Welche politischen Errungenschaften des Staatsmannes Obama sollten US-Amerikaner oder Europäer bejubeln? Etwa das rasante Abrutschen der Bevölkerung in Alters-, Kinder- und Flächenarmut? Die Zerschlagung des sogenannten Mittelstands? Die internationalen Massen-Tötungen durch US-Drohnen? Das Hineinlaufen der US-Währung in eine Deflation? Das ungebremste Gelddrucken der US-Notenbank Fed?

 

Bei Obama gibt es NICHTS zu bejubeln.

 

Uns Deutschen bleibt lediglich, seine diversen Versäumnisse zu bejammern. An erster Stelle, den immer noch ausstehenden ECHTEN Friedensvertrag mit den USA. Vom 44. US-Präsidenten darf Deutschland ihn nun nicht mehr erwarten. Vielleicht klappt es mit dem 45. US-Präsidenten. Bis dahin müssen die DEUTSCHEN vermutlich noch sehr viele politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Kröten schlucken. Als besiegtes Feindesland, werden uns die US-Eliten auch weiterhin brutal gängeln und systematisch ausbeuten. Der DRSB hat eindrucksvoll beschrieben, dass US-Politiker stets ihr ERWÜNSCHTES für das EINZIG GÜLTIGE halten. Schon seit Ende des 2. Weltkriegs machen die USA in Europa, was sie WOLLEN und für RICHTIG befinden. Nachdem Donald Trump die NATO als UNGERECHT kritisiert hat, forderte auch Barack Obama in Hannover mehr Engagement von den europäischen Partnern.

 

Vergesst nicht, wer ihr seid!

 

Mit diesem Appell an die zerstrittene Vertragsgemeinschaft der EU hat Obama viel eher eine klare Mahnung ausgesprochen, um das atlantische Netzwerk wieder auf US-Kurs zu bringen. Auch die Forderung Obamas an die europäischen NATO-PARTNER, endlich mehr Geld in die eigenen Streitkräfte zu investieren, geriet zu einer versteckten massiven Drohung. Aber -> was passiert, wenn die ungehorsamen Völker der EU und der NATO aus den kränkelnden und obsoleten Kunstgebilden aussteigen? Gibt es dann eine gigantische Invasion der US-Truppen in Europa? EU- und NATO-Skeptiker wollen eine solche Panik-Reaktion der USA nicht ausschließen. Denn die bilateralen Beziehungen mit den meisten Mitgliedsstaaten in der EU sowie in der NATO stehen auf der Kippe.Der Krieg ist keine Erfindung der USA -> aber er wurde durch das politische Agieren Washingtons nahezu perfektioniert. Denn die Menschen in der EU, in Russland sowie im Nahen- und Mittleren Osten besitzen etwas, was die Mächtigen in Washington auch besitzen wollen. Immer mehr Wissenschaftler sind fest davon überzeugt, dass die Neigung zur Gewalt in der Natur der US-Amerikaner liegt. Man möchte immer und überall die eigenen Interessen mit Gewalt gegen andere durchsetzen. Neue archäologischen Funde bestätigen, dass es bereits in der Jungsteinzeit -> Neolithikum -> kollektive Kampfgeschehen gab. Krieg ist also demzufolge eine geplante, organisierte und bewaffnete Auseinandersetzung zwischen autonomen Gruppen. Das rücksichtslose Abschlachten und systematische Töten von anders Denkenden und Handelnden wurde dadurch legitimiert. Krieg ist ergo erst durch Zivilisation entstanden. Denn das Ergebnis von Kriegen ist immer dasselbe. Man eignet sich fremdes Territorium, fremde Güter und Bodenschätze an, versklavt und unterdrückt die besiegten Menschen. Aus rein wissenschaftlicher Betrachtung ist es erstaunlich, dass sich zwischen der Bronzezeit und dem 30-jährigen Krieg nur wenig veränderte. Man kann es heute kaum glauben -> aber die entscheidende Entwicklung lief offensichtlich im Neolithikum -> Jungsteinzeit -> ab. In dieser Phase der Entwicklung der Menschen wurden die ->

TECHNIKEN des KRIEGES ->

eigentlich erst „so“ richtig erfunden. Wissenschaftler beobachten schon seit Jahren, dass Schimpansen benachbarte Gruppen quasi regelmäßig überfallen und dabei systematisch und organisiert vorgehen. Wenn man also Krieg ganz niederschwellig formulieren oder definieren möchte -> führen Affen Krieg. Es muss jedoch bezweifelt werden, dass Schimpansen Krieg über Jahre hinaus vorplanen. Es handelt sich eher um die Bereinigung von Konflikten und um Revieransprüche. Dies haben die Stabsoffiziere im Pentagon den Schimpansen voraus. Dort plant man seit Jahrzehnten konsequent Ausbeutungskriege.

Dennoch ist Krieg keine Erfindung der USA!

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