„Die Nachwehen der US – Kriege“
Teil 111
McWorld
Der hässliche Amerikaner hat Hochkonjunktur
09. März 2012
Kaum jemand glaubte noch vor 13 Jahren, dass ein anderes Land jemals an die amerikanische Wirtschaftsmacht heranreichen würde. Seit der letzten beeindruckenden
US – Finanz – und Wirtschaftskrise, dem anhaltenden gigantischen Haushaltsdefiziten, der prekären Arbeitslosigkeit und der sozialen Ausgrenzung von Millionen Amerikanern, erkennt auch der „REST“ der Welt die tatsächlich vorhandenen Schwächen im Land der angeblich
„unbegrenzten Möglichkeiten“.
Mit der größten Militärmacht und dem Geld von Europäer und Asiaten versuchten die USA die Welt zu dominieren. Dabei ließen sie selbst ihre Partnerstaaten die vermeintliche Überlegenheit provozierend spüren.
Gezielt und systematisch wurden jahrzehntelang alle Formen der Zukunftsindustrien Informationstechnologie, Luftfahrt, Waffentechnik, Automobilinnovationen und Computerindustrie
>auch von eng befreundeten Partnerstaaten<
ausgeforscht. Durchaus vergleichbar mit der ehemaligen britischen Weltmacht, die einst unumschränkt die Weltmeere uneingeschränkt beherrschte, kontrollieren die USA zurzeit immer noch über ihre Satelliten den gesamten Kommunikationsverkehr [ Email / Telekommunikation etc. .. ].
Niemals zuvor hat eine imperiale Macht mit ihrer Politik, mit der Hilfe von Ausforschungstechnik und Ausforschungsmethoden so flächendeckend andere Staaten dominieren können. Die angestrebte Globalisierung trug bis 2008 das Etikett
„Only for the USA“.
Jahrelang schien kein internationales Problem ohne die USA lösbar zu sein. Und wo es keine Probleme gab, da sorgten die Schergen der CIA für rasche Abhilfe [ siehe hierzu Hintergrundberichte Ägypten, Lybien und Syrien / NGO - Agieren etc. … ]. Verführt durch diese vorgebliche „Stärke“ von
„Gottes eigenem Land“,
wie es viele Menschen in den USA noch heute „sooo“ betrachten, wurden die selbstgemachten eigenen Probleme einfach unter den politischen Teppich in Washington gekehrt.
Wollte man selber Gott spielen?
Mit Filmen wie zum Beispiel AVATAR zwang die Traumwelt von Hollywood die Menschen in den USA zum Umdenken. Zwar wurden die USA „nur“ außergalaktisch auf Pandora besiegt, doch durch die Reichweite dieser Botschaft wurde die Nachricht von der Niederlage weltweit vernommen.
Jeder erfahrene Admiral,
jeder kampferprobte General kennt die fatalen Folgen von militärischen Niederlagen.
Obwohl die USA bei den nuklearen und konventionellen Waffensystemen noch in der Führungsposition sein sollen
>Chinesen und Russen bezweifeln das<
wächst die Angst vor dem völligen militärischen Versagen.
Denn sollte es Selbstmordkommandos tatsächlich einmal gelingen amerikanische Flugzeugträger zu versenken, wird das amerikanische
Vietnam – Trauma
wieder wachgerufen. Noch können die USA mit ihren High – Tech Waffensystemen an jedem Punkt der Erde brutal zuschlagen.
Doch wie lange noch?
Eine amerikanische Tomahawk – Rakete [ Reichweite circa 1600 Kilometer ] ist zwar eine fürchterliche Waffe, kostet aber die „Kleinigkeit“ von rund 750.000,00 US – Dollar.
10 Tomahawks schlagen also schon mit 7,5 Millionen US – Dollar und 100 Tomahawks mit 75 Millionen US – Dollar zu Buche. Naja – und 1000 dieser teuflisch perfekten Mordinstrumente kosten
750 Millionen US – Dollar.
Wenn also wieder einmal Geld in der „KASSE“ fehlt, dann wird auch die Finanzierung von militärischen Träumen schwieriger. Der andauernde Wirtschaftsabschwung in den USA nährt die Selbstzweifel in Washington rasant abzufallen, sodass man mit militärischer Kraft zukünftig weder protzen noch einschüchtern kann. Mit der Ausnahme von Japan stehen die asiatischen Staaten nicht auf der Seite der USA. Die sogenannte Arabische Liga wartet nur auf eine anhaltende amerikanische Schwächeperiode, um dann die geballte islamischen Ablehnung den verhassten USA zu demonstrieren.
Und die ehemaligen GUS – Staaten finden, trotz aller NATO – Bemühungen, wieder in den sicheren Schoß von „Mütterchen“ Russland zurück. Stück für Stück wurde das schädliche Agieren von amerikanisch inszenierten NGO’s aufgedeckt und den Bevölkerungen zur Kenntnis gebracht.
Das weltweit aufgebaute Netzwerksystem
der USA bricht langsam völlig in sich zusammen.
Vorgeschobene Argumente der Humanität werden fast überall als amerikanische Lügen entlarvt. Selbst in Brasilien oder Argentinien hat der radikaler Umdenkungsprozess begonnen. Die Botschaft an die USA lautet schon heute:
Ausbeutung?
NEIN - Danke!
Die ehemals extrem lautstarken Rufe aus Washington nach dem
freien Welthandel
werden zunehmend leiser, denn mit dem anschwellende Außenhandelsdefizit der USA kann man wirtschaftlich keine großen Sprünge mehr machen. Bedauerlicherweise fühlen sich völkerrechtswidrig viele souveräne Staaten von den USA noch immer bedroht. Washingtons arrogantes Supermacht – Gehabe stößt auf immer stärkere Ablehnung und wird – früher oder später – in massive Abwehrhaltung oder vielleicht sogar in Hass umschlagen. Der amerikanische Lehrmeister der Welt wird dadurch zum politischen Hilfsschüler degradiert.
Das sogenannte amerikanische Modell
ist für jeden leicht erkennbar – total gescheitert.
Deshalb liegen bei den gedemütigten Führungseliten in den USA die Nerven völlig blank. Kein Geld mehr in den Haushaltskassen, nörgelnde NATO – Partner, gescheiterte Osterweiterung und keinerlei sichtbaren positive Signale zur Gesundung der eigenen Wirtschaft, kratzen bereits heftig am eigenen Selbstverständnis. JEEP- oder SUV – Fahrer würden sagen:
Ende Gelände!
Denn im Kern sehen die meisten NATO – Partner in der Öffnung nach Osten einen teuren Fehler der Allianz, abgesehen einmal mit der damit verbundenen Provokation der Russen. Man weiß nicht nur in Europa, was da zurzeit in Washington tatsächlich gespielt wird. Mit willfährigen Medien und den bröckelnden atlantischen Netzwerken kann man vermutlich nur noch kurze Zeit das Trugbild von dem Papiertiger
McWorld
aufrecht erhalten, doch die Fratze des hässlichen Amerikaner hat weltweit schon
Hochkonjunktur.
Überall hört man Warnungen vor den imperialen Vereinigten Staaten von Amerika. Ansteigende Überempfindlichkeit, unverständliche Realitätsverdrängung sowie das wachsende Bedürfnis, vom eigenen Versagen gezielt abzulenken hat die Führungselite in Washington in eine Phase der langfristigen Isolation katapultiert. Erschreckender Weise glaubt eine breite Mehrheit der amerikanischen Elite das Märchen, dass mit der Verbreitung der Symbole und der untauglichen Ideologien des
American Way of Life
auch eine weltweite Demokratisierung stattfinde. Selbst der verbrannte Hoffnungsträger Barack Obama setzt noch unerschütterlich auf
„DIE VERSAGENDEN MÄRKTE“,
als könnten die rücksichtslosen und asozialen amerikanischen Geschäftsinteressen automatisch zu einer freien Gesellschaft führen.
Dabei finden die schlimmsten Fouls, hinterhältigsten Gemeinheiten und brutalsten Ruppigkeiten noch immer hinter den Kulissen statt.
Aber auch „DAS“ wird sich schon bald ändern. Wie formulierte es ein Politiker aus Brüssel vor wenigen Tagen hinter verschlossenen Türen:
„Ach Amerika! – Wie satt hat Dich der Rest der Welt“!
