Das Wort am Sonntag / HEUTE JUNG und MORGEN ARM?

HEUTE JUNG und MORGEN ARM?

 

Sollte Frank Plasberg die Formatlinie für seine Sendung -> HART ABER FAIR -> konsequent beibehalten, dann reift er bald zu einem weltweit anerkannten, investigativen Journalisten heran. Vermutlich jedoch völlig unfreiwillig, denn in der Regel tendiert Frank Plasberg viel lieber eher zu verschiedenen Formen der Wahrnehmungssteuerung. Am 25. April 2016 flimmerte HART ABER FAIR über die deutschen Bildschirme. Frank Plasberg ließ seine Gäste über das Thema

 

HEUTE JUNG und MORGEN ARM -> SCHUFTEN FÜR EINE MINIRENTE ->

„munter“ diskutieren. Die FDPlerin Lencke Steiner, der SPDler Ralf Stegner, der CDUler Jens Spahn, der Erziehungswissenschaftler Ulrich Schneider, Hermann-Josef Tenhagen, Mitarbeiter der Zeitschrift Finanztipp sowie die alleinerziehende Krankenpflegerin Natalie Claßen machten reichlich Gebrauch von diesem Angebot. Rasch war die Runde sich dahingehend einig, dass das Rentenniveau sinkt und auch die Riester-Rente floppen kann. Natürlich haben die Politiker in der „fröhlichen“ Diskussionsrunde keinerlei Fehler zugegeben, obwohl Frank Plasberg durch seine geschickte Fragestellung das ganze Ausmaß des Versagens der deutschen Politik zum Thema gesetzliche und private RENTE gut herausgearbeitet hat. Selbst Dr. Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sieht nun endlich ein, dass die angeblich 16,5 Millionen Riester-Opfer mindestens 90 Jahre alt werden müssten, um „nur“ das EINGEZAHLTE Geld wieder herauszubekommen. Sein Kurzkommentar -> Zitat / Auszüge:

 

Ich bin draußen und fühle mich besser.

 

-> Zitat / Auszüge Ende. Diesen Grad an Einsicht und Vernunft wird Hermann-Josef Tenhagen niemals erreichen. Er ist und bleibt ein unverbesserlicher und willfähriger Riester-Trommler -> gefangen im gefährlichen Riester-Wahn. Kaum ein deutscher Abhängig Beschäftigter wird 63 Jahre zum Mindestlohn von 8,50 Euro schuften können -> um somit eine gesetzliche Monatsrente von 840,00 Euro zu erhalten. So etwas sind primitive und billige GAGS, mit denen Hermann-Josef Tenhagen den untauglichen Versuch startete, die Auflagen seiner Zeitschrift Finanztipp zu erhöhen. Was Tenhagen aber ungewollt sehr deutlich machte, ist die Tatsache, dass die deutschen Politiker über Jahrzehnte hinweg die gesetzliche Rente -> kurz GRV -> vollständig KAPUTT-REFORMIERT haben. Doch an eine sinnvolle und nutzmehrende, dauerhafte Reparatur der GRV, traut sich kein Gast von Plasberg heran -> auch Tenhagen nicht! Nun zeigt sich, wie sinnvoll und nutzmehrend die Forderung des DRSB ->

 

ALLE von ALLEM für ALLE ->

schon damals im Jahr 1988 war. Hätten die deutschen Politiker -> vor nunmehr 28 Jahren -> auf den DRSB gehört, dann könnte Deutschland heute jedem aktuellen und zukünftigen Rentenbezieher eine Mindestrente von mindestens 1.700,00 Euro garantieren. Doch nicht nur diese Chance haben unsere gewählten Volksvertreter verantwortungslos verspielt. Würde man den Versuch wagen, die gesetzliche Rente auf das Niveau der Beamten-Pensionen zu heben -> 71,5% vom letzten Einkommen, dann müsste der deutsche Staat geschätzte 140 Milliarden Euro jährlich in die GRV einlegen. Aber auch dazu fehlt den deutschen Politikern das nötige Rückgrat. Viel lieber diskutiert man über alle nur denkbar sinnlosen Reform-Modelle. Jedes Jahr werden Milliarden in das sterbende Kunstgebilde der EU und in die obsolete NATO gesteckt und im kollektiven CASH-BURNING zu Asche verarbeitet. So etwas lenkt nicht nur die Zuschauer und Zuhörer von HART ABER FAIR gezielt von den Kernproblemen ab. Ein weiteres Absinken des Rentenniveaus in der GRV ist deshalb unausweichlich und wird das Gespenst der Alters- und Flächenarmut für immer mehr Abhängig Beschäftigte in unserer Heimat zur traurigen Realität reifen lassen. Zum Ende der Sendung brachte Plasberg noch die Forderung des DRSB auf den Tisch. Also alle Abhängig Beschäftigten, Handwerker, Freiberufler, Selbständige, Beamte, Parlamentarier und Unternehmer zahlen monatliche Beiträge in die GRV und erhalten dafür eine garantierte Mindestrente. So richtig dagegen ist keiner in der „fröhlichen“ Diskussionsrunde -> aber auch kein Gast von Plasberg ist erkennbar dafür! Der SPDler Ralf Stegner betonte sogar, dass es noch ein weiter Weg bis dorthin sei.

 

Warum wohl?

 

Wieder einmal zeigte ein SPD-Protagonist aus der Top-Führungsriege sein wahres Gesicht. Denn mit Einführung der AGENDA 2010 und dem Riester-Wahn haben SPD und GRÜNE die Mehrheit der abhängig Beschäftigten rücksichtslos und brutal in die Alters- und Flächenarmut gestoßen sowie mit dem Riester-Wahn auch noch die letzten Spargroschen und den monatlichen Rest vom Haushaltsgeld vernichtet. Das sinnvolle und für alle DEUTSCHEN nutzmehrende gesetzliche Rentensystem mit monatlicher Garantierente ->

 

ALLE von ALLEM für ALLE ->

 

zögert nicht nur die SPD unverständlicherweise hinaus. Auch mit der dringend notwendigen Abschaffung der volksschädlichen und volksfeindlichen AGENDA 2010 lässt man sich bei den SOZIAL-GENOSSEN reichlich Zeit. In diversen Debatten über ein zukunftsfestes gesetzliches Rentensystem werfen viele deutsche Experten und Politiker immer sehr gerne einen Blick hinüber zu den Eidgenossen. Das Schweizer Drei-Säulen-Modell für die solide Alterssicherung taugt zwar nicht vollständig als Vorbild für Deutschland, denn einzelne Elemente sind nicht kopierfähig und dauerhaft belastbar. Das wissen auch die sogenannten Eidgenossen und planen am 05. Juni 2016 eine Volksabstimmung zum Themenkreis ->

 

bedingungsloses Grundeinkommen.

 

Der Schweizer Vorschlag der Befürworter ist, den Teil des Einkommens, den man unbedingt zum Leben braucht, allen bedingungslos zu gewähren. Damit möchte man soziale Ungleichheiten vermeiden und vielen Schweizern den Weg in die Alters- und Flächenarmut ersparen. Seriöse Experten prognostizieren jedoch, dass bedingt durch ein bindungsloses Grundeinkommen, eine dramatische Veränderung in der Arbeitswelt stattfindet. Grundsätzlich halten viele Schweizer die IDEE für gut -> aber niemand weiß, wie man ein solch liberales Sozial-System finanzieren kann. Der DRSB wird deshalb in Kürze den Themenkreis intensiv durchleuchten und die Machbarkeit auf den Prüfstand stellen. Lesen Sie am 05. Mai 2016 im Rahmen der DRSB-Artikelserie ->

 

VERSAGEN DIE ELITEN? – Teil 218 ->

Gibt es ein Recht auf Grundeinkommen?

Übrigens nur zur allgemeinen Info:

Über eine zwingend notwendige, schnelle und kostenneutrale Rückabwicklung für alle Riester-Opfer hat weder Frank Plasberg noch ein Gast in der Sendung -> HART ABER FAIR -> ein einziges Wort verloren. Vermutlich wollten Frank Plasberg und seine Gäste, die noch immer am Riester-Wahn beteiligten Produktgeber -> Banken, Bausparkassen, Versicherungskonzerne und Fondsgesellschaften ->, nicht verärgern. Die für alle Riester-Opfer nutzmehrende Forderung des DRSB -> für eine sofortige kostenneutrale Rückabwicklung -> meiden Politiker und Medienvertreter schon seit Jahren wie der Teufel das Weihwasser. Dabei wäre die Geldrückgabe an alle Riester-Opfer sowie die Rückführung der staatlichen Förderung an den Bund -> die kostengünstigste Lösung für alle Beteiligten. Denn jedes weitere LEIDENSJAHR und jedes weitere RIESTER-OPFER erhöhen insbesondere das unkalkulierbare Risiko für die Produktgeber von Riester-Produkten. Kommt es zu einem Muster-Prozess, den die Produktgeber verlieren könnten, dann besteht die große Gefahr, dass alle Produktgeber die eingezahlten Gelder noch verzinsen müssen. So etwas könnte höchstwahrscheinlich alle Banken, Bausparkassen, Versicherungskonzerne und Fondsgesellschaften an die Grenze der Leistungsfähigkeit führen.

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