das hessische vermaechtnis

DRSB

Deutscher Rentenschutzbund e.V.

Redaktionsteam

Leitung:

Udo Johann Piasetzky Andreas Kallen Hans – Josef Leiting

Düsseldorf, den 07. Juli 2008

 

Das hessische Vermächtnis

 

 

Die Freunde und Anhänger von

Roland Koch

- CDU -

 

empfinden ihn möglicherweise noch als einen genialen und strategisch gut aufgestellten Politiker.

 

Seine politischen Gegner sowie die Bürger, die ihn nachhaltig ablehnen, bezeichnen den geschäftsführenden hessischen Ministerpräsidenten als den größten

 

Versager und Lügner.

 

Schwarz – Weiß – Malerei trifft nie die Wahrheit und verschleiert oftmals sogar die Realität.

 

Vermutlich von den falschen Beratern umgeben, verlor der ehemalige Hoffnungsträger der CDU die zurückliegende Landtagswahl mit Pauken und Trompeten. Rückwirkend betrachtet ist nicht der miserable Wahlkampfstil das größte Übel, sondern die ungeahnten Weiterungen, die der verbrannte CDU – Fixstern ausgelöst hat.

 

Das verzweifelte Klammern an die Macht sowie das bis heute anhaltende Herumeiern um Koalitionsmöglichkeiten führt weiterhin zu unüberschaubaren Vertrauensverlusten.

 

Die hessische SPD – Chefin Andrea Ypsilanti quält deshalb mit ihrer linken Mehrheit den ohnehin schon schwer gebeutelten

Roland Koch.

 

Hessens linke Parlaments – Mehrheit schaffte die von Roland Koch eingeführten Studiengebühren zwar erst im zweiten Anlauf ab, demonstrierte dadurch aber Geschlossenheit und die neue Macht des fatalen Farbenspiegels

 

RotDunkelrot - Grün.

 

Geradezu genüsslich rächte sich die Zweck – Allianz aus

 

RotDunkelrot - Grün

 

für Roland Kochs „Nein” zum ersten Gesetzentwurf. Der seit dem 05. April 2008 geschäftsführende und angeschlagene Ministerpräsident verfolgte das Treiben mit versteinerter Miene.

 

Obwohl es für die Bürger ein sinnvoller Akt war, die Studiengebühren abzuschaffen, diente der Landtagsbeschluss der SPD – Chefin Andrea Ypsilanti ausschließlich als billige Macht – Demonstration.

 

Es war nicht nur ihr Tag des Ypsilanti – Gegenschlags, sondern auch ein deutliches Zeichen an die Wunsch – Träumer in der SPD, dass man mit den

 

Light - Kommunisten

sowie mit einigen machthungrigen

Grünen - Junkies

 

eine Behinderung oder Verstopfung von politischen Vorgängen schnell bewirken kann.

 

Durchaus geschickt bediente sich die SPD – Chefin Andrea Ypsilanti eines Themas mit sozialpolitischem Sprengstoff, denn auch der NRW – Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hält nach wie vor an den Studiengebühren fest.

 

Der vermeintliche Triumph über Roland Koch und der Sieg über die CDU wurde medienwirksam mit einer Torte von

 

Light - Kommunisten”, „Grünen - Junkies

und dem verbliebenen traurigen Rest der

SPD

gefeiert.

Ein Erfolg also für die Demokratie?

Wohl eher nicht!

 

Nicht nur Roland Kochs machtpolitische Fieber – Träume, von einem so genannten hessischen Jamaika – Regierungsbündnis aus

 

CDU – FDP und Bündnis 90 / Die Grünen

 

erlitt einen herben Rückschlag, sondern auch die Hoffnung der Deutschen auf stabile politische Verhältnisse.

 

Die Jamaika – Koalition scheint gestorben zu sein, denn einige SPD – Mitglieder entwickeln womöglich im Verborgenen ein ziemlich schiefes und skurriles Verständnis von Demokratie.

 

Der Ypsilanti – Tag in Hessen war das Start – Signal für die zum linken Flügel zählenden SPD – Bundestagsabgeordneten

 

Christine Lamprecht, Niels Annen und Frank Schwabe

 

sich auf Vermittlung von

Angela Marquardt,

 

mit Vertretern der neuen Linken zu treffen.

 

Für den Berliner – Landesvorsitzenden der Linken

 

Stefan Liebich, sowie für die Parteivizechefin Halina Wawzyniak

und die Bundestagsabgeordneten

Jan Korte und Barbara Höll

eine äußerst willkommene Gelegenheit, vermeintliche Normalität im Umgang mit der SPD zu demonstrieren.

 

Eigentlich glaubten ja die westdeutschen Gewerkschaftsbosse durch eine Fusion der WASG mit der PDS alles im „Griff” zu haben. Doch wie immer kommt vieles völlig anders.

Angela Marquardt,

 

ein engagiertes PDS – Mitglied, trat vor wenigen Wochen in die SPD ein, um dort, wie sie sagte:

die Linke zu stärken”.

 

Angela Marquardt

wurde aus dem Stand heraus Geschäftsführerin der sozialdemokratischen so genannten

 

Denkfabrik

- Think Tank -

 

und ist parallel zu diesen Aufgaben eine enge Mitarbeiterin im Büro von

 

SPD – Vizechefin

Andrea Nahles.

 

In vielen Ortsgruppen der SPD war die „Personalie” Marquardt sowie ihr „Wirken” bis zum dubiosen Treffen mit den

 

Light - Kommunisten

 

unbekannt und wird wahrscheinlich zu weiteren Austritten, aus der ohnehin schon schwer angeschlagenen Partei, führen. In einigen Ortsverbänden der SPD findet echte sozialdemokratische Arbeit nur noch auf dem Papier statt.

Das

rein informelle

RotDunkelrote Treffen

bringt nicht nur die SPD in Wallung, sondern stellt bereits heute quasi eine Bevormundung der letzten aufrechten SPDler dar und geißelt darüber hinaus die Bürger, die noch Hoffnung auf eine Besserung hegen.

 

Obwohl das Treffen, vermutlich mit der Billigung von

 

Andrea Nahles

 

stattfand, reichte es doch aus, um einen handfesten Krach in der SPD auszulösen.

 

Der SPD – Abgeordnete Niels Annen sagte „möglicherweise unwissend oder blauäugig”:

 

Zitat

Es sei ein gutes Gespräch unter konkurrierenden Parteien gewesen.

Keinesfalls sei es als der

Beginn von RotRoten Kooperationen zu werten.

Zitat Ende.

 

Angeblich soll sich die Bundes – SPD um eine deutliche Distanz zur Linkspartei bemühen.

 

Das Treffen befeuerte aber den schwelenden Streit innerhalb der SPD über ihren Umgang mit der neuen Linkspartei.

 

Der SPD – Vorsitzende Kurt Beck schließt noch eine Zusammenarbeit mit der dunkelroten Konkurrenz nach der nächsten Bundestagswahl aus, gab aber mit der Benennung von

 

Gesine Schwan

 

zur SPD – Präsidentenkandidatin der Linkspartei – Debatte unnötig neue Nahrung.

 

Der Parteichef der Linken,

Oskar Lafontaine,

 

ging zwar auf Distanz zu Gesine Schwan und will sie auch nicht mitwählen, was aber bei der Wendegeschwindigkeit des Saarländers gar nichts zu bedeuten hat.

 

Für viele Deutsche wird deshalb immer klarer, dass ein Zusammenwirken von

Light - Kommunisten”, „Grünen - Junkies

und dem verbliebenen traurigen Rest der

SPD

 

nur eine Frage der Zeit sein kann, wenn bereits jetzt schon Parteigrößen wie zum Beispiel der SPD – Abgeordnete Professor

 

Karl Lauterbach

das dubiose Treffen verteidigen.

 

Wer jetzt noch daran glaubt, dass das Treffen ein Kaffeeklatsch war, muss entweder naiv sein oder etwas im Schilde führen.

 

Sicherlich sollten die Deutschen den Umgang mit der Linkspartei normalisieren, doch die Einführung von

Kommunismus - Light”

 

durch die kalte Hinterküche, mit der Hilfe der SPD, gilt es nachhaltig zu verhindern.

 

Das hessische Vermächtnis

von

Roland Koch

 

geht als trauriges Ereignis in die deutsche Geschichte ein und wird die nächsten Jahre in Deutschland mitprägen.

 

Schon heute zeigt es in seiner gesamten

HandlungsBandbreite

die absolute Hilflosigkeit und ausgeprägte Machtgier

bestimmbarer Politiker quer durch alle Parteien.

 

 

 

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