„Dampf ablassen”
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Spezialausgabe zum Thema
Verstaatlichung der Banken
Die Schuld der Banker?
20. Mai 2010
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An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail / anonymisiert
Die Schuld der Banker?
Guten Abend Herr Piasetzky,
wer den Deutschbanker Ackermann vor Gericht erleben durfte, der glaubt nicht was man dort zu hören bekommt. Bevor man die Banker vor Gericht stellt, sollte man zunächst einmal die Politiker vor Gericht stellen.
Diese sollen schlussendlich für die Finanzkrisen hauptsächlich verantwortlich sein, indem sie jahrzehntelang mehr ausgegeben haben als sie einnahmen.
SO, SO!
Die Banker sind ohne jegliche Schuld, denn sie folgten nur der Politik. Für wie dumm möchte uns der Schweizer Deutschbanker noch verkaufen?
Finanzspielchen treiben doch ausschließlich diese überbezahlten Gierhälse und trudeln von einer Krise in die andere.
Zwischendurch werden wieder ein paar Schuldner platt gemacht und reichlich Geld von den Sparkonten der kleinen Leute abgezogen.
Für den Mittelstand fehlen selbstverständlich die Gelder!
So darf es in unserem Land nicht weitergehen.
Verstaatlichung ist das Gebot der Stunde.
Ohne WENN und ohne ABER!
Mit freundlichen Grüssen
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Verstaatlichung der Banken
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
gezielt vom eigenen Versagen ablenken, ein paar KLEINE und DUMME kräftig abstrafen und fröhlich weitermachen.
So lautet das Credo von
Josef Ackermann von der Deutschen Bank.
Es ist wie immer:
Die KLEINEN und DUMMEN hängt man und die GROSSEN FISCHE entkommen. Denn die Banker die Millionen und Milliarden verdient oder veruntreut haben, sitzen immer noch auf ihren dicken Sesseln und halten die Zügel fest in der Hand.
Unser System krankt doch schon daran, dass mit unseren gewählten Volksvertretern Aufsichtsratsmitglieder in die Banken einziehen, die von TUTEN und BLASEN keine Ahnung haben.
Typen, wie der Deutschbanker Ackermann, tanzen diesen ahnungslosen Parlamentariern etwas vor und hoffen auf die Zustimmung zu ihren dubiosen Geschäften.
Die gehorchen natürlich,
denn die Hand, die einen füttert, beißt man nicht!
Dann passieren Finanz – Unglücke
und alle Journalisten schauen „interessiert” weg.
Denn auch diese Bezahl- und Bestellschreiber werden kräftig geschmiert, so dass sich keine der großen Tageszeitungen mehr für die dunklen Machenschaften unserer Banker interessiert.
Man lenkt geschickt die Augen des Volkes Augen auf andere Themen. So geht das schon jahrelang in unserem Land.
Schuld der Banker?
Aber NEIN!
Banker haben niemals Schuld und sind „doch” auch nur die Opfer der Politik!
Meine Antwort auf diesen Unsinn lautet:
SOFORT VERSTAATLICHEN!!!
ALLE OHNE AUSNAHME!!!
Mit freundlichem Gruß
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Das Versagen der Banker
Hallo, sehr geehrter Herr Piasetzky,
Gerichtverfahren gegen Banker sind die modernsten Placebos für die Volksseele.
Ex – IKB – Chef Ortseifens kommt, wenn überhaupt, mit einer Geldstrafe davon, die er vermutlich aus seiner Portokasse leicht bezahlen kann.
Den Schaden tragen ja alle Bürger gemeinsam.
Kollektiv!
Schlafen unsere Politiker und Medienvertreter? Haben es die Journalisten noch immer nicht kapiert was da wirklich abgeht? Unsere Regierungen bestehen doch mittlerweile nur noch aus Verwaltungsfachassistenten aus dem Bankwesen. Die werden schon höllisch darauf achten, dass nichts schiefläuft und keiner von ihnen in den Knast wandern muss.
Obwohl alle Bankvorstände für die Bank in allen Belangen voll verantwortlich sind.
Wann endlich wird die Privathaftung
für solche Managertypen eingeführt werden?
Es ist schon beschämend, auf welchem niederträchtigen Niveau die Politiker in unserem Lande die Justiz instrumentalisieren.
Die tatsächlichen Leistungsträger unserer Gesellschaft, die die den Karren ziehen, werden doch für diese Abdrohner wieder zur Kasse gebeten.
Geld wirkt wie Meerwasser!
Je mehr man davon trinkt, umso durstiger wird man!
Da hilft nur eine Radikaltherapie:
Verstaatlichung der Banken!
Und blitzartig werden die Bankmanager und unsere Wirtschaft gesunden!
Das funktioniert prima! Einfach ausprobieren!
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSER
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Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.
