„Dampf ablassen”
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Spezialausgabe zum Thema
Das Versagen der SPD
06. Mai 2010
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail / anonymisiert
Gerhard Schröders Schleusenöffnung
Lieber Herr Piasetzky,
allzu häufig wird vergessen, dass der SPDler Gerhard Schröder während seiner zwei Regierungsperioden durch seine Gesetze erst dies Schleusen öffnen ließ, die zur Altersarmut und zur Vernichtung der Würde der Menschen führte.
Der Brionifan hatte doch nur eine einzige Botschaft:
Alles Geld den Reichen!
Wer das erkennt, für den spielt die SPD in Zukunft keine Rolle mehr. Denn wer noch heute Arbeiter und Angestellten im Stich lässt gehört in keine Regierung.
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Versagt die SPD?
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
seit den Schröderdebakeln befindet sich meine SPD an einem Scheidepunkt. Anscheinend lebt man im politischen Berlin auf einem Raumschiff. Die Einschnitte à la Agenda 2010 oder die realitätsfernen Diskussionen zum Rückrudern verschrecken zu Recht viele mögliche SPD – Wähler.
Viele Probleme in unserem Land wurzeln nicht nur in der falschen SPD – Politik, der Globalisierung, sondern auch in der falsch finanzierten Wiedervereinigung.
Und da fällt mir sofort der Name
Horst Köhler
ein, der als Staatssekretär bei Theo Waigel gemäß Volker Pispers, nur Bockmist ablieferte.
Sei es drum, denn als Bundespräsident kann er heute für höhere Benzinpreise eintreten.
Mit Volksnah hat dieses Verhalten überhaupt nichts zu tun. Das ist für mich versteckte und hinterlistige Lobbyarbeit für Erdölkonzerne und Spekulanten.
Im Zusammenwirken mit der Agenda 2010
wird die Binnennachfrage weiterhin geschwächt.
Was der SPD sowie der CDU fehlt, ist ein ausgewogenes wirtschaftliches und politisches Gesamtkonzept.
Kein Wunder also, dass der SPDler Schröder scheitern musste. Doch was macht die CDU im Bund oder in NRW besser?
Von dem Schlingerkurs der FDP oder den Naturrettern der Grünen wollen wir besser nicht reden. Die möchten nur immer an die Fleischtöpfe, um sich gierig fett zu fressen.
Mit freundlichem Gruß
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Das Versagen von SPD und Grünen
Hallo Herr Piasetzky,
wozu brauchen wir noch die SPD oder Bündnis 90 / Die Grünen? Die angeblich ach so „fortschrittliche” Politik dieser Parteien ist doch die Hauptursache für vieles, was zurzeit an Missständen in Deutschland zu beklagen ist.
Kinderarmut, Altersarmut und Zerfall der Gesellschaft
und systematische Zerstörung der Menschenwürde, sind nur einige Beispiele für das totale Versagen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen.
Es ist für mich und meine Freundinnen erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit die Medien Die Linke und ihre Politiker mit gesellschaftlichem Rückschritt gleichsetzt und alles andere an nachweisbarem politischem Versagen als
„den Fortschritt”
bezeichnet.
Weder Jürgen Rüttgers noch Hannelore Kraft
gehören auf den Sessel des Ministerpräsidenten in NRW.
Greifbares haben beide nicht für die Mehrheit im Lande im Sinn. Kein Wunder, wenn SCHWARZ / GELB abgewählt wird. Pinkwart und seine eiskalten Neoliberalen gehören nicht in den Landtag.
Aber ROT / GRÜN erscheint für viele Menschen auch keine tragfähige Lösung zu sein.
Wäre es nicht an der Zeit eine
ausgewogene Regierung aus CDU und Die Linke zu bilden?
Gegensätze sollen sich doch anziehen!
Sicherlich „die” Horrorvorstellung für viele CDUler, aber höchstwahrscheinlich ein Segen für die meisten Menschen in NRW. Ich wähle auf jeden Fall Die Linke – basta!
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSERIN
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Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.
