„Dampf ablassen”
Leserbriefe von DRSB - Lesern
Spezialausgabe zum Thema
Importreligion vom Dach der Welt
04. Mai 2010
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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E – Mail / anonymisiert
Ihr Wort zum Sonntag am 02. Mai
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
harmlos waren Ihre Artikel eigentlich niemals. Doch Ihr letztes Wort zum Sonntag ist schon hammerhart.
Leider haben Sie mit Ihrer Darstellung erneut den salzigen Finger in die offene Wunde gelegt.
Denn die katholische Kirche ist mit ihren mittelalterlichen Lehren und Dogmen lange Zeit schon auf dem Holzweg.
Die Fehldeutung der Lehre Jesu, der Zölibat und „unser lieber” Papst werden das Fass zum überlaufen bringen.
Die bedauerlichen Opfer von kranken Pfarrern, die ihrerseits auch nur Opfer der krankmachenden katholischen Lehre sind, haben den Prozess in Gang gesetzt, der diese Form des Glaubens in Frage stellt und Pseudoverkündern Tür und Tor öffnet.
Freundliche Grüsse aus XXXXXXXXX
DER VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Importreligion vom Dach der Welt
Sehr geehrter Herr Piasetzky,
glasklar, sachlich und wie immer in der härtesten Form, haben Sie die Schwachstellen im System unserer Kirchen offengelegt.
Vielen Dank für Ihren ehrlichen und direkten Artikel. Durch das Fehlverhalten der katholischen Kirche werden Stimmen lauter, die die Kirchensteuer abschaffen möchten.
Eine katholische Kirche ohne regelmäßige Geldeinnahmen hat bei uns keine Chance auf weitere Existenz.
Die Heilsverkünder der Buddhisten haben es einfacher. Einfach schöne Märchen erzählen und auf reichlich Spenden und Vereinsbeiträge hoffen.
Soziales Engagement ist für die Verkünder der Wiedergeburt ein ekelerregendes Fremdwort.
Kollektive Leistungen gibt es nur gegen hartes Cash. Nicht nur die
Importreligion vom Dach der Welt
läutet das Ende der Kirchen ein. Auch andere unfreiwillige Heilsbringer arbeiten 2010 Jahre nach der Geburt von Jesus an der Auflösung der katholischen Kirche.
Antipillenkurs, Präservativverbot und Pädophilie
leisten täglich im Auftrag des Vatikans erstaunliches.
Ein besseres Marketing für den Buddhismus könnte sich der amtierende Dalei Lama nicht wünschen.
Mit freundlichem Gruß
DIE VERFASSER
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E – Mail / anonymisiert
Hallo und guten Tag, Herr Piasetzky,
wozu brauchen wir noch die evangelischen und katholischen Kirchen?
Buddhisten, Dianetiker und andere Heilsbringer der „geistigen” Gesundheit haben doch längst das Ruder fest in der Hand.
Die Reichweite dieser pseudowissenschaftlichen, antisozialen Bewegungen basiert auf dem primitiven Niveau von Naturvölkern, die noch an Geister oder sonstige Geheimnisse glauben.
Man kannte bislang zwar unendlich viele Geschichten und Klassifikationen, hat aber bis heute keinen gültigen Maßstab für die vorgenannten Lehren.
Weder der märchenerzählende Dalei Lama noch der gierige Seelenverführer Ron Hubbard haben gesellschaftspolitisch weiterführende Rezepte.
Beide Richtungen verkünden grotenschlechte Ideologien und Philosophien am Fließband und suchen täglich neue Opfer.
Der eigene Profit steht im Vordergrund. Über den naiven Umgang der katholischen Kirche mit Liebe und Sexualität muss man sich deshalb nicht länger wundern.
Laut den Aussagen der katholischen Kirchenfürsten freut sich der liebe Gott über jedes Kind.
Doch wenn ein katholischer Geistlicher einmal ein Kind gezeugt hat und dazu steht, wird er auf Lebzeiten aus dem Dienst für die Kirche entfernt.
Dagegen wird schwerster Kindesmissbrauch im Regelfall mit einer sofortigen Versetzung in eine andere Kirchengemeinde geahndet.
Diese Art der anhaltenden Heuchelei hat aus meiner Sicht die Auflösung der katholischen Kirche eingeleitet.
Nicht die Buddhisten oder Dianetiker gelten demnächst als Sektierer, sondern evangelische und katholische gläubige Christen.
Und wird auch noch die Kirchensteuer abgeschafft, gehen in den meisten Kirchen für alle Zeiten die Lichter aus.
Als aktives Mitglied meiner Gemeinde ist das jetzt bereits vorstellbar. Herzlichen Dank für Ihre offenen Worte zum Sonntag. Vielleicht haben Sie dadurch einige Träumer in den evangelischen und katholischen Kirchen wachgerüttelt.
Mit freundlichen Grüssen
DIE VERFASSERIN
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Deutscher Rentenschutzbund e.V.
Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.
