Das demokratisch soziale Ventil
Leserbriefe von DRSB - Lesern
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Die Leserzuschriften werden nach Themengebieten aufgeteilt und nach einem Zufallsgenerator ausgewählt.
An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die nachfolgenden Leserzuschriften vom DRSB e.V. nicht auf Wahrheit oder juristische Wahrhaftigkeit geprüft wurden und insofern ausschließlich die Meinungen der jeweiligen Autoren darstellen.
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Email / anonymisiert
Gute Vorsätze für 2015? Ende des Riester-Unsinns?
Die Swiss Life, die Basler und die Helvetia hatten Ende 2014 angekündigt, 2015 keine Riester – R Enten mehr anzubieten.
Toll.
Können die Schweizer besser rechnen, als die Deutschen? Hat man dort festgestellt, dass sich die Riester – R Ente weder für die Anbieter, noch für Kunden rechnet?
Wann ziehen die deutschen Anbieter nach?
Wann erklären Politiker endlich das Ende der Rürup- Riester – R Enten? Politiker, „Volksvertreter“, die nicht in der Lage sind Fehler einzugestehen und diese zu korrigieren handeln verantwortungslos und gehören abgelöst- sofort. Als Versicherungsmakler höre, lese ich tagtäglich von der Notwendigkeit der privaten Vorsorge. Bei der Altersvorsorge sei es doch dringend geboten, die Langlebigkeit zu versichern! Versicherungstechnisch bedeutet dies, die Rente über das 85. Lebensjahr zu finanzieren!
Ist das wirklich das Risiko
des heute 30-40 Jährigen Arbeitnehmers?
Bisher habe ich noch keinen Mandanten gefunden, der das Risiko, älter als 85 zu werden, versichern wollte. Aber nur dazu taugt eine Leibrente.
Ansonsten ist eine Rentenversicherung nur eins:
Enteignung der Sparer!
Denn die nicht (wie bei Rürup- u. Riester), bzw. nur sehr eingeschränkte Vererbbarkeit dieser Rentenversicherungen macht dieses Produkt eigentlich unverkäuflich, sofern der Käufer diese Zusammenhänge kennt. Die Wette auf ein langes Leben gewinnt daher auch meistens der Anbieter.
Dies nennt man dann „Sterblichkeitsgewinne“!
Zitat von bpd.de Bundeszentrale für politische Bildung – Zitate / Link von www.bpb.de 1-2014 http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/141522/private-vorsorge-riester-rente.
Modellrechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommen zu dem Ergebnis, dass eine Sparerin, die 2011 einen Vertrag abschließt, immerhin 84,2 Jahre alt werden muss, um eine reale, d. h. inflationsbereinigte Rendite von Null Prozent zu erhalten. Soll eine Rendite über die eingezahlten Beträge hinaus gewährleistet werden, so muss bei einer Rendite von 2.5 Prozent ein Alter von 109,8 Jahren erreicht werden (Hagen, Kleinlein 2011, S. 11). Die Autoren kommen zu der bemerkenswerten Schlussfolgerung: „Riestern ist oft nicht besser als das Geld in den Sparstrumpf zu verstecken” (ebenda, S. 13). Zitat Ende.
Das Problem der Vermittler- egal ob Makler oder Vertreter – liegt doch aber darin, dass er nicht für die Beratung, sondern nur für den Verkauf genau dieser ungeeigneten Altersvorsorgeprodukte bezahlt wird- vom Anbieter.
Ist das schon Korruption?
Müssen nun tausende Vermittler, auch wegen der Kürzung der Provisionen / Courtagen nach dem LVRG, Ihren Job aufgeben?
Ich meine ja.
Sind nun Makler auch nur Egoisten und verkaufen aus purem Überlebenskampf diese untauglichen Rentenversicherungen auch im Jahr 2015 immer weiter?
Ich meine ja, mit Ausnahmen!
Ist nicht schon die Empfehlung eines lang laufenden, über Jahrzehnte zu besparenden Vertrages in € (!) eine Verletzung des Makler-Mandantenverhältnis, weil der Makler gemäß dem Sachwalterurteil von 1984 auf Seiten des Kunden zu stehen hat?
Ich meine ja!
Die Anwendung des VAG § 89, „ Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen“ wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn sogar Bafin und Bundesbank eine Gefährdung des Geschäftsmodells – Lebensversicherung – und 32 Anbieter vor der Pleite stehend sieht?
Was ist die Lösung?
Zitat : http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/149707/lebensstandardsicherung Überdenken in der Altersvorsorgepolitik nötig “Angesichts der Defizite des Riester-Systems spricht vieles für ein grundsätzliches Überdenken in der Altersvorsorgepolitik. Dabei darf auch eine zielgerichtete Reduktion oder gar ein Wegfall der besonderen öffentlichen Förderung kein Tabu sein. Die eingesparten Steuergelder könnten zur Stärkung der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung verwendet werden”. Quelle: Hagen, Kleinlein 2011, S. 3. Zitat Ende
Die Abschaffung und Rückabwicklung der Rürup- und Riesterverträge und die Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung und deren Wiederherstellung auf den Stand vor 2001 sehe ich als wichtigsten Teil der Lösung an.
Und:
Alle zahlen von Allem (alle Einkommensarten) für Alle ein.
Unter schrittweiser Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze, Ausgliederung der versicherungsfremden Leistungen, Wiederherstellung der Rentenformel und dem politischen Willen: Die Konstante, das Ziel der Rentenversicherung ist die Finanzierung einer lebensstandardsicherenden Rente für alle Bürger des Landes.
Der Beitragssatz wird dementsprechend angepasst und die Beiträge paritätisch finanziert, im Umlageverfahren. Aber so lange in diesem Land „Volksvertreter “ und Politiker über unsere Renten entscheiden, die sich gleichzeitig selbst aus dem „Staatssäckel“ fürstlich bedienen ohne Beiträge zu bezahlen, so lange wird es keine gerechte Renten / Altersvorsorge geben.
In diesem Land ist nicht nur die Rente gefährdet,
nein viel mehr, die Demokratie ist gefährdet.
Wir sind das Volk!
Diese Regierung, diese „Volksvertreter“ im Bundestag verstoßen jeden Tag gegen das Grundgesetz, u.a. gegen Artikel 146 und Artikel 20, Abs. 1: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“.
Und Absatz 4:
„Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.
Leisten wir Widerstand – endlich!
Eberhard Stopp
Versicherungsmakler
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Email / anonymisiert
Chaos, Naivität und Hilflosigkeit der Assekuranz
Nachdem der Gesamtverband der Versicherungen [ GDV ] vor kurzem einen Freibetrag bei der Riesterrente bei der Anrechnung auf die Grundsicherung forderte, kommt der GDV mit neuen Forderungen zur „Förderung“ der Riesterrente. Neben der Erhöhung des Höchstbetrages der Vorsorgeaufwendungen von bisher 2.100,00 Euro auf 2.900,00 Euro fordert der GDV zum wiederholten Male die Förderung der Riesterrente auch für Selbständige, wissend dass das gar nicht möglich ist. Wegen der Koppelung des Mindesteigenbeitrages an die Bemessungsgrundlage zur gesetzlichen Rentenversicherung können Selbständige nicht RIESTERN. Das wussten beim GDV alle Vorstände der Versicherungen von Anfang an und schlugen mit dieser Forderung gebetsmühlenartig immer wieder auf. Die Bezeichnung des DRSB für das Riester-Desaster
Berufsfalle
>>> traf und trifft >>> den Nagel auf dem Kopf. Nennt man das Ansinnen des GDV Chaos, Naivität oder einfach nur noch totale Hilflosigkeit?
DIE VERFASSER
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Email / anonymisiert
Schreckgespenst „Negativzins“
Seit dem Schreckgespenst „Negativzins“ spüren die Menschen in Europa, dass mit dem Euro etwas nicht stimmt. Den Menschen wird langsam klar, welche Aufträge Juncker in der EU [ Einführung des Eurobonds ] und Draghi bei der EZB [ Beibehaltung der Zwangswährung Euro ] als atlantische Netzwerker von ihren Auftraggebern aus den USA erhalten haben. Es geht nur noch darum, die USA mit ihrem schwachen Dollar auf Kosten von Europa so lange wie es geht über Wasser zu halten. Es sind nicht nur die Menschen in Schottland und Spanien, die die Nase von einer Zentralregierung gestrichen voll haben. Die Angst von einer fremdgesteuerten Zentralregierung gegen die Interessen der Bürger grassiert in ganz Europa. Deshalb raus der EU, raus aus der NATO und raus aus dem Euro! Der DRSB hat mit seiner aufklärenden Berichterstattung immer schon richtig gelegen.
DIE VERFASSERIN
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