Das Wort am Sonntag 2010 05 16

Das Wort am Sonntag

Demokratie in Unordnung

 

16. Mai 2010

 

Der baldige

Zerfall der USA

wird trotz aller krampfhaften und untauglichen Rechtfertigungsversuche nicht mehr aufzuhalten sein.

Medienspektakel ersetzen keine Volkswirtschaft.

Schon heute ist erkennbar, dass der farbige Hoffnungsträger in Washington die gigantische Aufgabe der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erneuerung der USA nicht realisieren kann und erscheint bereits für die Mehrheit der Amerikaner dafür als total völlig ungeeignet.

Der baldige

Zerfall der USA

ist zunächst eine rein interne Angelegenheit, wenn da nicht der amerikanische, militärisch untermauerte Führungsanspruch in der westlichen Welt wäre.

Noch klammern sich die Mächtigen in Washington an die überkommene Vorstellung der großamerikanischen Allmachtsphantasien und hoffen auf die loyale Unterstützung der zum Teil 50 bis 60 Jahre alten Netzwerke der Atlantiker in Europa.

Noch verdrängt Friedrich Merz [ Chef der Atlantik - Brücke Deutschland ] den überall wahrnehmbaren Dekolonisationsprozeß in unserer Heimat. Die Menschen bei uns möchten nicht wie der einundfünfzigste Bundesstaat der USA behandelt werden.

Germany 51

[ Germany five one / Deutschland fünf eins ]

heißt nicht das Ziel der deutschen Bevölkerung. Möglicherweise ist sich der willfährige Atlantiker – Chef Friedrich Merz gar nicht bewusst, dass die lange Jahre praktizierten Atlantik – Netzwerke langsam aufweichen und an Durchschlagskraft verlieren.

Die vererbten Seilschaften, Clanstrukturen und Kungelgruppen haben durch die

Vernichtung der Menschenwürde

[ Agenda 2010 / Hartz IV / Riesterrente ]

ihr wahres Gesicht gezeigt und sind dadurch in die Optik der Bevölkerung geraten.

Das Zuschachern finanzieller Vorteile, die Ämtermauscheleien sowie das gezielte Fertigmachen von Outsidern [ Nicht - Netzwerkern ] taten ein weiteres dazu, die Netzwerker der Atlantik – Brücke als im Grunde volksschädlich zu entlarven.

Das Phantasiegebilde

Imperium Americanum

wird die trügerische Stabilität der verschwörerisch noch zusammenstehenden Atlantiker in Kürze vor die Gewissensfrage Stellen:

Deutscher oder nicht?

Friedrich Merz wird von Freunden und Studienkollegen ein instinktives Gespür für die tatsächliche Situationen nachgesagt.

Vermutlich lässt ihn diese nachgesagte Eigenschaft die verzichtbaren Überlieferungen des exotischen Teils des

Imperium Americanum

noch rechtzeitig erkennen.

Eigentlich sollten sich die deutschen Atlantiker nicht noch mehr gravierendes Fehlverhalten erlauben können.

Vetternwirtschaft, Vorteilsnahme und Bestechung

haben ohnehin die bewährte Gesellschaftsordnung in unserer Heimat schwer beschädigt.

Mit der gleichen Arroganz und Ignoranz gegenüber den realen Verhältnissen in unserer Republik, verfolgen die Atlantiker mit Dilettantismus die Bewältigung der anstehenden Schicksalsfragen.

Werte und das Verantwortungsgefühl gegenüber der deutschen Bevölkerung geraten dadurch seit Jahren ins Hintertreffen und werden durch inhaltslose Heilsmeldungen aus den USA überblendet.

Spätestens aber im November / Dezember 2010 schlägt für das marode

Imperium Americanum

die Stunde der Wahrheit. Alle strategischen Studien weisen darauf hin, dass man sich in Washington überschätzt hat, die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen.

Gelddrucken allein ist eben

noch immer keine volkswirtschaftliche Leistung.

Imperiale Nostalgie und die Geringschätzung der westlichen Partnerstaaten [ Old Europe / Old Germany ] werden in der geschichtlichen Nagelprüfung für die USA zum Desaster mutieren.

Dass ehemals angsteinflößende

Imperium Americanum

ist vor dieser Zerreißprobe nicht mehr gefeit, dessen sind sich chinesische und indische Wissenschaftler sowie die muslimisch geprägte Welt sicher.

Denn die kommenden politischen und wirtschaftlichen Schwergewichte werden höchstwahrscheinlich ihre ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Ansprüche nicht zugunsten der USA zurückstellen.

Die von den Mächtigen in Washington jahrelang überschwänglich angepriesene Globalisierung wird für die USA zum spekulativen Vabanquespiel und bringt ihre vermeintliche Demokratie in völlige Unordnung.

Alleine nur die gewaltige Anhäufung amerikanischer Schatzanleihen, das riesige

US – Dollarvermögen, die Schuldverschreibungen sowie die teils wertlosen Wertpapiere in der

Bank of China

könnte bereits jetzt schon das wirtschaftliche Ende für die USA einläuten und dem Land den poltischen Rest besorgen.

Das Weltbild eines amerikanischen Präsidenten mit afrikanischen Wurzeln wird zum Sinnbild eines tiefgreifenden Wandels werden, der weit über die Grenzen der USA hinaus geht.

Die unsägliche Epoche der Exploitationen des

Imperium Americanum

gehört endgültig der Vergangenheit an. China, Indien, Indonesien, Neuseeland, Ost – Timor und das

Alte Europa unter der Führung vom Alten Deutschland

können das Gesicht der Welt verändern.

 

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Deutscher Rentenschutzbund e.V.

 

Wir kämpfen seit 22 Jahren mit der Stimme der Demokratie für einen modernen Sozialstaat, sichere, langfristige Arbeitsplätze, sinnvolle, gerechte und lernfähige Rentensysteme, sichere, gerechte und leistungsfähige Sozialsysteme und für korruptionsfreie Demokratie in Deutschland und der Europäischen Union.

 

 

 

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