Im Fadenkreuz des Hasses!
Gezielte Anschläge auf französische Medien? Gestern gegen 10:15 betrat ein unbekannter Mann – > bewaffnet mit einer Pump Gun – > die Eingangshalle von Libération und schoss wortlos um sich. Ein Foto-Assistent wurde dabei schwer verletzt! Der 27-Jährige wurde an der Brust getroffen. Er befindet sich derzeit in einem ernsten Zustand im Krankenhaus Pitié-Salpêtrière. Nur zwei Stunden später fielen im Westen von Paris Schüsse vor dem Bankgebäude der Societé Générale im Büroviertel La Défense”. Dort soll ein Attentäter 2 Schüsse abgegeben haben, ohne Menschen zu verletzen. Lediglich die Scheiben der gläsernen Eingangshalle wurden zerstört. Schon am Freitagmorgen in der vorigen Woche tauchte ein bewaffneter Mann beim Nachrichtensender BFMTVF auf und stieß wilde Drohungen gegen Journalisten auf. Dann flüchtete der mutmaßliche Attentäter ohne zu schießen, obwohl die Polizei offensichtlich 2 Patronen am Ort des Geschehens fand.
Versagte nur die Waffe?
Die Motive der beiden Attentäter sind unbekannt. Die französische Polizei tappt im Dunkeln! Müssen jetzt schon französische Journalisten für das Versagen von Hollande den Kopf hinhalten? Der gefährliche Attentäter von Paris tönt bereits:
Nächstes Mal verfehle ich euch nicht!
Die französischen Sicherheitskräfte nehmen diese Drohung ernst, denn französische Journalisten stehen schon länger im Fadenkreuz des Hasses. Viele kleinere Angriffe auf Mitarbeiter von unterschiedlichen Medien wurden noch nicht auf Zusammenhänge untersucht. Über die Angreifer und deren Motive wisse man nicht viel- > so die Aussage der Polizei. Höchstwahrscheinlich richten sich Enttäuschung, Frust und Wut auf die Regierung – > nun gegen die Medien. In vielen BLACK-BLOGS wird offen zur Jagd auf Journalisten aufgerufen! Selbst Namenslisten mit Anschriften und Telefonnummern konnte man dort finden.
Kritische Beobachter in Paris sprechen
bereits vom möglichen blutigen November in Frankreich.
Eskaliert die Gewalt, dann sind die Pariser Journalisten wahrscheinlich die ersten Opfer des Versagens der Politik in Paris und in Brüssel!
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